Neue Lernpartnerschaft: Gymnasium Altlünen und die Sparkasse (siehe DOWNLOAD)
IM NORDEN. Die Sparkasse Lünen und das Gymnasium Altlünen sind eine Lernpartnerschaft eingegangen. Der entsprechende Vertrag wurde gestern unterzeichnet.
„Die Lernpartnerschaft hat für uns einen hohen Stellenwert. Auch weil wir sehen, welche Wünsche und Bedürfnisse Schüler und Schülerinnen an die Arbeitswelt haben“, sagte Sparkassenvorstandsvorsitzender Ulrich Fischer.
„Wir sind stolz auf den Abschluss dieser Lernpartnerschaft. Es ist eine große Chance für unsere Schüler besonders in Richtung Berufswahlvorbereitung“, so Schulleiter Dr. Norbert Ingler. Die Schüler setzten sich bereits früh mit dem Thema Geld auseinander.
Dies wird jetzt intensiviert, denn Experten des Kreditinstitutes gehen in den Unterricht und erläutern die Themen Märkte und Preise, Verschuldung und Kredite, aber auch einfache Wirtschaftskreisläufe.
Einstellungstests und Vorstellungsgespräche werden simuliert. Die Sparkasse nimmt am Berufsinformationsabend des Gymnasiums teil und stellt im Jahr drei Praktikumsplätze zur Verfügung, davon ein Praktikum im Fachbereich Informatik. Diese Praktika wiederum geben der Sparkasse die Chance, potenzielle Auszubildende kennen zu lernen. So profitieren beide Seiten. „Eine klassische Win-Win-Situation“, so Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick.
Caterpillar
Für das Gymnasium Altlünen ist es die zweite Lernpartnerschaft, die abgeschlossen wurde. Eine Lernpartnerschaft verbindet das Gymnasium mit dem Unternehmen Caterpillar. Lernpartnerschaften zwischen Unternehmen und schulen gibt es seit 2006. „Dies ist die 18. Lernpartnerschaft“, freut sich Monika Lewek-Althoff, die auf Seiten der Stadt im Rahmen des Übergangsmanagement Schule-Beruf solche Partnerschaften koordiniert. Das Gymnasium Altlünen gehörte 2006 zu den ersten Schulen mit einer Lernpartnerschaft.
Julius Schepansky (E-Piano) und Kristin Patschinsky (Cello) vom Gymnasium Altlünen sorgten gestern für die musikalische Untermalung bei der Vertragsunterzeichnung.
Dieter.Hirsch@ruhrnachrichten.de
Die Lernpartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen in Lünen entwickeln sich stetig weiter. Zu den zwei bereits bestehenden (Gemeinschaftshauptschule Wethmar - TNT Express und Friedrich-Ebert-Schule - Wirtschaftsbetriebe Lünen) gesellte sich gestern offiziell eine dritte: Das Gymnasium Altlünen und die DBT (=Bucyrus International) vereinbarten bei einer kleinen Feierstunde in der Aula des Gymnasiums ihre Zusammenarbeit. Vermittelt wurde die Partnerschaft durch das städtische Übergangsmanagement Schule - Beruf.
"Dies ist ein wichtiger Tag in der Entwicklung unserer Schule", erklärte Schulleiter Dr. Norbert Ingler in seiner Rede. "Die Beziehungen zwischen Wirtschaft und Schule müssen verbessert werden. In diesem Fall bleibt es nicht bloß bei hehren Theorien. Wir haben einen Vertrag mit einem global agierenden Unternehmen abschließen können." DBT-Geschäftsführer Hermann Oecking ging in seiner Rede auf eine große Sorge der Schüler ein: "Ich habe mich früher auch immer gefragt: Wofür lerne ich das alles überhaupt? Wann brauche ich das überhaupt jemals wieder?" Durch die Lernpartnerschaft soll den Schülern durch Praktika und praxisnahen Unterricht genau dazu ein Einblick gewährt werden.
