An dem aus bislang 9 Modulen bestehenden Pilotprojekt nimmt die fünfzügige Jahrgangsstufe (Stand 11/08: 126 SchülerInnen in Jgst. 10) der Geschwister-Scholl-Gesamtschule teil. Durchgeführt bzw. begleitet wurden die ersten 6 Module des Projekts durch die Referentin Gerlinde Wentzel. Begleitet und ausgewertet wird es von den Mitarbeiterinnen des Übergangs Schule - Beruf, Monika Lewek-Althoff und Nicole Winterberg.
Der Startschuss des 1. Bausteines fiel auf den 13.12.06!
Die erste Einheit wurde koedukativ durchgeführt. Ab der zweiten Einheit wurden reine Mädchen- und Jungengruppen gebildet. Die letzten Einheiten waren dann wieder "gemischt"!
Verlauf:
Im Dezember 2006 startete das Pilotprojekt "Leben gestalten" koedukativ mit dem ersten Modul in der Jahrgangsstufe 8 der Geschwister-Scholl-Gesamtschule. Damals waren rund 140 SchülerInnen beteiligt. Einen Unterrichtstag lang beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema "Persönlichkeitsfindung in der Berufswahlvorbereitung". Weitere zwei Module - unterteilt in Mädchen- und Jungengruppen - folgten über jeweils 5 Unterrichtseinheiten im ersten und zweiten Halbjahr 2007. Im Januar 2008 fanden eine Woche lang abschließende Gespräche in Kleingruppen statt, um die ersten drei Einheiten noch einmal in Erinnerung zu rufen und zu verankern (Modul 4). Sie erhielten jetzt weitere 2 Zertifikate der abgeschlossenen Bausteine für ihre Berufswahlmappe. Gecoacht wurden die Geamtschüler/innen durch die Referentin Gerlinde Wentzel.
Der Elterninformationsabend (Modul 5) am 20.02.08 wurde durch den Übergang Schule-Beruf geplant, allerdings brachte sich Frau Wentzel bei der Selbst- und Fremdwahrnehmung vom 25.02. bis 11.03. 08 noch ein Mal ein! (Modul 6) Gespannt waren die SchülerInnen auf Ihre Videoaufzeichnungen und konnten -im Hinblick auf Bewerbungsgespräche- viel lernen!
Einen praktischen Einsatz boten die Bewerbungsgespräche mit Unternehmensvertretern der Region (Modul 7) in der GSG am 18.+19.06.08. Passend vorbereitet und gekleidet erschienen die "BewerberInnen" zu einem simulierten Bewerbungsgespräch.
Das Modul 8 bestand aus der Übung von Einstellungstests über 4 Stunden an 2 Samstagen (22.11.+ 06.12.08).
Um auch die Eltern zu unterstützen, den Übergang für Ihre Kinder besser vor zu bereiten, fand ein Seminar zu Bewerbungsschreiben im Modul 9 abends in der hiesigen VHS am 10.12.08 statt. Zwei Bildungsträger (BZW und RAG Bildung) gingen mit Anschauungsmaterial auf die individuellen Wünsche der Interessenten ein.
Die Module sind bislang umfangreich aber noch nicht abgeschlossen! Angestrebt werden weitere Aktivitäten zur Vorbereitung auf den Beruf Anfang nächsten Jahres...
Ziel 1 dieses präventiven Elements ist eine modulare Einbindung in den curricularen Berufswahlorientierungsprozess.
Ziel 2 ist die Begleitung in Form von Casemanagement bei SchülerInnen, die intensivere Begleitung benötigen, in Kooperation mit der Agentur für Arbeit, der Jugendberufshilfe, Maßnahmeträgern, Unternehmen und weiteren erforderlichen Unterstützungsinstitutionen.
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Rückblick zum Projekt: |
Bewerbung: Eltern lernen dazu: Seminar der GSG
Lünen- Ein Bewerbungsanschreiben so zu gestalten, dass es aus weiteren zwanzig Bewerbungen heraus sticht, wie soll denn das wohl gehen? Dass dies gar nicht so schwer ist, erfuhren jetzt Eltern...
| 2 Fotos zum Einstellungstest -in Praxis und Theorie -mit der RAG Bildung- in der GSG am Samstag, den 22.11.08 zum Modul 8! |
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Rückblick:
Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer waren in den Prozess mit eingebunden. Es haben Vorbereitungsgespräche stattgefunden, damit der Lehrkörper über Inhalte und Zielsetzung informiert war. Im Anschluss an zwei Projekttage fanden Auswertungsgespräche mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern statt. Fast alle Schülerinnen und Schüler fanden die Ausgestaltung der Projekttage spannend, informativ und interessant. Das Übergangsmanagement hat jeder/m SchülerIn eine Arbeitsmappe (analog einem Potfolio) zur Verfügung gestellt. Die Dokumentationen aus allen Einheiten fließen darin ein.
Der Großteil der SchülerInnen hatte sich zu Beginn des Projektes mit dem Thema Übergang Schule - Beruf noch gar nicht auseinandergesetzt. Der Projektinhalt wurde methodisch so aufbereitet, damit die Jugendlichen den Prozess des Überganges intensiver erfahren, als es im normalen Unterrichtsgeschehen geleistet werden kann.