die stadt könnte auch geld sparen, wenn man bei so unnötigen bauvorhaben wie die umstrittenen lippe-kaskaden einfach mal den bürger mit entscheiden ließe. bürgerentscheide haben z.B. in der schweiz schon viel geld bei großinvestitionen und auch kleininvestitionen gespart.
Ihrer Anregung, bei Investitionen den Bürger mit entscheiden zu lassen, wollen wir durch die Einführung des Bürgerhaushaltes – zumindest ansatzweise – nachkommen. Wir werden uns bemühen, zum nächsten Bürgerhaushalt auch eine Abstimmungsmöglichkeit zu installieren. Bei der Umsetzung des ersten Bürgerhaushalts haben wir darauf geachtet, den für die Umsetzung notwendigen finanziellen Aufwand so gering wie möglich zu halten. Wir denken, dass alle Lünerinnen und Lüner dafür Verständnis haben.
Verzicht auf den Kreisverkehr Graf-Adolf-Straße / Marie-Juchacz-Str.
Planungen der Kreisverkehre überdenken und erstmal da bauen, wo sie Sinn machen (Kreisel Schützenstr.??. - Dernerstr./Bebelstr. fehlt).
Die Stadt sollte eine klare Position zu Kreisverkehren einnehmen und nicht einmal für und beim nächsten Mal gegen Kreisverkehre argumentieren (z.B. Kreuzung Konrad-Adenauer-Str./ Einmündung Lippebad, Kreuzung Graf-Adolf-Str. / Marie-Juchacz-Str.). An der letztgenannten Kreuzung ist weder Ampelregelung noch Kreisverkehr notwendig.
Manche Kreisverkehre sind überflüssig (z.B. Buchenberg)
Jede investive Maßnahme, die die Stadt Lünen durchführt, wird bereits vor Beginn der Maßnahme bezogen auf die Wirtschaftlichkeit geprüft. Bei den Maßnahmen der Straßenbauabteilung werden zudem die verkehrsbezogenen Abläufe berücksichtigt, um eine verkehrsgünstige Lösung zu erzielen.
Bei einem Verzicht auf einen Kreisverkehr müsste aus Gründen der Verkehrssicherheit und zur Vermeidung eines Unfallschwerpunktes überprüft werden, ob eine Ampelanlage erforderlich ist.
Das ging ja schnell!
Wenn die Stadt kein Geld hat, sollte sie besser keine teuren Bäume und Kosten für das Einpflanzen/ Aufstellen ausgeben. Schon gar nicht an so gefährlichen Stellen wie hier (Kreisverkehr am Cappenberger Damm)!
Mein Sparvorschlag!
Zwei/ drei Tütchen Blumenzwiebeln und eine Hand voll Rasensamen! (zus. 10- 12 €)
Dann bleiben auch eventuelle neue Beschädigungen kostenarm.
Guten Tag, Sie hatten uns gebeten, Sparvorschläge zu machen. Ich weiß, dass meine Freundin Ihnen zum neuen Kreisverkehr (Cappenberger Str. und Wehrenboldstr.) einen Sparvorschlag gemacht hat. Es ging um die umgefahrenen Bäumchen im Kreisverkehr. Meine Freundin schlug vor, wenn kein Geld in der Kasse ist, könnte man gut die Kreismitte mit Blumenzwiebeln und Rasensamen für ca. 10-12 Euro versorgen. Sie erinnern sich?? Sie haben ganz offensichtlich noch nicht einmal zusammen darüber nachgedacht, denn gestern wurden schon die nächsten Bäumchen dort gepflanzt. Wenn sich junge Leute wie wir schon mal trauen, einen Vorschlag zu machen, dann bitten wir um die gleiche Behandlung und Beachtung, wie sie die anderen Vorschläge auch bekommen. Wenigstens mal in Ruhe drüber nachdenken und abstimmen, bitte. Sie möchten, dass wir gerade Sie in den Rat wählen? So werden Sie uns als Neuwähler nicht erreichen. Lena Rabert
Der Kreisverkehr wurde gebaut, um den Verkehrsfluss ampelfrei fließender zu gestalten.
Aus Kostengründen ist bereits eine sparsame Gestaltungsvariante gewählt worden. Blumenzwiebeln und Rasensamen sind eingebracht worden. Damit die Fläche als nicht überfahrbar zu erkennen ist, muss eine Erhebung vorhanden sein. Auf eine pflegeintensive Strauchbepflanzung wurde verzichtet. Einige kleinbleibende Bäume wurden daher gepflanzt.
Durch Verkehrsunfälle entsteht für den städtischen Haushalt in der Regel kein Schaden, da die Schäden durch die Unfallverursacher bzw. deren Versicherungen ersetzt werden.
Man sollte nicht noch mehr Kunstrasenplätze bauen.
Der Rat der Stadt Lünen hat im Rahmen der Sparbemühungen ein Sportentwicklungskonzept beschlossen und darin einerseits die Reduzierung der Sportplätze auf eine bedarfsgerechte Anzahl und andererseits die Umwandlung in Kunstrasenplätze festgelegt. Die Umwandlung von Tennenplätzen in Kunstrasenplätze ist wegen des geringen Pflegeaufwandes eine für die Stadt Lünen kostengünstige Lösung.
es muss nicht immer gespart werden, sondern auch die richtigen Grenzen aufgezeigt werden. Alleine wenn man sich die neue Fußgängerzone bei Regen anguckt. Pfützen sind überall, nur fließt kein Wasser in die dafür vorgesehene Regenrinne, die funktioniert wohl nur bei Hochwasser. Die Fugen sind dermaßen breit, die Steine so uneben verlegt, dass man stolpert. Aber es hat ja ein auswärtiger Betrieb und der Preisgünstigste erstellt. Gucken wir uns die Baustellen in Lünen an. Die Betriebe kommen überall her, nur nicht aus Lünen. Die zahlen ihre Gewerbesteuer dort, wo sie ansässig sind. Großaufträge müssen republikweit ausgeschrieben werden, aber man kann es auch in Lose aufteilen und dann vergeben. Es lässt sich immer ein Weg finden, um die Aufträge in der Region zu belassen. Evtl. muss ja die Fußgängerzone in 5 Jahren wieder umgestaltet werden, dann wird es vielleicht besser und kostet wieder das Geld des Steuerzahlers.