Für die anwesenden Schüler und Eltern, die noch keinen genauen Eindruck vom Arbeitsfeld der DBT hatten, wurde ein kleiner Film gezeigt, der dieses kurz vorstellte. "Momentan arbeiten rund 900 Mitarbeiter bei der DBT, davon 50 Auszubildende", zählte Hermann Oecking auf. "Dazu kommen viele Praktikanten, Studenten und Diplomanden." Die Chancen auf einen Arbeitsplatz bei der DBT seien also nicht schlecht.
"Und diese Chance bekommt ihr exklusiv", betonte Oecking. Denn die DBT wolle sich auf diese eine Lernpartnerschaft mit dem Gymnasium beschränken. - Nicole Evering
Die zukünftige Lernpartnerschaft zwischen der DBT GmbH (=Bucyrus International) und dem Gymnasium Altlünen wurde gestern in der Aula des Gymnasiums Altlünen vom Schulleiter Dr. Norbert Ingler und Hermann Oecking, Mitglied der DBT-Geschäftsführung, unterzeichnet. "Dies ist ein wichtiger Tag für die Entwicklung unserer Schule und für die Entwicklung der Berufsorientierung", so Schulleiter Dr. Norbert Ingler. Es komme jetzt darauf an, den Vertrag mit Leben zu füllen. Er wünschte der Kooperation ein herzliches "Glück auf". Hermann Oecking bekannte, er habe sich als Schüler gefragt: "Wozu lerne ich das alles?" Und eben mit der Kooperation wolle man erreichen, dass Schüler den Sinn ihres Lernens früh erkennen könnten. Die Kooperation sei auch ein Stück Zukunftsvorsorge für das weltweit operierende Unternehmen DBT, das gerade angesichts der demografischen Entwicklung dafür sorgen müsse, sich rechtzeitig um hoch qualifizierte Mitarbeiter zu kümmern; damit es auch in Zukunft heißen kann: "Mining to Success".
Begleitet wurden die Reden von musikalischen Beiträgen der Schülerinnen Viktoria Kolesnikow (Violine) und Margarete Kolesnikow (Piano). "Einen Tag Top-Management" für einen engagierten und guten Schulabsolventen hatte Hermann Oecking bei dem letzten vorbereitenden Kooperationsgespräch Anfang November im Gymnasium Altlünen spontan aus dem Hut gezaubert, als die Inhalte der künftigen Partnerschaft zwischen DBT und dem Altlüner Gymnasium vereinbart wurden.
Freudiges Erstaunen ging über die Gesichter der Schulleitung Dr. Ingler und Ralf Rüth sowie bei den für die Berufswahlorientierung der Schule verantwortlichen Koordinatorinnen Kirsten Boriesosdiek und Birgit Korte. Mit einem solchen "Schmankerl" hatte man seitens der Schule in der Tat nicht gerechnet.
Anknüpfungspunkte sehen die Partner in spe neben den bereits seit langer Zeit praktizierten Schulpraktika vorwiegend auch im praxisnäheren Unterricht sowohl im Bereich der Naturwissenschaften als auch in Englisch und in Deutsch. Aber auch weitere Inhalte sind möglich und werden sich im Laufe der Partnerschaft entwickeln.
Bernd Honermann, Leiter der Aus- und Weiterbildung bei der DBT, wird innerhalb der Lernpartnerschaft die Fäden für die DBT in der Hand halten und Ansprechpartner auf Unternehmensebene sein. Die DBT sieht es zum einen als gesellschaftspolitische Pflicht, Schule und Schulabsolventen einen Zugang zur Wirtschaft zu ermöglichen.
Zum anderen möchte das Unternehmen den Schülerinnen und Schülern in der Schule und im Unternehmen den Blickwinkel für die Arbeitswelt rechtzeitig öffnen.
Zusammengebracht wurden die zukünftigen Kooperationspartner durch das Übergangsmanagement Schule - Beruf (Koordinierungsstelle Lünen) und der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund. Projektkoordinator für Schulpartnerschaften ist Heinrich Schlep, Tel: (0231) 5417-304, E-Mail: h.schlep@dortmund.ihk.de
Wethmar - Sie glauben Sie können Englisch? "Die Verkaufsbedingungen für Kettenräder auf Kommissionsbasis für den schnellen Absatz" heißt dann wie?