Besondere Aufmerksamkeit auf eine tragfähige Beziehung zwischen Eltern und Kleinkind legt dieses vom Familienbüro der Stadt Lünen entwickelte Elterntraining. Es setzt besonders früh an - Zielgruppe sind Eltern von null bis dreijährigen Kindern. Im Lüner Elterntraining wird grundlegendes Wissen über die Entwicklung von Babys und Kleinkindern vermittelt. Außerdem gibt es praktische Anleitungen, die den Aufbau einer Bindung zum Baby unterstützen. Die Eltern lernen Methoden kennen, mit denen sie ihre kleinen Kinder in Alltagssituationen anleiten und fördern können.
Dauer: vier Treffen à zwei Stunden
Die Förderung von Kindern, bereits im Babyalter, gewinnt heutzutage immer mehr an Bedeutung. Informationsveranstaltungen bieten die Gelegenheit, sich zu den unterschiedlichsten Fragen der Kindererziehung zu informieren. Hier lernen Eltern verschiedene Möglichkeiten kennen, um die gesunde Entwicklung ihrer Kinder zu unterstützen.
Wer sich für den Besuch eines Elterntrainings entscheidet, erhält viele Anregungen, um erzieherische Herausforderungen gut zu meistern. Eltern erfahren, wie sie ihren Kindern Grenzen setzen und gleichzeitig Freiräume für eigene Entscheidungen gewähren können. Sie können die Kommunikation mit ihren Kindern verbessern und ein harmonisches Familienleben genießen.
Die Elterntrainings unterscheiden sich inhaltlich durch unterschiedliche Schwerpunkte und nach Dauer und Umfang der einzelnen Treffen. Zudem sprechen einige Elterntrainings Eltern mit Kindern in verschiedenen Altersstufen an.
Elternbildung bedeutet, Informationen zu sammeln, Erfahrungen
auszutauschen, eigene Stärken zu entdecken und praktische
Anregungen für den Erziehungsalltag mitzunehmen.
Die massiven Veränderungen in beinahe allen Lebens-
bereichen führen dazu, dass besonders Kleinkinder ihre Eltern
immer mehr brauchen, denn die Familie gibt ihnen Sicherheit.
Kinder brauchen Eltern:
Für Kinder ist es wichtig, dass Eltern für sie da sind und sie lieb haben. Die beständige und zuverlässige Nähe der vertrauten Person sowie die Erfüllung ihrer Bedürfnisse geben dem Kind ein Gefühl von Geborgenheit. Dieses "Urvertrauen" benötigt das Kind, um die vielfältigen Schritte seiner geistigen, seelischen, sozialen und körperlichen Entwicklung tun zu können.
Die Liebe ohne Wissen um die individuellen und altersgemäßen Bedürfnisse des Kindes, also die "blinde Liebe", reicht nicht aus und kann sogar manchmal schädlich sein. Kann ein Kind wenig eigene Erfahrungen sammeln und nicht auch mal Misserfolge verkraften, so wird es auf Dauer kein stabiles Selbstbewusstsein entwickeln. Zu konsequentes Erziehungsverhalten kann bestimmte Phasen der Entwicklung des Kindes ungünstig beeinflussen. Elternbildung und der Austausch mit anderen Eltern ist in der heutigen Zeit umso wichtiger, da die Erziehung kaum rein "gefühlsmäßig" zu bewältigen ist. Kinder brauchen starke, gut auf den Erziehungsalltag vorbereitete Eltern. Elternkurse und Einzelveranstaltungen zu bestimmten Erziehungsthemen werden von den unterschiedlichsten Einrichtungen und Institutionen angeboten. In Elternkursen erhalten Sie Informationen zu den Bedürfnissen Ihres Kindes, zu seiner Entwicklung, zum sinnvollen Einsetzen von Regeln und Grenzen sowie den Aufbau von Bindung zu Ihrem Kind. Sie werden in ungezwungener Atmosphäre einen Austausch mit anderen Eltern erfahren und gleichzeitig von Fachleuten viele Tipps und Informationen zum Zusammenleben und zur Erziehung Ihres Kindes erhalten. Die Elterntrainings unterscheiden sich inhaltlich durch unterschiedliche Schwerpunkte und nach Dauer und Umfang der einzelnen Treffen. Zudem sprechen einige Elterntrainings Eltern mit Kindern in bestimmten Altersstufen an.