Die Neuplanung der Fußgängerzone wird thematisiert. Bislang gab es noch keine Hinweise seitens der Bürgerinnen und Bürger auf Stolperstellen und Wasserlachen. Wir werden Ihre Nachricht zum Anlass nehmen, den neu gebauten Teil der Fußgängerzone daraufhin zu kontrollieren und - wenn und wo notwendig - nachbessern zu lassen.
Sollte es sich ggf. um Sachmängel handeln, welche unter die Gewährleistung fallen, müssten sie von der zuständigen Firma zeitnah behoben werden.
Unabhängig hiervon ist die Stadt Lünen als öffentlicher Auftraggeber an das Vergaberecht der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/A) sowie zahlreiche weitere gesetzliche Vorgaben gebunden.
Ein Wettbewerb zwischen den einzelnen Bietern ist daher Pflicht, die Auftragsvergabe an den wirtschaftlichsten Bieter zwingend vorgeschrieben. Eine Abweichung vom gesetzlich vorgeschriebenen Vergabeverfahren, wozu auch die von Ihnen vorgeschlagene Aufteilung einer Gesamtbaumaßnahme in Lose gehört, stellt einen Vergaberechtsverstoß dar, mit der Folge, dass das Ausschreibungsverfahren aufgehoben werden müsste und Schadensersatzansprüche gestellt werden könnten.
Es ist schade, dass die alten Spielgeräte (insbesondere Rutsche) in der Fußgängerzone abgebaut und durch neue, andere Geräte ersetzt wurden, die inzwischen schon kaputt sind. Das Geld hätte man sich sparen können.
Wir werden Ihren Vorschlag im Rahmen der politischen Haushaltplanberatungen berücksichtigen.
Vielleicht könnte man auch aus dem Hertie Haus ein Kunstmuseum etc. machen. Dadurch könnte man auch zu Geld kommen. Ich denke es wäre gut, wenn man kreativ wird. Dies ist besser, als wenn die Bürger wieder leiden müssen.
Das ehemalige Kaufhaus Hertie ist im Eigentum eines weltweit agierenden Finanzinvestors, der das Lüner Objekt für mehrere Millionen zum Kauf anbietet. Die Stadt Lünen kann nur Rahmenbedingungen, für eine erfolgreiche Immobilienentwicklung setzen - z.B. in einer Gestaltung einer attraktiven Innenstadt oder der Erarbeitung von Machbarkeitsanalysen - sowie gezielt Projektentwickler ansprechen, die einen Abriss und Neubau betriebswirtschaftlich rechnen. Die Gespräche mit der Zielsetzung, den städtebaulichen Misstand zu beseitigen, laufen.
Kein Kindergartenneubau, dafür lieber andere Kindergärten, wenn wirklich nötig, ausbauen.
Der Kita-Neubau in der Stadtmitte ist aus Sicht der Jugendhilfeplanung unbedingt erforderlich, da die hohe Kinderzahl nicht an anderen Kita-Standorten mitversorgt werden kann. Ein Kita-Ausbau findet ohnehin nur dort statt, wo es auch mittel- und langfristig erforderlich ist. Nicht an allen Kitas ist eine räumliche Erweiterung (im Gebäude oder auf dem Grundstück) möglich. Eine entsprechende Prüfung findet für jedes Objekt bzw. in jedem Versorgungsbezirk statt.
Die Stadt sollte sich weigern, die Auflage für unter 3- Jährige (Tagesstättenangebote) bis 2013 zu erfüllen, weil damit eine weitere Schuldenaufnahme verbunden ist.
Wir werden die Anregung aufgreifen und in die aktuellen politischen Haushaltsberatungen einbringen.
Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Marta H. ( auf meinen Nachnamen verzichte ich, denn er ist hier unwichtig ) und ich bin eine alte Lüner - Dame, über 80 Jahre alt und ich mag es nicht, im Mittelpunkt oder Rampenlicht zu stehen.
Ich habe eine Tageszeitung und keinen PC mit dazugehörenden, modernen neuen Technikgeräten und darum tippt meine Enkelin diesen Brief für mich.
Die Stadt, oder besser die Herren des Lüner Rates bitten uns Bürger, nachdem sie die Karre bereits im Mist fest gefahren haben, um „Geld - einbringende - Vorschläge ".
„Sekunden", bevor die Bürger Vorschläge reinreichen können, wird noch rasch die Grundsteuer erhöht. Vom Rat bestimmt und Punkt. Nur nicht erst die Bürgervorschläge abwarten! Diese Vorgehensweise ist sehr unpassend und bürgerfeindlich.
Zur Sache: Hier gibt die Stadt dem Bürger Aufgaben, die sie selber nicht lösen konnten. Und das zu einem völlig falschen Zeitpunkt! Hier ist zunächst genaueste Aufklärung erforderlich.
Die Stadt muss sich gefallen lassen, dass die Bürger nachfragen, um zu erfahren, wie viel Geld kommt von wo rein und wie viel Geld geht für was raus. Ihre grobe Grafik gibt da keinen durchschaubaren Hintergrund her. Aus meiner damaligen Selbstständigkeit weiß ich: Wer den Bestand nicht kennt, kann keine Angaben und Vorschläge zu Einsparungen, bzw. zu zusätzlichen Gewinnmöglichkeiten machen! Hier werden Erwartungen und Aufgaben an Bürger gestellt, die im Vorfeld zum Scheitern verurteilt sind.
Möge die Stadt doch einmal offenlegen, wo die zur Verfügung stehenden Gelder exakt hingeflossen sind. Was macht die Stadt nachweislich zum Beispiel mit den Einnahmen von Grundstückssteuern, Gewerbesteuern, Knöllchengeldern und Hundesteuern? Möglicherweise würden Lüner Bürger schon hier, an dieser Stelle ganz anders und sinnvoller einteilen, als die Stadt. Wenn man das Geld, das zur Verfügung steht, von Beginn an in die falschen „Löcher" stopft, liegt bereits hier das Problem.
