Herzlich Willkommen in Lünen!

Stadtentwicklung

 

Ziele

Die Entwicklung unserer Stadt ist vorausschauend, den erkennbaren Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechend, zu lenken. Sie erfolgt in Verantwortung für die heute und für die nach uns hier lebenden Menschen.

Dabei sind folgende Ziele von besonderer Bedeutung:

 

Flächenausweisung

Den voraussehbaren Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechend sind ständig in einem ausreichenden Maße Flächen für das Wohnen, Arbeiten und für die Erholung darzustellen, festzusetzen und zu entwickeln. Hinzu kommen Flächen und Standorte für alle Einrichtungen, die für das Leben unverzichtbar sind, die der Versorgung mit Gütern der Daseinsvorsorge und mit Wasser und Energie usw. dienen. Andere Bereiche sind Bildungsangeboten, der Gesundheitsfürsorge etc. vorbehalten. Elemente der Verkehrsinfrastruktur, also ein leistungsfähiges Netz der Straßen und des Öffentlichen Personenverkehrs, dienen der Verknüpfung. Für längerfristige Planungen, z.B. bei der Aufstellung des Flächennutzungsplanes, sind Entwicklungsspielräume zu beachten: für die nächsten 20 Jahre ist nicht jeder Bedarf genau vorhersehbar.

 

Erreichbarkeit

Bauflächen, die Standorte der Versorgungseinrichtungen sind sinnvoll einander zuzuordnen und miteinander zu verknüpfen. Stadtplanung betrachtet daher nicht nur die einzelnen Elemente des Stadtorganismus, sondern das komplexe Ganze. Ein wichtiges Kriterium für Planungsentscheidungen ist die gute jeweilige Erreichbarkeit von Einrichtungen, Arbeitsplätzen, Erholungsbereichen etc. durch die Wohnbevölkerung. Einrichtungen und Angebote der täglichen Versorgung sollen möglichst fußläufig erreichbar sein; längerfristige Bedarfe müssen schnell und direkt im nächstgelegenen Versorgungszentrum gedeckt werden können, z.B. in Brambauer, in Lünen-Süd oder in der Stadtmitte als dem eigentlichen Mittelzentrum. Wir sprechen von der Stadt der kurzen Wege.

 

Berücksichtigung des Vorhandenen

Die Siedlungsgeschichte des Raumes Lünen bildete eine polyzentrale Struktur heraus: Siedlungsflächen, Ortsteile, Gewerbestandorte stehen im eindrucksvollen Wechsel mit der umgebenden, landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft. Das breite Band der Lippeaue und aufstehende Wälder sind markante Elemente des Siedlungsraumes. Überall in de Stadtlandschaft begegnen wir vielen historischen Spuren, bedeutsamen Siedlungen, erhaltenswerten Gebäuden, Bau- und Gartendenkmälern. Es besteht damit etwas Besonderes, Unverwechselbares, das den Menschen hilft, sich im Siedlungsraum zu orientieren, eine Identität zu entwickeln. Ansiedlungsinteressierte Firmen sprechen von "weichen Standortfaktoren". Allen Planungsentscheidungen muss daher Respekt und eine entsprechende Behutsamkeit zugrunde liegen.

 

Erhaltung für nachfolgende Generationen

Alle Planungsentscheidungen sind dem Gebot der Nachhaltigkeit entsprechend zu treffen. Das Wort "Nachhaltigkeit" wurde im Zusammenhang mit dem Klima - Weltgipfel von Rio im Jahre 1992 geprägt und zielt darauf ab, Verantwortung nicht nur für die heute lebende Bevölkerung zu übernehmen, sondern auch  und gerade für die Menschen die nach uns kommen. Über den Prozess der "Agenda 21" werden die Ziele von Rio schon lange in den Städten und Gemeinden formuliert.

Als Beispiel aus dem Städtebau: Was zählt ist allein die Qualität einer Maßnahme, z.B. eines Wohnsiedlungsbereiches. Nur Qualität garantiert Zukunftsfähigkeit. In einer nachhaltig geplanten Siedlung werden sich die Bewohner, Mieter und Eigentümer, auf Dauer wohlfühlen. Die Verweildauer ist groß, die Konflikte sind gering. Auf diese Weise ist selbst die Investition nachhaltig angelegt.

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Referentin Stadtentwicklung Astrid Linn

Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 8:00 bis 13:30 Uhr

Aufgabenfelder:
Entwicklung von Handlungsprogrammen und Betreuung von Kooperationen für:

Vanessa Powierski