Die Brücke über die Lippe an der Graf-Adolf-Straße ist bekanntermaßen auf Grund ihres Alters bereits heute nicht mehr in der Lage, alle Fahrbeziehungen aufzunehmen. Insbesondere die seitlich an der Konstruktion befestigten Elemente zur Aufnahme des Fußgängerverkehrs lassen einen Betrieb nicht mehr zu, so dass bei Sperrung einer Fahrbeziehung auf dem Hauptträger selbst Fußgänger und Radfahrer über ehemalige Fahrbahnflächen geführt werden müssen.
Die Stadt Lünen beabsichtigt nun und steht in der Pflicht, ein neues Brückenbauwerk errichten und das alte Bauwerk abreißen zu lassen. Als Einstieg in das detaillierte Planungsverfahren wurden vier ausgewählte Planungsbüros eingeladen, die sich an einem Wettbewerbsverfahren beteiligten. Von den vier Büros reichten drei Büros einen Beitrag ein.