Es ist unwirtschaftlich, wenn die Stadt sich z.B. landesweite Zuschüsse sichert, um kurzfristig zum zweiten Mal die Fußgängerzone erneuern zu lassen. Ein Zuschuss bleibt immer nur ein Zuschuss. Und so ein Zuschuss setzt voraus, dass die Stadt die Summe „X" aus eigener Kraft dazugeben kann, bzw. dazugeben sollte – um wirtschaftlich zu sein. Und weil Lünen diese Kraft nicht hat, sollte sie besser die Finger von waghalsigen Zuschüssen weg lassen, denn so reißt die Stadt die Bürger immer tiefer runter.
Ich musste damals das wenige Geld, das uns blieb, durchdacht und gut einteilen und konnte nicht von anderen, fremden Menschen Gelder verlangen oder gar fordern, nur weil unser Geld knapp war. Es hieß schon damals haushalten und wer nicht haushalten konnte, stand mit nichts da.
So war das. Das war schlimm.
Die Stadt sollte die Bürger heutzutage vorher fragen, was wirklich dringend ist! Beispiel: Der Fahrbahnbelag im Kreisverkehr auf der Kupferstraße wurde erneuert, obwohl er nicht wirklich schlecht war und auf der Wehrenboldstraße, zwischen Cappenberger See und Bahnunterführung ist die Fahrbahndecke schon gar keine Decke mehr. Loch an Loch und meine Enkelin fährt sich fast das Auto kaputt (kräftiges Durchschütteln gratis). Hier hätten viele Bürger ganz bestimmt anders entschieden, als die Herren der Stadt. (Ich habe mir Gedanken gemacht: wenn der Stadt diesbezügliche Bürgerhinweise wirklich wichtig wären, könnte z.B. schon ein Briefkasten im Rathaus -für uns Ältere- oder auch ein elektronischer „Briefkasten" über die PC's, für Abstimmungen von Bürgern, hilfreich sein).
ZUSAMMENFASSUNG:
Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, kommt jede gut gemeinte Bemerkung zu spät.
Doch: Jede schlaue und gute Bemerkung, jedes sinnvolle und rechtzeitige Handeln, jedes durchdachte Miteinander, jede überlegte Vorsorge und jede reichlich abgewogene Entscheidung hilft dem Kind, nicht in den Brunnen zu fallen.
Die Bürger können der Stadt nur hilfreich zur Seite stehen, wenn die Stadt es zulässt. Und hierzu ist Transparent erforderlich, die die Stadt den Bürgern nun zeigen sollte.
So, nun bedanke ich mich, dass Sie sich die Zeit genommen haben, meinen Brief zu lesen und hoffe, dass die Stadt Lünen zukünftig übersichtlicher, überlegter und bürgerfreundlicher reagiert.
Keine vom Land geförderten Projekte mehr, da wir doch den Rest finanzieren müssen.
Es ist richtig, dass alle vom Land geförderten Projekte gleichzeitig mit einem Eigenanteil (von etwa 20 bis 50 %) aus dem städtischen Haushalt finanziert werden.
In den vergangenen Jahren sind vorwiegend solche Projekte mit Landes- und Kommunalmitteln durchgeführt worden, die gesetzlich vorgeschrieben waren (U-3 Ausbau in Kindertagesstätten) oder die wirtschaftlich sinnvoll sind und nachhaltig zu einer Kostenentlastung des städtischen Haushaltes beitragen (Neubau Mehrfachsporthalle am Schulzentrum Altlünen bei gleichzeitiger Schließung von 3 sanierungsbedürftigen Turnhallen; Grunderneuerung und energetische Sanierung Geschwister-Scholl-Gesamtschule; Ausbau Wehrenboldstraße; Empfangsraum Lange Straße und Erneuerung Fußgängerzone).
Wir werden uns mit dem Thema im Rahmen der politischen Haushaltsberatungen auseinandersetzen.
Straßensanierungen mehrfach prüfen und überdenken, siehe Buchenberg nach Sanierung zur Sackgasse ausgeschildert (wem nützt die Straße?)
Vor jeder Investition, die die Stadt Lünen durchführen will, wird bereits vor Beginn das Projekt auf Wirtschaftlichkeit geprüft. Bei den Maßnahmen der Straßenbauabteilung werden zudem die Abläufe des Verkehrs berücksichtigt, um eine gute und günstige Lösung zu erzielen.
Auf größere Objekte/Umbauten und Kunstwerke erstmal ganz verzichten (siehe Umbau Fußgängerzone, in 10 Jahren 2mal umgebaut, Vorhaben Marktplatz Lünen-Süd).
Als ein Beispiel für Investitionen wird die Fußgängerzone Lange Straße angesprochen. Fakt ist: Die letzten umfassenden baulichen Veränderungen liegen mehr als 30 Jahre zurück. Anhand des Beispiels "Fußgängerzone" möchten wir verdeutlichen, welche Überlegungen zum Umbau dieses wichtigen innerstädtischen Freiraums geführt haben.
Mit ihrer Fußgängerzone stellt sich die Stadt Lünen ebenso ihren Besuchern dar, wie sie ihren Einwohnern eine Identifikation mit ihrer Stadt ermöglicht. Positive Wirkungen entfalten sich bei überzeugender Gestaltung und Pflege. Verwahrlosung und mangelnde Pflege führen indes zu Unwohlsein, mangelnder Identifikation und zur Ablehnung der Stadt allgemein. Kurzum: Ein schäbiges Stadtbild wertet letztlich die City ab, was auf das Gesamtbild der Stadt abfärbt. Dies führt dazu, dass kaum noch jemand investieren will und wird, die Leistungsfähigkeit der Innenstadt nimmt ab, die Entwicklungschancen der Innenstadt sinken dramatisch.
Um dem entgegenzuwirken, wurde 2009 der Beschluss gefasst, mit Fördermitteln des Bund-Länder-Programms Stadtumbau West die Fußgängerzone Lange Straße von südlich der Lippe bis zur Mauerstraße zu modernisieren.
