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Vom 11.09.2017 - Lünen darf sich über Erfolge im Aktionsbündnis "Für die Würde der Städte" freuen: Berliner Parteispitzen akzeptieren die Forderung nach einer Bund-Länder-Kommission zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse

Lünens Stadtkämmerer Uwe Quitter
Stadtkämmerer Uwe Quitter

Die Verwaltungschefs und Finanzdezernenten von 69 Kommunen aus acht Bundesländern mit mehr als neun Millionen Einwohnern, die sich dem parteiübergreifenden Aktionsbündnis "Für die Würde unserer Städte" angeschlossen haben, appellieren an ihre wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger, unbedingt ihre Stimme zur Bundestagswahl am 24. September abzugeben. Im Bündnis mit dabei ist auch Lünens Kämmerer, Uwe Quitter.

Seine Begründung: "Eine hohe Wahlbeteiligung wird unseren künftigen Mandatsträgern einen kräftigen Schub geben, sich in Berlin mit konkreten Daten aus den Kommunen dafür einzusetzen, dass der Deutsche Bundestag eine Kommission zur Wiederherstellung der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse beschließt. Das ist ein ermutigendes Signal für alle Kommunen, die seit vielen Jahren wegen ihrer weitgehend nicht selbst verschuldeten Finanzprobleme um ihre kommunalpolitische Gestaltungsfähigkeit kämpfen. Dazu gehört auch Lünen."

Dass diese Bund-Länder-Kommission unmittelbar nach der Konstituierung des neuen Bundestages gebildet wird, haben bereits mehrere Partei- und Fraktionsspitzen in ihren Antworten auf die Wahlprüfsteine des Aktionsbündnisses "Für die Würde unserer Städte" zugesichert. Das signalisiert, dass die großen Sorgen der Kommunen, die vor allem wegen der ihnen gesetzlich aufgebürdeten Finanzierung von Soziallasten seit Jahren dramatische Schuldenberge aufhäufen müssen, in Berlin endlich sehr genau wahrgenommen werden. Daran hat das Aktionsbündnis großen Anteil.