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Vom 21.12.2018 | Mögliche Fliegerbombe auf der Baustelle "Am Brambusch"

Abbildung: Blindgänger | Quelle: Pixabay

Auf der Baustelle "Am Brambusch" besteht der Verdacht, dass eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg im Boden liegen könnte. Der Verdacht kann allerdings momentan nicht erhärtet werden, weil der Boden Anlass zur Sorge gibt: Bei Probebohrungen hatten die Arbeiter festgestellt, dass der Aushub unangenehm roch. Die Suche nach der Bombe wurde gestoppt. Um die Arbeiter keiner Gefahr durch eine eventuelle chemische Kontamination auszusetzen, werden jetzt zunächst Bodenproben aus der unmittelbaren Nähe des Verdachtsortes analysiert.

Falls der Boden kontaminiert ist, wird bestimmt, wie die Arbeiter zu schützen sind. Dann kann weiter nach der Bombe gesucht werden. Unabhängig davon, ob eine Bombe gefunden wird, wird auf Basis der chemischen Analyse auch entschieden, was mit dem Boden geschieht, falls er tatsächlich kontaminiert ist. Bei der Untersuchung des Bodens und der Suche nach einer eventuell vorhandenen Bombe arbeiten der Kampfmittelbeseitigungsdienst, die Baufirma, der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator der Baustelle, die Bezirksregierung sowie die Stadt Lünen eng zusammen.

An der Baustelle hatten ursprünglich die Stadtwerke Lünen Kabel verlegt. Die Kabeltrasse wurde allerdings nach dem Verdacht auf einen Bombenfund verlegt. Wann die Baustelle beendet sein wird, ist vor dem Hintergrund der laufenden Untersuchungen noch nicht absehbar. Ebenso wenig kann momentan abgeschätzt werden, welche Auswirkungen es hätte, falls sich der Verdacht erhärtet und tatsächlich ein Blindgänger im Boden ruht.

(Abbildung: Blindgänger | Quelle: Pixabay)

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