Geehrter Rat, Sie bitten uns um Sparvorschläge. Hier ist einer: Ich beziehe mich auf den RN- Bericht vom 26. Jan. mit der Überschrift BRÜCKE SOLL ERRÖTEN. Ok, die Bögen sind vom "Graffiti" geprägt und nicht mehr sonderlich schön, der Boden ..... nicht doll. Aber wenn die Stadtkasse leer ist, sollten die geplanten vier / fünf Vorhaben, die in dem Bericht aufgeführt werden, ganz ganz gut überlegt werden. Ich denke, man sollte auf einen Großteil dieser erwähnten Aktionen verzichten, sie einsparen und Schulden abbezahlen!! Das wäre wichtiger, denke ich. 140.000 Euro, bzw. 700.000 Euro sollten auf keinen Fall jetzt (im Haushaltsjahr 2012/2013) dafür ausgegeben werden. Da muss man sehen, ob man diese Pläne später angehen kann. Die Graf- Adolf- Brücke muss schließlich auch mehrere Jahre warten. Bitte prüfen Sie und entscheiden Sie im Sinne der Bürger. Oder, fragen Sie diesbezüglich die Bürger und lassen Sie die Bürger mitbestimmen!
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, zu dem Ruhr Nachrichten-Bericht vom 26.01.2012, mit dem Titel "Brücke soll erröten" gebe ich folgende Anregung: Im o.g. Bericht werden fünf Maßnahmen zur Aufwertung der Innenstadt beschrieben. Ich entnehme dem Bericht, dass für diese Vorhaben 700.000 Euro vorgesehen sind. Dies ist eine Summe, die wohl kaum zu den "finanziellen Möglichkeiten" der Stadt Lünen passt. Ich schlage vor, hier die Dringlichkeit der einzelnen Projekte zu überprüfen und ich denke, dass ein Großteil dieser Pläne derzeit zurück gestellt werden sollte. Hier eröffnet sich die Möglichkeit, das zunächst vorgesehene Geld einzusparen und damit Schulden abzuzahlen. Vielleicht sollte man bei einer Summe von 700.000 Euro eine Bürgerbefragung durchführen.
Mit freundlichem Gruß
Sabine Gormann
Man plant die Erneuerung des Straßenbelages der Lippebrücke, wobei dieser für Radfahrer und Fußgänger noch 10 Jahre gut ist (egal welche Farbe dieser z.Zt. angenommen hat).
Wir werden die Anregung aufgreifen und in die aktuellen politischen Haushaltsberatungen einbringen.
Für die Instandhaltung der Infrastruktur ein Programm aufstellen, um den Instandhaltungsstau (u.a. im Bereich der Verkehrssicherungspflicht) abzubauen. Neuinvestitionen zu Gunsten der Instandhaltung zurückfahren/reduzieren. Bei Neuinvestitionen die Folgekosten berücksichtigen und Rücklagen hier für bilden.
Die Stadt Lünen hat vor 15 Jahren die kommunalen Gebäude und die kommunalen Kanäle in sog. bilanzierungspflichtige Eigenbetriebe ausgegründet mit dem Ziel, weiteren Vermögensverzehr zu vermeiden und die Folgekosten in der mittelfristigen Finanzplanung zu berücksichtigen. Dies ist größtenteils in den vergangenen Jahren gelungen.
Seit Umstellung der städtischen Buchführung von der Kameralistik auf die kaufmännische doppelte Buchführung (Neues Kommunales Finanzmanagement – NKF -) werden auch die übrigen städtischen Bereiche einer derartigen Bewertung unterzogen.
Allerdings ist es betriebswirtschaftlich nicht immer sinnvoll, Neuinvestitionen zu Gunsten der Instandhaltung zurückzufahren. Im Rahmen des Bauinvestitionscontrollings wird bei großen Projekten (z.B. Schulen, Turnhallen, Straßen) im Einzelfall geprüft, ob Instandsetzung oder Neubau nachhaltig wirtschaftlich günstiger ist.
Durch die NKF-Einführung werden alle Vermögensgegenstände (mit Ausnahme von Grundstücken) entsprechend der Abnutzung abgeschrieben – was auch Re-Investitionen zugute kommt. Die Bildung einer Rückstellung ist aus Finanzierungsgründen (Guthabenzins zu Kreditverzinsung) bei über 40.000 Vermögensgegenständen in der kommunalen Bilanz allerdings nicht wirtschaftlich.
Die Verwaltung wird die Anregungen (mehr Instandhaltung – weniger Neubau), sofern die Wirtschaftlichkeit gegeben ist, auch bei künftigen Investitionsentscheidungen beachten und in die politischen Haushaltsberatungen einbinden.
Warum plant man die Erneuerung der Fußgängerzone mit einem Straßenbelag, der, wie man schon jetzt feststellen kann, dem Zulieferungsverkehr nicht Stand hält. Bei Neuinvestitionen sollten doch die Folgekosten und entsprechende Rückstellungen mit berücksichtigt werden.
Grundsätzlich ist der Straßenbelag – auch im südlichen Eingangsbereich der Fußgängerzone – so beschaffen, dass er befahren werden kann, beispielsweise von Zulieferern. Sollten Schäden auftreten, wird im Einzelfall geprüft, ob Regressansprüche bestehen.
Generell kalkuliert die Stadt bei großen Bauprojekten mögliche Folgekosten (keine Fremdschäden) ein und berücksichtigt sie in der Finanzplanung.
Die Verwaltung wird die Anregung auch bei künftigen Investitionsprojekten in die Haushaltsplanberatungen einbeziehen.
Allgemeines: Es sollte nur Geld für Dinge ausgegeben werden, die jetzt unbedingt erforderlich sind. Alles was aufschiebbar ist, sollte später, bzw. nach und nach erledigt werden. und man sollte Preisvergleiche einholen! Das teuerste ist nicht immer auch das Beste.
ich wünsche Ihnen und allen Lünern, dass es endlich bergauf geht.
Die Stadt Lünen bemüht sich, im Rahmen des Investitionscontrollings die Alternativen, die Notwendigkeit und die Folgekosten von Baumaßnahmen vor der Investitionsentscheidung zu prüfen. Wirtschaftlichkeits- und Folgekostenberechnungen werden bei großen Investitionsvorhaben intern oder extern durchgeführt.
Aufgrund des kommunalen Vergaberechts werden alle Investitionsmaßnahmen öffentlich ausgeschrieben, so dass in jedem Fall der wirtschaftlich günstigste Anbieter den Zuschlag erhält.
