Es handelt sich bei dem Projekt um ein Impulsangebot zur Stärkenentdeckung mit Elementen der Berufsorientierung und Lebensplanung für Jugendliche ab Klasse 7 von Haupt-, Gesamt- und Förderschulen (JS 8), deren Lehrer und Eltern. Im Mittelpunkt steht ein Erlebnisparcours, den die Schülerinnen und Schüler durchlaufen. Durchgeführt wurde "komm auf Tour" vom 05.-07.04.2011 für rund 600 Jugendliche gemeinsam mit 24 lokalen und regionalen Kooperationspartnern aus den Bereichen Berufsorientierung und Lebensplanung. Die SchülerInnen setzen sich durch den Stärkenansatz positiv und handlungsorientiert mit ihren Zukunftsvorstellungen auseinander. Eltern und Lehrer wurden ebenfalls in dieses Projekt mit eingebunden.
Das Projekt ist eine Veranstaltung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Die lokale Organisation übernimmt das Übergangsmanagement Schule-Beruf der Stadt Lünen in Zusammenarbeit mit 24 lokalen und regionalen Kooperationspartnern (siehe unten).
Durchführungsort war der Hansesaal der Stadt Lünen!

RN, 05.04.2011: Schüler entdecken die eigenen Stärken
LÜNEN Die eigenen Stärken spielerisch entdecken und Berufsorientierung und Lebensplanung frühzeitig angehen: Das ist das Ziel des Projektes "Komm auf Tour", das am Dienstag im Hansesaal Station machte. 600 Schüler aus Lünen und Selm durchliefen den Erlebnisparcours.
Das Bundesprojekt machte am Dienstag Station im Hansesaal Lünen. Lokal organisiert wurde die Präsentation vom Übergangsmanagement Schule-Beruf der Stadt Lünen.
Noch bis Donnerstag werden Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 von neun Haupt-, Gesamt- und Förderschulen aus Lünen und Selm einen Erlebnisparcours durchlaufen, der sie für eigene Stärken sensibilisiert und so Hilfe bei der Berufsorientierung und Lebensplanung bietet.
So gibt es ein Reiseterminal, einen Zeit-Tunnel, ein Labyrinth, eine Bühne und eine "sturmfreie Bude". "Dieses Projekt schickt die Schülerinnen und Schüler auf eine spannende Entdeckungsreise zu ihren eigenen Stärken und fördert das Selbstbewusstsein", sagt Mitorganisatorin Monka Lewek-Althoff vom Übergangsmanagement Schule-Beruf.
Eltern und Lehrer werden in gezielten Veranstaltungen in das Projekt eingebunden. So gibt es eine Lehrer-Veranstaltung zusammen mit Firmen und Institutionen und ein Angebot für Eltern, die dann den Erlebnisparcours selbst durchlaufen können und Anregungen bekommen, wie sie ihre Kinder frühzeitig auf dem Weg ins Berufsleben begleiten können.
Ruhr-Nachrichten vom 06.04.2011
Sturmfreie Bude statt Schule
Das Berufsorientierungsprojekt "komm auf Tour" macht zum dritten Mal Station in Lünen
LÜNEN. In der sturmfreien Bude wird mächtig gekichert. Nein, Blödsinn machen die Schüler dort nicht. "Sturmfreie Bude", so heißt eine Station im Hansesaal. Dort können seit gestern rund 600 Schüler aus Lünen und Selm drei Tage lang spielerisch ihre Stärken entdecken.
"Als ich vor 40 Jahren mein Abitur gemacht habe, wurde uns nur das gesagt, was wir nicht können", verrät Günter Klencz, der Erste Beigeordnete der Stadt Lünen. Klencz hat die Schirmherrschaft für das Projekt "komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft" übernommen.
"Stärken"-Aufkleber
Im Hansesaal hört man an diesen drei Tagen jedoch nur Gutes. "Du bist so hilfsbereit", dieses Lob samt einem "Stärken"-Aufkleber bekommt Ann-Celine. Innerhalb einer Stunde hat die 13-Jährige einen großen Teil des Erlebnisparcours durchlaufen, der sie für ihre Stärken sensibilisieren und so Hilfe bei der Berufsorientierung geben soll, und hat bereits 15 "Stärken" gesammelt. Auch die Schulter von Mohammad schmücken "jede Menge Stärken", so der 13-Jährige. "Dieser Aufkleber bedeutet, dass ich fleißig bin", sagt Mohammad, "der hier, dass ich gut rechnen kann", so der Gesamtschüler.
Bereits zum dritten Mal findet ds Berufsorientierungsprojekt in Lünen statt. Klencz will "schwer hoffen", dass es im nächsten Jahr eine vierte Auflage geben wird. "Noch besser wäre es, wenn dieses faszinierende Projekt zum festen Baustein im `Übergangsmanagement Schule-Beruf`(ÜSB) der Stadt Lünen werden könnte."
In diesem Jahr konnte das ÜSB für das Projekt rund 25 Kooperationspartner gewinnen - unter anderem die AWO Lünen und die Arbeitsagenturen Dortmund und Lünen. "Du kannst mehr, als du weißt. Probier aus, was dir Spaß macht, zuhause, in der Schule und im nächsten Praktikum." Diese zentrale Botschaft des Projektes wollen Ann-Celine und Mohammad auf jeden Fall beherzigen. Eine Besonderheit ist, dass auch Eltern und Lehrer mit einbezogen werden . ita
Drei Initiatoren:
Die Initiatoren des Berufsorientierungsprojektes "komm auf Tour" sind die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Bundesagentur für Arbeit und das NRW-Schulministerium.
Zum Entdecken der Stärken werden 4 Erlebnisstationen aufgebaut.
Dieser Erlebnisparcours für fast 600 SchülerInnen bestand aus:
- Bühne
- Layrinth
- Zeittunnel
- Sturmfreie Bude
und den Terminals I und II.
Den Lehrern wurde ein Lehrerworkshop, ein Lehrerservice und ein Lehrkräfteforum anbeboten.
Der Elternabend war am 06.04.2011.