Sehr geehrte Damen und Herren, am Anfang möchte ich Ihnen ein Lob für diese Idee aussprechen. Als noch relativ neuer Bürger dieser Stadt stellt sich immer häufiger für mich die Frage, was mit Lünen los ist? Als ich vor ca. 4 Jahren nach Lünen gezogen bin, gab es viele kleine interessante Geschäfte in der Innenstadt, es gab einen bekannten und beliebten Weihnachtsmarkt und es gab Hertie! Der Weihnachtsmarkt war im letzten Jahr wieder ganz gut. Die interessanten Geschäfte haben sich jedoch immer mehr verabschiedet und der üblichen Masse die Bühne überlassen. Dann sind da noch das alte Hertie Gebäude und viele andere graue Ecken.... Im Allgemeinen ist für mich in der relativ kurzen Zeit die Stadt Lünen langweilig und grau geworden. Der Reiz und Charme, den viele Bürger noch von früher kennen, scheint verflogen. Unter solchen Umständen ist es sicherlich auch immer schwerer, die Stadt als charmantes Gesamtpaket an den Mann zu bringen und Investoren zu locken. Für mich ist das Grundproblem der Stadt ihr dadurch gesunkenes Ansehen. Daran sollte man in Zukunft verstärkt arbeiten und auch weiterhin die Bürger mit entscheiden lassen. Oder die Bürger Lünens mitmachen lassen und dafür belohnen! Mein Sparvorschlag: Viele Arbeiten an öffentlichen Gebäuden und Flächen werden von externen Firmen durchgeführt und verursachen somit auch Kosten. Warum stellt die Stadt den Bürgern keine "Gutscheine" für Tätigkeiten aus, die durch Sie erledigt werden können und somit nicht für zusätzliche Kosten sorgen. Die Gutscheine können dann von den Bürgern in den verschiedenen öffentlichen Einrichtungen eingetauscht werden. Die Kosten für viele Einrichtungen stehen fest und müssen bezahlt werden, können aber auf der anderen Seite Geld sparen. Das gibt vielen Bürgern die Möglichkeit, Einrichtungen zu nutzen, die Sie sonst nicht nutzen würden oder sich nicht leisten könnten. Z.B.: Im Sommer müssen viele Rasenflachen immer wieder gemäht werden. Diese Tätigkeit übernehmen ausgewählte Bürger und bekommen dafür Theaterkarten oder die Möglichkeit, sich an der VHS weiterzubilden. Kleine Reparaturen in und an Gebäuden könnten von handwerklichen Bürgern durchgeführt werden. Veranstaltungen könnten hauptsächlich von Bürgern organisiert und durchgeführt werden. Das bringt Sympathie, macht die Stadt interessant und lockt Kunden für die Geschäfte in die Stadt. Jugendliche Bürger können dabei auch sehr gut mit Gutscheinen für das LÜKAZ oder das Kino gelockt werden. Sicherlich gibt es noch viele andere Bereiche und Varianten, wo diese Möglichkeit zum Einsatz kommen kann. Mit freundlichen Grüßen Gunnar Sauerzapf
Sehr geehrte Verantwortliche, mit Interesse habe ich den Artikel im Lüner Anzeiger gelesen (1.2.2012) und leider festgestellt, dass die eigentliche Initiative bereits ausgelaufen ist. In der Hoffnung dennoch auf Gehör zu stoßen, hier mein Vorschlag: Als gebürtiger Lüner (Jahrgang 1990) kann ich mich noch wage an die Gründung der Landesgartenschau in Horstmar, heute Seepark, erinnern. Jedes Jahr ist diese "Einrichtung" erneut ein großes Thema in diversen Zeitungen, meist mit negativen Schlagzeilen aufgrund von Verschmutzung und Lärmbelästigung. Mittlerweile sind sogar Schilder an der Preußenstraße angebracht, die auswärtigen den Weg weisen. Alleine die Kosten für Reinigung und Instandhaltung müssen enorm sein. Nun kurz und knapp meine Frage bzw. mein Vorschlag: 1 Euro Eintritt für einen Tag für eine Person, jung wie alt. Dies wäre nur ein unkompliziertes Beispiel, das veranschaulichen soll, wie man vorgehen könnte. Bei ca. 3.000-5.000 Besuchern täglich (in Sommermonaten am Wochenende eine durchaus realistische Schätzung), könnte man so in der Hauptsaison auf einen Betrag von mehreren Hundertausend Euro kommen, die u.a. auch die fixen Kosten decken würden (Reinigungskräfte, Sicherheitskräfte wie das BAK). Selbstverständlich sind Investitionen erforderlich (Zäune, Kassenhäuschen), jedoch wären diese 1. schnell amortisiert und 2. sicherlich besser angelegt als eine Sprudelsäule in der City, die 10.000 Euro kostet und sicherlich nicht nur einmal repariert werden wird. Ich werde mit Sicherheit nicht der erste oder einzige Bürger sein, der sich mit diesem Gedanken befasst und möglicherweise liegt Ihnen der Vorschlag bereits vor, dennoch würde ich mich freuen, wenn sie Kenntnis von meiner Idee nehmen würden.