Warum man z.Z. einen neuen Verkehrsrechner (300.000 €) anschaffen muss, kann ich nicht nachvollziehen.
Die Erneuerung des Verkehrsrechners ist notwendig, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Denn über den Rechner werden Störungen gemeldet und können so schnellstens beseitigt werden.
Außerdem werden dem Stand der Technik entsprechend die meisten Lichtsignalanlagen im Stadtgebiet über den Rechner verkehrabhängig gesteuert. Für den alten Verkehrsrechner sind nicht mehr alle Komponenten als Ersatzteile erhältlich. Ein Ausfall des Rechners würde bedeuten, dass alle Anlagen als Einzelsteuerung betrieben werden, was den Verkehrsfluss stören würde und was zudem sehr aufwändig ist.
Des Weiteren ist der neue Rechner echtzeitfähig, um zukünftig moderne Steuerungsverfahren einsetzen zu können.
Sparen kann man immer dann, wenn genau überlegt wird, ob eine geplante Ausgabe - völlig gleich, WAS angeschafft werden soll -, ob etwas dringend ist, und ob es aufschiebbar ist.
Wenn das Geld für ein bestimmtes Vorhaben, eine neue Anschaffung, nicht da ist, kann man es (eigentlich) auch nicht ausgeben. Wenn ich Geld leihen muss, einen Kredit aufnehmen muss, um eine Anschaffung kaufen zu können, die nicht unbedingt jetzt sein muss, ist das unwirtschaftlich.
Mein Vorschlag wäre, die Lippebrücke Graf-Adolf-Str. nur soweit Instand zu setzen, dass die jetzige Einbahnstraßenregelung beibehalten werden kann. In den letzten Monaten hat man gemerkt, dass die Brücke eigentlich gar nicht nötig ist. Die Autofahrer nutzen endlich die Umgehungsstraßen, wofür sie ja auch gebaut wurden. Früher stauten sich die Autos in der Cappenberger- und Erzbergerstraße bis zur Marienkirche zurück, wenn 2x die Stunde die Zugschranken unten waren. Durch die Teilsperrung der Brücke hat sich die Lebensqualität in diesem Bereich um ein Vielfaches erhöht.
Es ist grundsätzlich richtig, dass auch eine Kommune nur Investitionen tätigen sollte, wenn sie die finanziellen Mittel dafür hat.
Einige Investitionsvorhaben sind unabhängig von der finanziellen Lage einer Kommune aufgrund gesetzlicher Vorgaben notwendig (z.B. Kindertagesstätten; U 3 –Ausbau, Schulen, Turnhallen).
Andere Investitionen werden durchgeführt, weil Reparaturen oder Sanierungen unwirtschaftlich wären (z.B. verschiedene Straßen, Fahrzeuge, Brücken).
Die Wirtschaftlichkeit und die Sinnhaftigkeit von Investitionen soll durch ein begleitendes Investitionscontrolling sichergestellt werden.
Aus der Vielzahl an Anregungen zur „Notwendigkeit von Investitionen“ erkennen wir aber, dass die Gründe für eine Investitionsentscheidung vielen Bürgerinnen und Bürgern nicht bekannt sind.
Wir werden Ihre Anregung in die Haushaltplanberatungen einbeziehen.
Auf die Dauer halte ich es für sehr sinnvoll, die Bürger zukünftig und viel, bzw. oft an Planungen teilhaben zu lassen, denn die Ratsherren treffen leider auch Entscheidungen, denen die Bürger nicht zustimmen würden, wenn sie nur könnten!
Die Herren der Stadt sollten mit den Geldern ihrer Bürger sorgsamer umgehen und bevor geplante, teure Aktionen abgesegnet werden, bitte ich Sie, Bürgerwünsche zu erfragen und mit einzubeziehen.
Wenn Verantwortliche der Stadt die Gestaltung der Fußgängerzone so in Auftrag geben, wie sie es getan haben, dann sollten diese Personen auch für die ganz enormen Kosten, die letztendlich entstanden sind, auch zur Verantwortung gezogen werden. Aber das tut man nicht. Man lässt die Bürger die Folgen spüren. Und so etwas ist zukünftig zu vermeiden.
Wenn z. B. keine Gelder für neue Ortseingangsschilder, zum Thema „LÜNEN DIE STADT am/im/zum…“ da ist, dann muss man sich erst gar nicht Gedanken darüber machen.
Wenn es noch nicht einmal konkrete Zusagen von der Regierung gibt, ob es Kennzeichen mit LÜN geben wird oder nicht, dann muss man sich auch hierüber keine Gedanken machen.
Bitte:
Lassen Sie die Bürger mitbestimmen, lassen Sie die Bürger abstimmen, nehmen Sie Verbesserungsvorschläge an und bitte planen Sie so durchdacht, als ob Sie mit ihrem eigenen privaten Geld umgehen und seien Sie sich bewusst darüber, dass Sie die Verantwortung für viele Bürger tragen.
Ich persönlich würde mir wünschen, dass die Stadt den Bürgern mehr Offenheit im Detail entgegen bringen würde.
Die Stadt soll den Nutzen von Investitionen genauer prüfen und auch mal die Bevölkerung fragen (z.B. Treppenkaskade ist eine Modeerscheinung - wird aber kaum genutzt. Pflastereinbauten Gahmener Str. und andere Straßen – ist viel zu reparaturanfällig.)
Die Stadt solle Gebäude lieber reparieren und nicht gleich alles neu machen. Das würde Geld sparen.
Die Stadt sollte der Bevölkerung häufiger erklären, was und warum etwas gemacht wird.
Sie haben uns Lüner Bürger aufgerufen, aufgrund der leeren Haushaltskasse Sparvorschläge einzusenden. Wenn ich den obigen Bericht lese, frage ich mich, ob Sie tatsächlich daran interessiert sind. Mein Schreiben wird nicht auf eine Beleidigung oder einen Angriff auf Sie hinaus laufen, doch eine Kritik sollte erlaubt sein- danach mein Vorschlag.
