04_LP_18.09.2007 und 04.04.09, Lernpartnerschaft zwischen der Klinik am Park und der Realschule Brambauer

Ruhr- Nachrichten vom 18.09.2007:

»Wirtschaft macht Schule« Brambauer - Wie die Berufswelt tickt und temperiert ist, das soll eine Lernpartnerschaft zwischen der Klinik am Park und der Realschule Brambauer den Schülern vermitteln. Mit einer kleinen Feier in der Aula, passenden Flötentönen der 6. Klasse unter Leitung von Musiklehrer Ulrich Fiola und Anlass würdigenden Worten schlossen die räumlichen Nachbarn gestern eine Kooperationsvereinbarung.

Kernaussage der darin gesetzten Ziele: Realschülern soll durch die Einbeziehung von Klinik -ihren Experten, Abteilungen, Cahrakteristika- in den Unterricht und Visiten in der Klinik ein plastisches Bild von Betrieb und Beruf vermittelt werden. Das dient auch der Berufsfindung der junge Menschen.

Wie Monika Lewek- Althoff, Koordinatorin des Projekts "Übergang Schule- Beruf" bei der Stadt erklärte, sollen die Schülerinnen und Schüler durch die Lernpartnerschaft Berufsbilder vor Ort kennen lernen, indem sich ihnen die Wirtschaft, hier die Klinik am Park, öffne und Einblicke in das vielschichtige Geflecht beruflichen Alltags ermögliche.

Realschulleiterin Sigrid Göer unterstrich den Nutzen dieser Kooperationsvereinbarung: " Unseren Jungen und Mädchen wird hierdurch die Vielzahl der Facetten eines Wirtschaftsbetriebes vor Augen geführt und die Klinik begreifbar gemacht."

Klinik-Geschäftsführer Andreas Schlüter ("Mit elf Prozent aller Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen ist das Gesundheitswesen boomender Wachstumsmarkt") versprach, der Vereinbarung mit der Realschule "eine gewisse Verbindlichkeit" zu geben und damit Nachhaltigkeit und Effizienz zu sichern. Schule und Klinik wollen durch die vereinbarten Aktivitäten voneinander lernen, den Schritt von der Schule in die Ausbildung fließender zu gestalten.

Diese Vereinbarung "Übergang Schule-Beruf" ist in Lünen die vierte. Beteiligt sind außerdem die Hauptschule Wethmar (Partner TNT), die Friedrich-Ebert-Schule (Partner WBL) und das Gymnasium Altlünen (Partner DBT).

 

Westfälische Rundschau vom 19.09.2007:

"Zusammenarbeit mit vielen Vorteilen"

Brambauer- Die Klinik am Park ist das vierte Unternehmen in Lünen, das eine Lernpartnerschaft eingegangen ist. Am Monatag wurde die Verbindung mit der Realschule Brambauer offiziell besiegelt.

Unterzeichnet wurde die Vereinbarung im Rahmen einer Feierstunde, die musikalisch von den Realschülern mitgestaltet wurde. Ein angemessener Rahmen für den Anlass, denn die Lernpartnerschaft verpflichtet beide Seiten zu einer äußerst engen Zusammenarbeit. Im Rahmen verschiedener Aktionen erhalten die Schüler Einblicke in die beruflichen Möglichkeiten des Gesundheitswesens und des Pflegesektors.

Im Vordergrund stehen die Ausbildungsberufe, die an der Klinik zur Verfügung stehen. Doch auch in Berufe, die es an der Klinik zwar gibt, für die aber vor Ort nicht ausgebildet wird, können sie hineinschnuppern, so zum Beispiel medizinisch-technische Assistenten oder auch Diabetologen. Den Schülern wird es so ermöglicht, etwas weiter hinter die Kulissen eines Betriebes zu blicken als es mit einem üblichen Betriebspraktikum möglich wäre. Sie erhalten einen besseren Einblick und werden so intensiver auf Berufsbilder, betriebliche Abläufe und Anforderungen vorbereitet. Der Unterricht in der Schule kann darüber hinaus praxisgerechter gestaltet werden- erste Unterrichtsbesuche mit Infos über die Klinik hat es bereits gegeben (wir berichteten).

Die Klinik selbst profitiert natürlich auch von dieser Partnerschaft, indem sie potenzielle Bewerber besser kennenlernt und es mit jungen Leuten zu tun hat, die sich sehr intensiv eine Meinung über ihren Berufswunsch gebildet haben- auch im Rahmen von Betiebsparktika. Bei der nun ins Leben gerufenen Lernpartnerschaft handelt es sich bereits um die vierte in Lünen: Bereits im vergangenen Jahr hatten die Hauptschule Wethmar mit TNT, die Friedrich-Ebert-Schule mit den WBL und das Gymnasium Altlünen mit DBT ähnliche Vereinbarungen abgeschlossen. Initiiert und begleitet wurde der Entstehungsprozess für die aktuelle Kooperation durch die IHK zu Dortmund und die Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf der Stadt Lünen.

 

Foto: Unterschrift zur Lernpartnerschaft Klinik am Park und Realschule Brambauer

WAZ 04.04.09: "Lernpartnerschaft" geht in die nächste Runde

Infoveranstaltung über Ausbildungsmöglichkeiten-

30 Realschüler folgten einer Einladung der Klinik am Park

Brambauer. Die diesjährige Auftaktveranstaltung im Rahmen der "Lernpartnerschaft" zwischen der Realschule Brambauer und der Klinik am Park fand am 01. April im neuen Seminarzentrum der Klinik statt. In einem Vortrag stellte Matthias Dieckerhoff (stv. Pflegedienstleiter der Klinik) die gängigen Ausbildungsberufe in der Klinik dar.
Fast 30 Schüler der Jahrgangsstufe 9 der Realschule waren dem Angebot der Klinik gefolgt, sich vor Ort über Ausbildungsberufe in einem Krankenhaus zu informieren. Zielsetzung dieser Kooperation ist vorrangig, Schüler und Ausbildungsstätten frühzeitig miteinander in Kontakt zu bringen. So sollen durch umfassende Information und Praktikumsangebote die Interessen und Neigungen der möglichen Auszubildenden mit den Angeboten der Ausbildungsstätten abgeglichen und die "Wahl einer geeigneten Ausbildungsstätte gefördert" werden.
Matthias Dieckerhoff beschränkte sich bei der Vorstellung der Ausbildungsberufe nicht nur auf die im Krankenhaus angebotenen Ausbildungsplätze, sondern stellte auch die Ausbildungsgänge vor, die an speziellen Schulen angeboten werden, u.a.: Gesundheits- und Krankenpfleger, Krankenpflegehelfer, Medizinischer Fachangestellter (Arzthelfer), Ergotherapeut, Logopäde, Physiotherapeut, Diätassistent und Diabetesberater, Medizinisch Technische Angestellte, Sozialarbeiter und Sozialpädagoge, Altenpfleger sowie Altenpflegehelfer, Hebamme/ Entbindungshelfer.

___  Zehn Schüler streben Praktikum an ___

Neben diesen im weitesten Sinne medizinischen Ausbildungsgängen und Arbeitsgebieten fehlte aber auch nicht der Hinweis auf das Spektrum im Kaufmännischen oder Technikbereich.
Etwa zehn Schüler bekundeten anschließend ihr Interesse, sich im Rahmen eines Praktikums ein Bild vom "zukünftigen" Arbeitsplatz zu machen. Besonderes Interesse wurde an den Bereichen Ambulanz und OP bekundet.