Die Stadt hat ihre Verkehrspolitik auf eine umweltverträgliche Mobilität ausgerichtet. Dabei spielt das Fahrrad eine zentrale Rolle. Die Voraussetzung für die Benutzung der "Leeze", wie das Rad im Münsterland gerne genannt wird, ist stadtstrukturell günstig. Alle 11 Stadtteile liegen nur 3 bis 5 Kilometer von der Innenstadt entfernt.
Ein wesentlicher Baustein der Radverkehrsförderung ist die Einrichtung attraktiver, weitgehend autofreier Fahrradtrassen. Das Beispiel hierfür ist der "Leezenpatt", die zentrale Radverkehrsachse Lünens. Auf einer Länge von ca. 6 Kilometer zieht sich diese Trasse teilweise über eine ehemalige Zechenbahnanlage, sonst weitgehend über vorhandene Verkehrswege, vom Altlüner Gymnasium im Norden durch die Innenstadt bis zu den Sport- und Tennisplätzen im Süden. Der "Leezenpatt" bietet darüber hinaus Anschlussmöglichkeiten nach Dortmund bzw. ins Münsterland. Aufgrund ihrer topographisch günstigen Voraussetzungen bietet die Stadt sehr gute Bedingungen für den Radtourismus.
Weitere Informationen zum Thema "Fahrrad":
Lünen ist Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft "Fahrradfreundliche Städte in NRW" (AGFS).
8.379 Lünener tun es täglich ... und zwar in aller Öffentlichkeit - aber was?
"Radfahren" lautet die Antwort.
Diese Zahl dokumentiert, dass Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer eben keine Minderheit darstellen, sondern einen wichtigen Beitrag für die Mobilitäts- und Lebensqualität in Lünen beitragen.
Die Bedeutung des Fahrrads haben die 52 Mitgliedsstädte und -kreise der AGFS schon lange erkannt und deshalb dem Fahrrad in Verkehrsplanung und Stadtentwicklung eine wichtige Rolle zugeordnet. Im Sinne des Leitbildes der AGFS ist "mehr Fahrrad" die vielversprechende Chance die Attraktivität unserer Städte zu steigern.