Ich bin mir sicher, dass ich nicht der einzige Bürger bin, der diesem Bericht wenig Konkretes und Logik entnehmen kann. Was soll der Bericht tatsächlich aussagen?
Was soll bedeuten, Ideen in konkrete Projekte? Was genau ist der Plan?
Was soll bedeuten, Win- Win, bzw. Idealfall?
Wie groß muss das pure Glück für einen Idealfall sein?
Was soll bedeuten, Strukturfonds, Brachflächenpools?
War doch geklärt und brauchen wir nicht, oder?
Was soll bedeuten, zusammen sei es ein Instrument?
Instrument? Ich verstehe nicht. Was soll das sein?
Was ich sehr wohl verstehe ist der Satz:… ohne eigene, kommunale Eigenarten preisgeben zu müssen. Genau das ist es!! Der Rat, Sie, geben uns Bürgern viel zu wenig preis. Sie setzen uns seit vielen Jahren nur noch vor vollendete Tatsachen. Im Rathaus werden/ wurden Gelder in Projekte gesteckt, die wir Bürger in Zeiten leerer Kassen jetzt, bzw. in den letzten ein/ zwei Jahren zumindest erst einmal nach hinten gestellt hätten.
Beispiele: Lippekaskade, oder gleich zwei Mal die Fußgängerzone. Man muss besser abwägen.
Was ist jetzt wichtig? Was hat Priorität? War es wirklich die Lippekaskade, oder besser doch eine Graf- Adolf- Brücke? Die Antwort spare ich mir.
Mein Vorschlag: Lassen Sie uns Bürger in Ihre Vorhaben, in Vorschriften, in Ihre konkreten Einnahmen, in Ihre konkreten Ausgaben, in Zuschüsse und deren Verpflichtungen, in: wo kommt welches Geld her, in: was ist mit welcher Auflage verbunden, in: welche Fixkosten sind einzuplanen, in: was ist nur grob geschätzt, in: wo kommt welche Hochrechnung her, in: wo ist Spielraum für…, in: wo ist die Hundesteuer hin, in: Details vom Grünflächenamt, in: was muss aus welchem Töpfchen bezahlt werden, in so viel mehr, einsehen.
Nur wer die Gesamtheit kennt, wer viel über den Haushalt weiß, wer mit Details vertraut ist, hat eine realistische Chance, Ihnen umsetzbare Sparvorschläge zu machen.
Wir sind Bürger und keine Politiker. Wir sind Bürger und wollen auch Bürger bleiben.
Wir sind Bürger und wollen unserer Stadt Lünen helfen.
Bitte geben Sie uns eine Möglichkeit dazu.
Die Stadt macht es sich zu einfach. Die Stadt kann nicht nur fragen: Wo kann die Stadt sparen? Die Stadt vertuscht viel zu viel. Nein, nein, dies wird keine Beleidigung, denn ich begründe wie folgt: Die Bürger haben bei den Wahlen die heutigen Ratsmitglieder gewählt, damit unsere Bürgerinteressen vertreten werden. Leider erhalten wir Bürger inzwischen nur noch die Mitteilungen, dass unser Geld für das Projekt „X" ausgegeben wird. Fertig. Ob uns das gefällt oder nicht.
Würde die Stadt uns Bürger aufklären, über z.B. was (also, wie viel Geld) sie für welches Vorhaben ausgeben möchte, oder welche Gelder überhaupt zur Verfügung stehen oder welche Gelder welchem Fachbereich zugeteilt werden müssen oder welche Vorgaben die Stadt im Zusammenhang mit der Planung „Y" zu beachten hat, oder ... (ich will Sie nicht langweilen), dann könnten wir Bürger uns viel besser in die Lage einarbeiten und erfolgversprechendere Sparvorschläge machen.
Mein Vorschlag: geben Sie uns Bürgern bitte die Möglichkeit, zukünftig mit Ihnen zusammen arbeiten zu können!
Nur so können wir Ihnen umsetzbare und realistische Sparmöglichkeiten nennen.
Ich möchte hier nicht nachtreten, doch hätten Sie uns Bürger gefragt, ob wir die inzwischen schon wieder zerstörte Wassersäule in der Fußgängerzone (ich habe sie noch nicht einmal gesehen, als sie noch in Takt war!!), zum „Hingucker" ausgewählt hätten, hätten wir Bürger wohl etwas ausgewählt, dass weniger zerstörbar ist, weil die Zerstörungswut weithin bekannt ist. Diese 10.000 Euro hätten viele Bürger für eine sinnvollere Sache ausgegeben, oder halt eingespart.
Neues Jahr, neuer Haushalt, neues Glück ....
Bitte lassen Sie uns an Ihren Plänen teilhaben, bevor Sie Entscheidungen treffen, die wir Bürger nicht wollen. Das spart!!
Geben Sie uns allen eine Chance, bitte!
Erst denken, dann sparen!
Die Zerstörung der neuen Wassersäule in der Fußgängerzone war nur eine Frage der Zeit. Leider wird man die Verantwortlichen nicht finden und zur Rechenschaft ziehen können. Die Frage ist nur: wer wollte diese Wassersäule? Und dann kostet sie auch noch 10.000 €! Warum wurden die alten Spielgeräte in der Fußgängerzone nicht beibehalten?
Jetzt ist die Wassersäule kaputt und keiner hat Geld … super Investition!
Unter dem Stichwort „Lüner Dialog“ hat die Stadt Lünen vor einigen Jahren bei verschiedenen kommunalen Themen den Kontakt zum Bürger durch Bürgerforen, Stadtteilkonferenzen, Arbeitsgruppen und andere Möglichkeiten gesucht. Auch der „Bürgerhaushalt“ ist ein Projekt, bei dem die Bürgerinnen und Bürger an den finanziellen Themen beteiligt werden. Es ist vorgesehen, diese Dialogforen mit den Bürgerinnen und Bürgern auszubauen.
Wir werden den Vorschlag in die politischen Beratungen einbeziehen.
Viele Bürger hätten in der Vergangenheit das eine und das andere, in Zeiten von leerer Stadt-Haushaltskasse, nicht gekauft, hätten dem nicht zugestimmt.
