Herzlich Willkommen beim Stadtarchiv Lünen

Adresse, E-Mail, Öffnungszeiten

Rathaus der Stadt Lünen, eröffnet 1960
Rathaus der Stadt Lünen, eröffnet 1960

www.luenen.de/stadtarchiv

Stadtarchiv Lünen

Willy-Brandt-Platz 1
44532 Lünen
Tel.: 02306 104-1526
Fax: 02306 104-1460
E-Mail: fredy.niklowitz.32@luenen.de

 

Öffnungszeiten:
montags, dienstags, donnerstags: 8:00 - 12:30 Uhr, 13:30 - 16:00 Uhr
freitags: 8:00 - 12:30 Uhr
mittwochs: geschlossen

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Wir bewahren heute das Gestern für morgen

Aufgaben und Benutzung des Stadtarchivs

Siegel aus dem Jahr 1320
Siegel aus dem Jahr 1320

Das Archiv der Stadt Lünen ist Dienstleistungsbetrieb und zugleich "Haus der Lüner Geschichte". Zu den Aufgaben gehört u. a. die Übernahme von Schriftgut städtischer Dienststellen, das aus rechtlichen Gründen und für wissenschaftliche Zwecke übernommen wird.

Das Stadtarchiv ist darüber hinaus bemüht, nicht-städtisches Schriftgut öffentlichen Interesses, das können Privatpersonen, Vereine, Verbände, Parteien und Firmen sein, zu übernehmen. Das Archivgut verbleibt dabei als Depositum im Eigentum des Leihgebers. Übernahme, Eigentumsverhältnisse und Einsichtnahme in das Schriftgut werden durch einen Vertrag geregelt. Ziel ist es, Kulturgut von geschichtlichem Wert zu sichern und es für den Informationsbedarf der Gesellschaft bereitzustellen.

Die Archivalien sind grundsätzlich jedem zugänglich. Hierbei sind jedoch Belange des Datenschutzes sowie bestimmte Sperrfristen zu berücksichtigen, die durch das Archivgesetz des Landes Nordrhein-Werstfalen von 1989 geregelt sind.

Die Archivbestände reichen bis zur ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts zurück, der Schwerpunkt liegt wie bei den meisten Kommunalarchiven beim 19./20. Jahrhundert.

Zur Geschichte des Stadtarchivs

Der erste Hinweis auf das Archiv findet sich für das 15. Jahrhundert: 1458 befanden sich die städtischen Urkunden in der Stadt- oder Ratskiste, die in der Sakristei der Stadtkirche St. Georg untergebracht war. Die Aufsicht über das historische Schriftgut oblag dem Stadtschreiber.

Erster "Archivbenutzer" war Johann Diederich von Steinen (1685-1759), der Verfasser der "Westphälischen Geschichte". Der damalige Bürgermeister der Stadt gewährte ihm die Einsichtnahme in "archivliche Urkunden".

1794 war das Archiv im Rathaus untergebracht. Der Pfarrer der Stadtkirche, Dietrich Hermann Bremer (1775-1859), und der Rentmeister Ludwig Holländer, "der in der Lesung alter Schriften vorzüglich bewandert ist", machten sich 1821 daran, das Archiv zu sichten und zu ordnen. Rund zwei Drittel des Bestandes (35 Zentner) wurden als "wirklich des Aufbewahrens nicht werth" eingestuft.

Von 1928 bis 1955 wurde das Archiv ehrenamtlich betreut, seitdem ist es hauptamtlich besetzt. Heute ist das Stadtarchiv auf einer Gesamtfläche von rund 500 qm untergebracht - eine Ratskiste reicht längst nicht mehr aus: Das Schriftgut (rund 2.500 laufende Meter) ist in drei Rollregalanlagen untergebracht.