Herzlich Willkommen in Lünen!

Wer möchte Schöffe werden?

Erwachsenen- und Jugendschöffen gesucht

Die Stadt Lünen sucht Bürgerinnen und Bürger für das Ehrenamt als Schöffe/in oder Jugendschöffe/in beim Landgericht Dortmund oder Amtsgericht Lünen.

Wer Interesse an dieser Aufgabe hat, kann sich bis zum 30.06.2018 bei der Stadtverwaltung Lünen bewerben. Interessenten für das Amt als Erwachsenenschöffen können sich bei Sabine Rohr, Tel. 02306 104-1232 oder per E-Mail sabine.rohr.82@luenen.de, im Rathaus 9. Etage, Zimmer 908, melden. Bewerber für Jugendschöffen wenden sich bitte an Helmut Lenz, Tel. 02306 104-1363 oder per E-Mail helmut.lenz.24@luenen.de im Rathaus, Erdgeschoss, Zimmer 28.

Für eine persönliche oder schriftliche Bewerbung sind folgende Angaben zur Person erforderlich:

  • Name, ggf. Geburtsname, Vorname
  • Geburtsort (evtl. Kreis)
  • Geburtsdatum
  • Beruf
  • Anschrift

Die schriftliche Bewerbung kann formlos an die Stadt Lünen - 44530 Lünen gerichtet werden, sollte jedoch besser per Bewerbungsbogen erfolgen, der im Internet unter www.luenen.de/schoeffen bereitsteht.

Die allgemeinen Öffnungszeiten der Stadtverwaltung bei einer persönlichen Bewerbung lauten: Montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis 12:30 Uhr.

Schöffin bzw. Schöffe kann werden, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt und zurzeit der Aufstellung der Vorschlagsliste in Lünen wohnt. Interessenten dürfen nicht jünger als 25 Jahre und nicht älter als 70 Jahre sein. Die Amtsperiode dauert 5 Jahre (2019 bis 2023).

Das verantwortungsvolle Schöffenamt verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbständigkeit und Reife des Urteils sowie wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes eine gute körperliche Eignung. Als Jugendschöffen sollen außerdem nur erzieherisch befähigte und in der Jugenderziehung erfahrene Personen aufgenommen werden, und zwar Männer und Frauen in gleicher Anzahl.

Schöffen üben während der Hauptverhandlung das Richteramt in vollem Umfang und mit gleichem Stimmrecht wie die Berufsrichter aus. Sie entscheiden die Schuld- und Straffrage gemeinschaftlich mit den Berufsrichtern.

Aus allen Bewerbungen wird je eine Liste erstellt, die dem Rat bzw. dem Jugendhilfeausschuss zur Genehmigung vorgelegt wird. Aus diesen Listen wählt ein Gremium des Amtsgerichtes die Schöffinnen und Schöffen aus, die auch durch das Amtsgericht benachrichtigt werden.

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