Beispiel: Nur wenige Bürger brauchen dringend einen rostigen Fisch am Lippeufer oder ein Gestell „Elefant" an der Konrad-Adenauer-Str. , Ecke Marie-Juchacz-Str. , oder ein buntes Glasröhrengewirr am ZOB, dass der Rubrik Kunst und Kultur zugeschrieben wird und viel zu viel Geld gekostet hat.
Hätte, wäre, wenn......Vergangenheit.
Wenn eine Stadt keine Gelder hat, sollte sie zumindest für die Krisenzeit, auf einen Großteil von Kunst und Kultur verzichten.
Wer braucht schon ein Kunstwerk „Gehörn-Gestell" (bei der Graf-Adolf Brücke)? Wer muss die drei oder vier „Windanzeigen" (bei der Marie-Juchacz-Str.) haben? Ich hätte dem Kauf (schon damals) nicht zugestimmt, weil es wesentlich wichtigere Angelegenheiten gibt.
Kunst (Kultur): In einer Zeit, wo das Geld knapp ist, sollten keine Gelder für neue Kunstwerke ausgegeben werden. (Kurz erwähnt: Bauwerk /Kunstwerk Lippekaskade)
Der Hinweis: „warum Geldausgaben für Kunst, wenn das Geld für dringende Reparaturen und Anschaffungen fehlt?“ ist grundsätzlich nachvollziehbar. Zwei Anmerkungen sind dennoch zum besseren Verständnis notwendig:
Die Stadt Lünen hat vor vielen Jahren in einer gemeinsamen Aktion mit Lüner Unternehmen Kunstobjekte in der Stadt Lünen aufgestellt. Zu diesen Kunstobjekten, die von den Unternehmen selbst erstellt und finanziert wurden, gehören u.a. auch die Skulpturen „Fisch“ an der Lippe und „Elefant“ an der Konrad-Adenauer-Str. Die Stadt Lünen hat für diese Kunstobjekte kein Geld aufgewendet.
Andere Kunstobjekte (beispielsweise die Skulptur von Niki de Saint Phalle im Hansesaal oder die Windskulpturen an der Marie-Juchacz-Straße sind Objekte der Sparkassenstiftung Kunst und Kultur.
Die Lichtskulptur am ZOB und einige andere Kunstwerke (z.B. im Seepark und auf dem Marktplatz) sind unter dem Oberbegriff „Kunst im öffentlichen Raum“ entstanden. Durch Regelungen des Bundes und der Länder ist festgeschrieben, dass ein gewisser Anteil (rd. 1 %) der Baukosten öffentlicher Bauten für Kunstwerke zu verwenden ist.
Mir ist ein Bericht aus den RN „ Sanierung (Wehrenboldstr.) beginnt zur Jahresmitte“, aufgefallen. Hier sehe ich zum Beispiel eine große Sparmöglichkeit!
Aufgrund der neuen Planung müssen Bäume fallen, die die Stadt ersetzen will. An dieser Stelle sollte man sich Gedanken machen, oder besser noch, die Bürger abstimmen lassen, ob unbedingt neue Bäume gepflanzt werden müssen. Nur ein paar Meter entfernt beginnt bereits der Cappenberger Wald und die Bäume, die neu gesetzt werden sollen, werden die Luftqualität in Lünen nicht deutlich verbessern.
Aber, man könnte ganz erhebliche Kosten einsparen!
Sollte es eine mir unbekannte Vorschrift geben, die besagt, es muss Ersatz her, so gibt es auch immer eine Möglichkeit, einen entsprechenden Antrag auf „nicht pflanzen“ zu stellen. Hier wäre der nahe gelegene Wald ein starkes Begründungsargument. Man kann viel bewegen, wenn man nur will.
Wehrenboldstr. zwischen Cappenbergerstr. und Bahnunterführung: Kann man nicht auf die Neupflanzung verzichten? Wenn unbedingt neue Bäume an der Wehrenboldstr. her müssen, kann man an der Stückzahl sparen und sie weiter als üblich auseinander pflanzen.
Bäume im Straßenraum haben nicht nur eine ökologische Funktion, sie werden auch als leitendes Element eingesetzt. Optisch engen sie den Verkehrsraum ein und helfen somit die Geschwindigkeit zu verringern.
Die günstigste Variante, um die genannten Effekte zu erzielen, wäre die Erhaltung des Altbaumbestandes. Dies ist leider nicht möglich. Durch eine Baumreihe hinter dem Gehweg wird der lenkende Effekt zumindest teilweise erreicht.
Ich würde eine Siedlung bauen, wo jung und alt wohnen. An der Sedanstr. die Fläche, die den Stadtwerken gehört. Die Jungen könnten für die Alten einkaufen, und die alten Leute könnten ein wenig die Kinder aufpassen oder unterrichten. So sind die alten Leute nicht mehr allein. Den Winterdienst könnten dann die Jungen übernehmen. Damit müssen nicht mehr so viele alte Leute in betreutes Wohnen ziehen.
Ihre Idee ist sehr gut. Die Umsetzung derartiger Mehrgenerationen-Siedlungen wird uns noch in den nächsten Jahren beschäftigen.
Die Fläche an der Sedanstraße in Lünen-Süd wird seit langem als Potentialfläche unter dem Arbeitstitel „Wohnen am Wasser“ geführt. Zuletzt im Jahr 2010 haben Studenten der Fachhochschule Dortmund städtebauliche Pläne für diese Fläche entwickelt. Näheres zu diesem Projekt finden Sie hier.
Dabei spielte bei dem einen oder anderen Entwurf auch der Aspekt des selbstbestimmten gemeinschaftlichen Wohnens eine Rolle.
Im Übrigen gibt es, unterstützt von der Verwaltung, in Lünen einige Initiativen für gemeinschaftliches Wohnen. Eine Gruppe hat sich bereits gefunden und trifft sich regelmäßig mit dem Ziel, ein solches Projekt in Lünen zu realisieren.
Die konkrete Entwicklung der Fläche an der Sedanstraße für Wohnzwecke und die inhaltlich-konzeptionelle Ausgestaltung ist abhängig vom „Handlungskonzept Wohnen“, das in diesem Jahr erarbeitet, politisch beraten und beschlossen werden soll. Dort wird diese Anregung mit einfließen.
