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Hilfe für Blinde und hochgradig Sehbehinderte

Blindengeld, Landeshilfe für Sehschwache

Für den Bezug von Blindengeld muss das Augenlicht vollständig erloschen oder die Sehschärfe auf beiden Augen auf 1/50 (2 %) herabgesetzt sein. Als blind werden auch Personen mit einer beidseitigen Zerstörung der Sehzentren (sog. Rindenblindheit) angesehen. Bei der Hilfe für hochgradig Sehbehinderte darf die Sehschärfe auf beiden Augen nicht mehr als 1/20 (5 %) betragen. Aber auch Personen mit massiven Gesichtsfeldeinschränkungen, die das Sehvermögen erheblich einschränken, können einen Leistungsanspruch haben. Das Sehvermögen ist durch eine augenfachärztliche Bescheinigung nachzuweisen, es sei denn, im Schwerbehindertenausweis ist bereits das Merkzeichen Bl (blind) eingetragen.


Höhe der Leistungen ab dem 01.07.2016

Blindengeld

bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres 341,44Euro
vom 18. bis zur Vollendung des 60. Lebensjahres 681,70 Euro
nach Vollendung des 60. Lebensjahres 473,00 Euro


Das Blindengeld wird im Regelfall gekürzt bei

  • einer Heimaufnahme um 50 von Hundert
  •  Leistungen der häuslichen und/oder teilstationären Pflege

                in der Pflegestufe I um 170,80 Euro

                in der Pflegestufe II und III um 160,30 Euro

Hochgradig sehbehinderte Menschen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, erhalten eine monatliche Geldleistung von 77,00 Euro

Leistungen nach dem GHBG werden nur auf Antrag vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe gewährt.

Antragsformulare erhalten Sie jedoch auch in der Abteilung Soziale Grundsicherung.

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Stellv. Abteilungsleiterin Claudia Hajsman

Heike Nölle-Ameh