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Mit Hitze steigt Gefahr von Bränden: Stadt erweitert Grillverbot auf öffentliche Grillplätze

Abbildung: Symbolbild Grillverbot | Quelle: Pixabay

Die Hitzewelle hält weiter an - und der Deutsche Wetterdienst hat für unsere Region die höchste Warnstufe ausgegeben: Verbreitet herrscht große Trockenheit und damit auch eine hohe, teils sehr hohe Waldbrandgefahr. Vor diesem Hintergrund ist es aus Sicht der Stadt nicht zu verantworten, öffentliches Grillen - auch auf den dafür reservierten Plätzen - zu erlauben. So erweitert die Stadt bis auf Widerruf ein generelles Grillverbot auf offizielle Grillplätze. Das betrifft auch die Grillwiese im Seepark wie auch Grillplätze am Cappenberger See und in Brambauer.

"Es ist abzusehen, dass offene Feuer und auch Grillkohle derzeit schnell auf die ausgetrocknete Vegetation übergreifen können - dies womöglich auch mit verheerenden Folgen für Leib und Leben", so Lünens Feuerwehr-Chef Rainer Ashoff, der die Situation in Lünen persönlich in Augenschein genommen hat. Er mahnt auch, im Freien Vorsicht beim Rauchen walten zu lassen und noch glühende Zigaretten nicht wegzuwerfen. Auch Glas sollte nicht achtlos im Freien liegengelassen werden. Ashoff: "Das wirkt wie ein Brennglas."

Die Einhaltung des Grillverbots wird auch am folgenden Wochenende kontrolliert - ganz besonders verstärkt am Wochenende im Seepark. "Angesichts der vielen Menschen, die dort erwartet werden, haben wir alle verfügbare Einsatzkräfte dort schwerpunktmäßig zusammengezogen", so Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns. So sind neben bis zu acht Mitarbeitern des privaten Sicherheitsdienstes auch die Ordnungspartnerschaften sowie der Stadtservice im und rund um den Horstmarer Seepark im Einsatz. Auch der ruhende Verkehr wird streng überwacht: Wer falsch parkt, Rettungswege oder Einfahrten blockiert, der erhält einen Strafzettel.

Verstöße gegen das Grillverbot, so ist es im Bußgeldkatalog der Stadt Lünen festgelegt, werden in der Regel mit mindestens 20 Euro geahndet - sie gehen im Extremfall sogar hoch bis einige tausend Euro. Derartig hohe Strafen können verhängt werden, wenn die "Wild-Griller" die Natur schädigen, zum Beispiel, wenn die Glut die Grasnarbe verbrennt. Strafen drohen auch, wenn die Grillfreunde einfach Müll oder Leergut in der freien Natur zurücklassen.

Hinweis: Die Ordnungsbehördliche Verordnung der Stadt Lünen über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in der Stadt Lünen vom 8. Mai 2018 regelt in Paragraph 2, Absatz 4 f, dass es generell untersagt ist, "auf Verkehrsflächen oder in Anlagen Feuer anzuzünden oder Grillgeräte zu gebrauchen, soweit es nicht durch entsprechende Beschilderung erlaubt ist.", vgl. https://www.luenen.de/medien/rathaus/ortsrecht/SichOrdn.pdf

(Abbildung: Symbolbild Grillverbot | Quelle: Pixabay)

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