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Projekt: Innere Erschließung B-Plan 202 / Westfaliastraße (4. BA) / Am Wüstenknapp

Innere Erschließung B-Plan 202

Die herzustellenden Mischverkehrsflächen des B-Plans 202 bestehen aus einem ca. 50 m langen Stich von der Westfaliastraße in Richtung Süden. Dieser Stich erhält eine Breite von 8,50 m. Am Ende zweigen nach Osten und Westen Straßen in einer Breite von 5,50 ab. Der westliche Stich biegt nach ca. 30 m wieder in südliche Richtung ab und endet nach weiteren ca. 20 m. Die Breite beträgt 5,50 m. Sechs Parkplätze sind westlich vor der Verzweigung angeordnet. Radien werden in Kurven vorgesehen. Bemessungsfahrzeug ist das 3-achsige Müllfahrzeug.

Die Verkehrsflächen sollen zweistufig hergestellt werden. Zunächst soll eine Baustraße her-gestellt werden. Der Endausbau erfolgt nach R-StO 12, Tafel 1, Bk 1,0, in Asphaltbauweise:4 cm Asphaltdeckschicht / 14 cm bituminöse Tragschicht / 37 cm Frostschutzschicht HKS 0/45 / nach Erfordernis ggfls. Stabilisierung.

Die Parkplätze erhalten bei einem 45 cm starken ungebundenen Oberbau einen Pflasterbelag aus Betonsteinpflaster 10/20/10. Es wird eine DIN-entsprechende Beleuchtung erstellt. Die Entwässerung erfolgt über Rinnen und Straßenabläufe mit Anschluss an die öffentliche Kanalisation.

 

Der B-Plan sieht des Weiteren den Ausbau eines Abschnittes der vorhandenen Augustastraße vor. Dieser stellt den Anschluss an eine private Verkehrsfläche her. Der auszubauende Straßenteil hat eine Länge von ca. 65 m. Die technische Ausgestaltung der Verkehrsfläche erfolgt analog zur inneren Erschließung.

Diese Maßnahme wird nach KAG in Verbindung mit der Satzung über die Erhebung von Beiträgen nach § 8 KAG für straßenbauliche Maßnahmen der Stadt Lünen vom 25. Februar 2011 abgerechnet.

Die Herstellung eines dargestellten weiteren Stiches in östlicher Richtung an der Augustastraße soll ggfls. zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Westfaliastraße (4. BA)

Der Ausschuss für Stadtentwicklung hat in seiner Sitzung am 02.12.2014 den Grundsatzbeschluss für die Erneuerung der Westfaliastraße, 4. Bauabschnitt, gefasst. Nachdem die Abschnitte 1 bis 3 der Westfaliastraße erneuert worden sind plant der Stadtbetrieb Abwasserbeseitigung (SAL) die Erneuerung des Abwasserkanals in der Westfaliastraße zwischen Augustastraße und „Am Wüstenknapp“. Da Straße und Nebenanlage sich in Zustandsklasse 5 befinden ist es wirtschaftlich sinnvoll die Synergieeffekte zu nutzen und diesen Abschnitt ebenfalls zu erneuern.

Der Ausbau schließt sich den der angrenzenden Bauabschnitte an. Die Fahrbahn erhält eine Breite von 5,25 m. Der nördliche Gehweg erhält eine Breite von 1,83 m. Südlich, im Bereich des Baugebietes, wird ebenfalls ein Gehweg in einer Breite von 1,80 m angelegt. Der Ausbau der Fahrbahn erfolgt nach R-StO 12, Tafel 1, Bk 1,8, in Asphaltbauweise: 4 cm Asphaltschicht / 16 cm bituminöse Tragschicht / 40 cm Frostschutzschicht HKS 0/45.

Der Ausbau der Gehwege erfolgt nach R-StO 12, Tafel 3, Bk 0,3, in Pflasterbauweise 8 cm Betonsteinpflaster / 3 cm Bettung / 28 cm Frostschutzschicht HKS 0/45.

Es wird eine DIN-entsprechende Beleuchtung erstellt.

Die Entwässerung erfolgt über Rinnen und Straßenabläufe mit Anschluss an die öffentliche Kanalisation.

Die Maßnahme wird nach KAG in Verbindung mit der Satzung über die Erhebung von Beiträgen nach § 8 KAG für straßenbauliche Maßnahmen der Stadt Lünen vom 25. Februar 2011 abgerechnet.