Dauer: vier Treffen à zwei Stunden
Besondere Aufmerksamkeit auf eine tragfähige Beziehung zwischen Eltern und Kleinkind legt dieses vom Familienbüro der Stadt Lünen entwickelte Elterntraining. Es setzt besonders früh an - Zielgruppe sind Eltern von null bis dreijährigen Kindern. Im Lüner Elterntraining wird grundlegendes Wissen über die Entwicklung von Babys und Kleinkindern vermittelt. Außerdem gibt es praktische Anleitungen, die den Aufbau einer Bindung zum Baby unterstützen. Die Eltern lernen Methoden kennen, mit denen sie ihre kleinen Kinder in Alltagssituationen anleiten und fördern können.
Dauer: vier Treffen à eineinhalb Stunden
Die Erziehungsberatungsstelle der Caritas hat dieses Training für Eltern von Kindern ab vier Jahre entwickelt. Die Eltern werden dazu angeregt, Familienregeln aufzustellen und umzusetzen. Sie lernen, Grenzen zu setzen und sinnvolle Konsequenzen anzuwenden. Außerdem werden verschiedene Belohnungssysteme vorgestellt und besprochen.
Dauer: acht Treffen à zwei Stunden
Die Elternschule wurde vom Sozialpädagogischen Zentrum Hamm (LWL) entwickelt und richtet sich speziell an Eltern von Kindern von null bis vier Jahren. Mit diesem Kurs sollen Eltern bei der Familienbildung unterstützt werden. Es werden Themen zu Erziehung, Gesundheit und Ernährung behandelt. Grundsätzliches zur Entwicklung und den Grundbedürfnissen des Kindes wird vermittelt, aber auch der richtige Umgang mit Grenzen und Konsequenzen.
Dauer: vier Treffen à zwei Stunden und anschließend zwei telefonische Beratungskontakte.
Triple P vermittelt Erziehungskompetenzen, die insbesondere auf die Förderung der kindlichen Entwicklung und das Erlernen neuer Verhaltensweisen abzielen (z.B. beschreibend loben, Aufmerksamkeit schenken, ein gutes Vorbild sein). Die Aufmerksamkeit der Eltern wird auf die positiven Seiten des Kindes und der Eltern gelenkt. Auch Regeln und Grenzen sind für die gesunde Entwicklung von Kindern wichtig. Hier schlägt Triple P an erster Stelle das gemeinsame Vereinbaren von Familienregeln in einem Familiengespräch vor. Dazu gehören auch das direkte Ansprechen, wenn die Regeln missachtet werden, und das Aussprechen klarer und ruhiger Anweisungen, sowie die Anwendung logischer Konsequenzen.
Für schwierige Alltagssituationen werden die beiden gewaltfreien und deeskalierenden Erziehungsfertigkeiten "Stille Zeit" und "Auszeit" empfohlen. Kinder wie Eltern erhalten hier die Möglichkeit, sich in hitzigen Situationen zu beruhigen, so dass der Eskalation und der Gewalt in der Familie vorgebeugt wird.
Dauer: 12 Termine à zwei Stunden
Das Elterntraining gliedert sich in fünf aufeinander aufbauende Stufen:
Klärung der Wert- und Erziehungsvorstellungen:
Was ist mir in der Erziehung wichtig?
Festlegung der Identität als Erziehende/Erziehender:
Kenne ich mich selbst und meine Rolle als Erziehende/Erziehender?
Stärkung des Selbstvertrauens zur Unterstützung kindlicher Entwicklung:
Wie höre ich zu und wie ermutige ich mein Kind?
