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Unterbringung psychisch kranker Personen

Psychisch- oder suchtkranke Personen, die sich selbst oder andere gefährden, müssen in einem geschlossenen Krankenhaus untergebracht werden, wenn die Gefahr gegenwärtig und erheblich ist und auf andere Art und Weise nicht beseitigt werden kann.

Die Erkrankung des Patienten und die von ihm ausgehende Gefahr muss von einem in der Psychiatrie erfahrenen Arzt, unmittelbar im zeitlichen Zusammenhang mit der Gefahrensituation, bestätigt werden. Eine Zwangsunterbringung darf unter diesen Voraussetzungen auch ohne vorherigen richterlichen Beschluss vorgenommen werden.

Die Ordnungsbehörde regelt die Zuführung des Betroffenen zum zuständigen Landeskrankenhaus und beantragt hierzu den richterlichen Beschluß. Die Unterbringung wird innerhalb von 24 Stunden von einem Richter überprüft und bestätigt oder widerrufen.

Rechtsgrundlagen

Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten (PsychKG NRW)

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Matthias Hackert