Am Wüstenknapp

Der Ausschuss für Stadtentwicklung hat in seiner Sitzung am 02.12.2014 den Grundsatzbeschluss für die Erneuerung der Straße „Am Wüstenknapp“ gefasst. Der Stadtbetrieb Abwasserbeseitigung (SAL) plant nunmehr die Erneuerung des Abwasserkanals in der Straße „Am Wüstenknapp“. Da Straße und Nebenanlagen sich in Zustandsklasse 5 befinden ist es wirtschaftlich sinnvoll die Synergieeffekte zu nutzen und die Verkehrsfläche ebenfalls zu erneuern.

Der Ausbau soll wie folgt durchgeführt werden: Zwischen Westfaliastraße und Hedwigstraße erhält bei gegebenem Zweirichtungsverkehr die Fahrbahn eine Breite von 5,25 m. Auf der angebauten östlichen Seite soll ein Gehweg von ca. 2,20 m und ein 2,00 m breiter Parkstreifen, der mit Baumscheiben ergänzt wird, angelegt werden. Zwischen Hedwigstraße und Münsterstraße erhält die Fahrbahn bei Einrichtungsverkehr eine Breite von 3,50 m. Auf der östlichen Seite setzt sich die oben näher beschriebene Ausbauart fort. Auf der westlichen Seite soll ein 2 m breiter Parkstreifen zwischen Hedwigstraße und Garagenhof mit Baumstandorten entstehen. Im Bereich der Garagen ist ein ca. 2,00 m breiter Gehweg geplant. Der technische Ausbau soll analog zur Westfaliastraße erfolgen.

Es wird eine DIN-entsprechende Beleuchtung erstellt.

Die Entwässerung erfolgt über Rinnen und Straßenabläufe mit Anschluss an die öffentliche Kanalisation.

Die Maßnahme wird nach KAG in Verbindung mit der Satzung über die Erhebung von Bei-trägen nach § 8 KAG für straßenbauliche Maßnahmen der Stadt Lünen vom 25. Februar 2011 abgerechnet.

Geplante Kosten

Innere Erschließung B-Plans 202

Die geplanten Kosten belaufen sich für die Baustraße auf ca. 120.000 Euro und den Endausbau auf ca. 160.000 Euro.

Die Kosten für den Ausbau der Augustastraße im Rahmen des B-Plans 202 belaufen sich auf ca. 140.000 Euro.

Die Mittel stehen im Haushalt 2016 unter dem Produkt 093 000 (Liegenschaftsmanagement) und dem Sachkonto 424100 zur Verfügung.

Die Kosten der Maßnahme Augustastraße sind gemäß § 8 Kommunalabgabengesetz (KAG) in Verbindung mit der derzeit gültigen Satzung auf die Anlieger umzulegen. Die Beitragssätze betragen für die Fahrbahn und die Entwässerung 50 %, für Gehweg und Beleuchtung 65 %.

Die Aufwendungen für Fahrbahn und Gehweg werden über 50 Jahre buchhalterisch linear abgeschrieben. Die übrigen Aufwendungen für beispielsweise Beleuchtung und Straßenbegleitgrün werden nicht abgeschrieben, da sie in einem Festwert, der zur Eröffnungsbilanz ermittelt wurde, enthalten sind.

Der aktuelle Restbuchwert macht für die Augustastraße einen Erinnerungswert von 1,- Euro aus.

 

Westfaliastraße (4. BA) und Am Wüstenknapp

Der städtische Kostenanteil an den Maßnahmen Westfaliastraße und „Am Wüstenknapp“ beläuft sich auf Basis einer Kostenschätzung auf rund 900.000 Euro.

Die Kosten für die Herstellung der Fahrbahnen oberhalb der Kanaltrasse werden vom Stadtbetrieb Abwasserbeseitigung Lünen (SAL AöR) übernommen.

Die Mittel stehen im Haushalt 2016 unter dem Produkt 460 505 und dem Sachkonto 785200 zur Verfügung.

Die Kosten des Bauprogramms sind gemäß § 8 Kommunalabgabengesetz (KAG) in Verbindung mit der derzeit gültigen Satzung auf die Anlieger umzulegen. Die Beitragssätze betragen für die Fahrbahn und die Entwässerung 50 %, für Gehweg und Beleuchtung 65 %.

Die Aufwendungen werden über 50 Jahre linear buchhalterisch abgeschrieben. Die übrigen Aufwendungen für beispielsweise Beleuchtung und Straßenbegleitgrün werden nicht abgeschrieben, da sie in einem Festwert, der zur Eröffnungsbilanz ermittelt wurde, enthalten sind.

Der aktuelle Restbuchwert der beiden Straßen liegt bei einem Erinnerungswert von je 1,- Euro. Im Straßenkataster werden diese Straßen mit der Zustandsklasse 5 geführt.

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Reinhard Scholz

Montag bis Donnerstag: 7:00 bis 16:00 Uhr

Darüber hinaus nach Terminvereinbarung.

www.luenen.de/strassenbau

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