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Vom 12.07.2018 | Zuschüsse für schicke Fassaden beantragen: "Haus- und Hofflächenprogramm Jägerstraße" zeigt erste Erfolge

Abbildung: Vorher-Nachher-Vergleich an der Jägerstraße 21. | Quelle: Stadt Lünen

40 Beratungsgespräche, 10 abgeschlossene Förderanträge und diverse weitere in der Planung – die Bilanz des Förderinstruments „Haus- und Hofflächenprogramm Jägerstraße“ kann sich sehen lassen. Im Rahmen des Stadtentwicklungsprozesses Lünen-Süd haben Immobilieneigentümer rund um die Jägerstraße seit Ende 2016 die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung für die Aufwertung ihrer Gebäudefassaden und Außenanlagen zu erhalten.

Jüngste Maßnahme ist das Ende Juni fertiggestellte Gebäude an der Jägerstraße 21 / Ecke Wörthstraße 2. An dem Objekt mit drei Gewerbeeinheiten und vier Mitwohnungen aus dem Jahre 1965 wurden neben einem neuen Anstrich u.a. die alten Markisen zurückgebaut und die Fliesen im Erdgeschoss überstrichen. „Auch, wenn es vorher im Objekt keine langfristigen Leerstände gab, profitieren die Gewerbetreibenden in den Ladenlokalen von der Aufwertung. Und auch unsere Mieter freuen sich, dass ihre Wohnadresse nun schöner geworden ist“, zeigt sich Zubair Khan von der zuständigen Hausverwaltung Daragis GmbH begeistert von den Unterstützungsmöglichkeiten. 

Das neugestaltete Gebäude an dieser städtebaulich bedeutsamen Lage setzt einen wichtigen Impuls im nördlichen Bereich der Jägerstraße und soll dort möglichst auch weitere Eigentümer motivieren, in ihre Gebäude zu investieren.

Und auch an anderen Häusern im Umfeld geht es voran, freut sich Marco Szymkowiak: „Neben der Jägerstraße 21 wurde etwa vor ein paar Wochen die Gestaltung der Fassade des Hauses Bebelstraße 137 abgeschlossen. Am Objekt Jägerstraße 90 laufen die Arbeiten gerade noch.“ Sukzessive werden so Impulse zur Aufwertung des städtischen Erscheinungsbildes gesetzt. 

"Ich kann jedem Eigentümer nur empfehlen, das Haus- und Hofflächenprogramm noch zu nutzen und das eigene Gebäude aufzufrischen. Eine Fassadengestaltung wirkt sich sehr positiv auf das eigene Objekt und darüber hinaus auf das Stadtbild aus", ermutigt Quartiersarchitektin Andrea Moises.

Noch bis zum 1. Juli 2019 können sich Interessierte auf der Homepage der Stadtteilentwicklung (www.mein-luenen-sued.de) im Stadtteilbüro in der Jägerstraße 35 oder direkt bei der Quartiersarchitektin Andrea Moises (Tel. 0151 64532688, E-Mail: moises@kroosundschlemper.de) informieren und Anträge stellen.

Die Zuschüsse betragen 50 % der als förderfähig anerkannten Kosten, höchstens jedoch 30 Euro pro Quadratmeter oder 10.000 Euro. Ziel ist neben der Verschönerung zentraler Bereiche auch die bessere Vermietbarkeit von Wohn- und Geschäftsräumen.

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