Herzlich Willkommen in Lünen!

Asyl

 

Asylverfahren

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Asylanträge sind nicht bei der Ausländerbehörde der Stadt Lünen, sondern beim  Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge - Außenstelle Dortmund, Alleestr. 165, 44793 Bochum (vorl. Standort Bochum)
zu stellen.

Menschen, die in Deutschland asylrechtlichen Schutz beantragen, werden zunächst in Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes Nordrhein-Westfalen untergebracht und im weiteren Verlauf durch die Bezirksregierung Arnsberg in die Städte und Gemeinden verteilt.

Nach der Zuweisung der Asylbewerber erteilt die Ausländerbehörde Lünen während des laufenden Asylverfahrens im Rahmen eines persönlichen Gesprächs eine Aufenthaltsgestattung (für bis zu 6 Monaten). Der Geltungsbereich der Aufenthaltsgestattung ist räumlich beschränkt.


Eine Versorgung mit Obdach erfolgt im Rahmen der Gewährung von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

Anerkennung als Asylberechtigte/Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge prüft die individuellen Fluchtgründe und entscheidet über den Asylantrag. Wird dem Asylantrag stattgegeben, so erhalten Sie eine Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen. Diese Aufenthaltserlaubnis berechtigt auch Kraft Gesetzes zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit. Eine gesonderte Antragstellung ist nicht mehr erforderlich.

Ablehnung des Asylantrages
Lehnt das Bundesamt den Asylantrag ab, ist der Asylbewerber grundsätzlich zur Ausreise aus dem Bundesgebiet verpflichtet. In diesem Fall beraten wir Sie gern über die Möglichkeiten, einer freiwilligen Ausreise. Es besteht auch die Möglichkeit, Kontakt zu Rückkehrberatungsstellen herzustellen.

Sofern keine freiwillige Ausreise bzw. keine unmittelbare Rückführung erfolgen kann, erteilen wir zunächst eine Duldung (Aussetzung der Abschiebung). Gegebenenfalls bereiten wir nach der  erforderlichen Passersatzpapierbeschaffung die Rückführung (freiwillige Ausreise oder Abschiebung) der abgelehnten Asylbewerber vor.

Für ein vorübergehendes Verlassen des Bereichs der räumlichen Beschränkung der Aufenthaltsgestattung oder Duldung (Regierungsbezirk Arnsberg bzw. Land Nordrhein-Westfalen) benötigt ein Asylbewerber eine Genehmigung, die wir nach Prüfung der angegebenen Gründe und der Voraussetzungen im Rahmen eines persönlichen Gespräches auf Antrag erteilen.

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Frank Ahlrichs

Martina Denz

Florian Knappe

Marco Reimann

Sven Schultze