Inwieweit durch ein solches Konzept zumindest mittelbar Effekte für den kommunalen Haushalt entstehen, ist noch nicht abzuschätzen.
In Anbetracht der hohen Schuldenbelastungen und der defizitären Haushaltslage sollten alle städtischen Immobilienobjekte einer Analyse unterzogen werden, wie hoch deren Kosten jährlich sind. In die Betrachtung sollten Abschreibung und Unterhaltungsaufwand (inklusive Personalaufwand und Overheadkosten) einfließen. Unwirtschaftliche Objekte, deren Eigentum nicht zwingend notwendig ist, könnten mit Nachdruck veräußert werden.
Die Stadt Lünen verfolgt bereits seit mehr als 10 Jahren durch Gründung des Betriebes "Zentrale Gebäudebewirtschaftung Lünen" (ZGL) das Ziel, ihre Immobilien (größtenteils Sonderbauten, wie Schule, Kindergärten, Feuerwehrhäuser, Sporthallen u.a.) möglichst effizient zu bewirtschaften. Durch die mit der Betriebsgründung verbundene Einführung des kaufmännischen Rechnungswesens ist ZGL/Stadt in der Lage, die jährlich anfallenden Kosten (einschl. Abschreibungen und Overhead-Kosten) je Objekt zu ermitteln und diese unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten zu bewerten. Für die Objekte werden im Rahmen der Kostenrechnung jährlich Betriebsabrechnungsbögen erstellt. Aus Sicht der ZGL/Stadt ist eine permanente Aufgabe die kurz- bzw. mittelfristige Flächenreduktion des kommunalen Gebäudebestandes auch vor dem Hintergrund von Einflüssen der demografischen Entwicklung. Soweit angesichts zurückgehender Flächenbedarfe (z. B. im Schul- und Sportbereich) Immobilien aufgegeben werden, erfolgt die anschließende Vermarktung der bebauten und unbebauten Grundstücke (in Einzelfällen nach Abriss des Gebäudebestandes). "Unwirtschaftliche Objekte", die nicht aufgegeben werden können, werden im Hinblick auf Optimierungsmöglichkeiten untersucht und durch Sanierungen oder Ersatzinvestitionen "optimiert".
Lünen benötigt ein Baumanagement:
Lünen benötigt im Bausektor ein konstruktives Management zur Überprüfung von Baumängeln während der Bauphase und im Rahmen der Gewährleistungsfristen. Immer wieder ist zu beobachten, dass Arbeiten nicht fachgerecht ausgeführt werden oder innerhalb von kurzer Zeit (2-5 Jahren i.d.R. für Gewährleistung nach VOB bzw. gemäß vereinbarter Gewährleistungsfristen) Mängel festgestellt werden, die nicht beseitigt werden. Sehr häufig sind Aufbrüche für Leitungsanschlüsse und Querungen nicht fachgerecht wieder hergestellt worden, Risse und Senken im Asphalt sind die kostenintensiven Folgen. Als weiteres Beispiel will ich hier aufführen, dass in der Straße ‚Im Hasener‘ in Lünen-Gahmen vor vielen Jahren neue Leitungen im seitlichen Pflasterbereich verlegt wurden. Das Pflaster wurde aufgenommen und seitlich gelagert, der Läufer aus Betonpflaster aber nicht höhengerecht wieder hergestellt. Durch dessen Schieflage sind bereits kurze Zeit danach feine Risse im angrenzenden Asphalt entstanden, die durch Wassereintritt und Frost inzwischen recht groß geworden sind. Ursächlich dafür war eine nicht fachgerechte Ausführung der Baufirma und Mängel in der Bauüberwachung. Die Folgeschäden werden dann irgendwann auf die Stadt Lünen und deren Einwohner zukommen.
Anderes Beispiel, wenn auch auf Kreisebene: Die Linierung in der Kreisturnhalle an der Dortmunder Straße wurde kürzlich repariert. Dabei wurde nicht einmal die richtige Farbe der Linierung verwendet. Von einer fachgerechten Instandsetzung kann hier überhaupt keine Rede sein! Trotzdem wurde die Firma vermutlich für diese ‚Leistungen‘ bezahlt. Für die Sportler bedeutet dieses, dass die Linierung bei LIGA-Spielen unzureichend ist. Wenn sich einer der Verantwortlichen mal die Waschräume und die Duschen anschauen würde, müsste vermutlich die Halle gesperrt werden! So darf und kann mit Bausubstanz nicht umgegangen werden. Das ist Geldvernichtung! Wenn investiert werden muss, dann auch fachlich richtig und damit nachhaltig. Und so findet jeder in seinem Umfeld sicher zahlreiche Beispiele dieser Art!
Als ein positives Beispiel, wie man es besser gemacht hat, möchte ich aber auch erwähnen, dass Lünen sich einen Gussasphaltmischer angeschafft hat und somit eine längerfristige fachgerechte Reparatur von Schlaglöchern statt des unsinnigen Kaltasphalts gegeben ist.
Wir werden die Anregung aufgreifen und in die aktuellen politischen Haushaltsberatungen einbringen.
Vielleicht sollte ein Umdenken geschehen, statt einzusparen bei der Jugend, der Kultur, der Bildung und Hilfe in sie zu investieren: niedrigschwellige Angebote für Jugendliche, Kultur in und für Lünen, Bildung für Alle. Beispielsweise im Aufbau eines Demenzzentrums, was zunächst sicher Kosten verursachen würde, aber Bildung, Hilfe und Menschen nach Lünen bringen würde. Diese Menschen würden die Infrastruktur in Lünen nutzen, und dies bringt Geld. Zudem würden Arbeitsstellen für Fachkräfte geschaffen. Nur wenn Lünen dort investiert wo andere sparen, hebt es sich von anderen Städten ab, wird bekannt und attraktiv auch für „Nicht- Lüner“. Somit kommt letztendlich auch Geld nach Lünen.
Wir werden die Anregung aufgreifen und in die aktuellen politischen Haushaltsberatungen einbringen.
Das geplante Zentrum für Bildung und Kultur sollte bis nach 2014 zurückgestellt werden.
Wir werden die Anregung aufgreifen und in die aktuellen politischen Haushaltsberatungen einbringen.