Bestimmung von klaren Verständigungsregeln in der Familie:
Wie drücke ich meine Bedürfnisse aus?
Befähigung zur Problemerkennung und Problemlösung:
Wie lösen wir Probleme in der Familie?
Dauer: fünf Termine à zwei Stunden
EFFEKT besteht aus einem Eltern- und einem spielerischen Kinderkurs, die sowohl einzeln als auch in Kombination angewendet werden können.
Der Elternkurs ist für Eltern von Kindern im Alter von drei bis zehn Jahren geeignet. Der Kurs enthält Tipps für Erziehungsprobleme und behandelt u.a. folgende Fragen:
Der Kinderkurs "Ich kann Probleme lösen" (IKPL) ist für Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren geeignet. Er umfasst 15 Kurseinheiten zu jeweils 45 bis 60 Minuten. Hier können Kinder lernen:
Dauer: 20 Treffen à zwei Stunden
Das Rendsburger Elterntraining hat zum Ziel, Eltern für die Auseinandersetzung mit Erziehungsfragen zu sensibilisieren. Es werden zunächst grundsätzliche Informationen zum Thema Erziehung und zur kindlichen Entwicklung vermittelt. Die Eltern lernen verschiedene Verhaltensweisen im Umgang mit ihren Kindern kennen, die ihnen helfen, ihren Erziehungsstil zu verändern, so dass sie ihren Kindern einerseits verständnisvoll begegnen und andererseits konsequent Grenzen setzen.
Dauer: zehn Treffen à zwei Stunden
Das STEP Elterntraining basiert auf dem Prinzip der demokratischen Erziehung. Die Eltern lernen, ihren Kindern Grenzen zu setzen und ihnen Wahlmöglichkeiten innerhalb dieser Grenzen anzubieten. Auf diese Weise helfen sie ihren Kindern zu lernen, Verantwortung für ihre Entscheidungen zu übernehmen und sich gemeinschaftlich zu verhalten. In diesem Kurs erfahren Eltern, wie sie ohne Strafe und Belohnung Disziplin ausüben können und wie sie auf das Fehlverhalten ihrer Kinder bewusst anders als gewohnt reagieren.
Dauer: sieben Treffen à zwei Stunden
Das Elterndiplom wird für Eltern aus türkisch und russischsprachigen Zuwandererfamilien in deren Muttersprache angeboten. Thematisch werden die Entwicklungsstufen von der Geburt bis zur Einschulung behandelt. Die Eltern spiegeln die Werte, die ihnen wichtig sind und die sie an ihre Kinder weiter geben wollen. Es wird gemeinsam erarbeitet, welche Funktionen Regeln im Familienalltag haben und wie diese Regeln den Kindern vermittelt werden können. Es geht um die Fragen, wie mit Regelverstößen umgegangen werden kann und ob Strafen ein notwendiges Mittel in der Erziehung sind. Ein wichtiges Ziel des Elterntrainings ist die Sprachentwicklung und die Förderung der Zweisprachigkeit der Kinder, indem Anregungen gegeben werden, Alltagssituationen sprachlich zu begleiten und durch Spiel und Bücher die Sprache zu erweitern.
Dauer: zehn Treffen à 1,5 Stunden
Der Erziehungsführerschein ist ein Grundkurs in allgemeinen Erziehungsfragen. Die Eltern erhalten einen Abriss von Fertigkeiten, die in der Erziehung benötigt werden. Beispiele aus dem elterlichen Erziehungsalltag fließen in jede Sitzung mit ein. Das aktive Lernen steht bei diesem Kurs im Vordergrund. Durch gezielte Übungen, Rollenspiele und der Arbeit in Kleingruppen sammeln die Teilnehmer eigene Erfahrungen, die auch langfristig Wirkung zeigen. Ziel des Kurses ist, dass Eltern im Umgang mit ihren Kindern ermutigt, gestärkt und gestützt werden.