1. Bei Um- oder Neubauten sind PKW-Stellplätze erforderlich und auch vorgeschrieben. Diese werden anscheinend nicht immer kontrolliert, sodass in einigen Fällen auf der Straße geparkt wird. In einigen Städten muss dann für den Straßenplatz bezahlt werden. 2. Im Laufe der Jahre wird bei einigen Eigentümern Grundstücksfläche nachträglich betoniert bzw. mit Platten aus- gelegt, die dann an das städtische Abwassersystem angeschlossen bzw. eingeleitet werden. Hier stellt sich die Frage, ob hier auch immer eine Mitteilung an die Stadt erfolgt, damit entsprechend für die nachträglich bebaute Fläche Steuern erhoben werden können. 3. Bebauung: bei dem an der Dortmunder-Straße gelegenen (altes Hallenbadgelände) Grundstück handelt es sich durchaus um ein Filet-Grundstück , welches sich auch durch die gute Stadtlage auszeichnet. Hier würde Lünen durchaus ein besonderer Baukörper evtl. in Form von Stadtvillen gut zu Gesicht stehen, da sonst nur diese Bauformen in Altlünen anzutreffen sind. Billig und groß bauen (Anlage z.B. mit 80 Wohnungen) wäre hier die falsche Entscheidung! Einzelne Baukörper mit bis zu 10 Wohnungen evtl. etwas höherwertig wären hier angebracht. (auch Eigentumswohnungen). Ich hoffe, ich konnte ein wenig zu Ihrer Befragung beitragen. Mit freundlichen Grüßen Olaf Bütterling
Sehr geehrte Verantwortliche, hier noch zwei weitere Ideen zum Thema Einsparung bzw. Investitionen:
1. Man könnte das Hertiegebäude sanieren und eine Art Shoppingcenter einrichten mit diversen Läden und Filialen, die es vielleicht so in der Form in der Stadt noch nicht gibt (Lebensmittelgeschäfte z.B. sind im Stadtkern nicht vorhanden, Läden wie Kaufland, Rewe, Lidl etc sind ausschließlich am Stadtrand zu finden, was viele ältere Menschen bemängeln. Sie könnten eine ergänzende Maßnahme sein bzw. ein Teil der Einkaufsfläche ausmachen). Inspirieren lassen könnte man sich beispielsweise von der Thier-Galerie in Dortmund, die trotz der eigentlich vorhandenen Sättigung an Geschäften sehr gut besucht ist. Von Vorteil wäre bei dieser Maßname auch, dass man die Räumlichkeiten wieder sinnvoll nutzen kann, es zahlreiche neue Arbeitsplätze geben würde und man zwei Negativpunkte aus der Imageumfrage von Prof. Holzmüller (s. Homepage Startseite) mit einer Maßnahme lösen könnte. Es würden 1. attraktivere Einkaufsmöglichkeiten entstehen und 2. würde das Hertiegebäude, welches von vielen Lüner Bürgern in dieser Form als störend oder nachteilig empfunden wird, saniert, was eine klare Aufwertung der Innenstadt zur Folge hätte. Möglicherweise würden sich auch Sponsoren für dieses Vorhaben finden lassen. Es könnte die Wirtschaftlichkeit fördern und die Stadt durch eine schönere City lebenswerter machen.
2. Noch ein Vorschlag zum Seepark: In den Sommermonaten sind durch die zahlreichen Badegäste oder die Besucher des Seeparks im Allgemeinen die Rettungsdienste nahezu ununterbrochen im Einsatz (als Anwohner kann man Hubschrauber und Rettungswagen teilweise 3-4 mal pro Tag hören). Mein Vorschlag wäre, im Zuge des Konzepts des FSJ eine Art Erste Hilfe-Einrichtung einzurichten, in der kleinere Verletzungen erstversorgt werden könnten. Dies wäre eine sinnvolle Einrichtung, zumal die Rettungsdienste entlastet würden und die Stadt aktiv etwas für das soziale Engagement der Jugend tun würde. Es wäre für junge Menschen eine interessante Alternative zu den herkömmlichen Möglichkeiten wie Altenheim, Krankenhaus, KiTa etc. und man würde eine Erste Hilfe-Ausbildung obendrauf gewinnen. Erweitern könnte man dies mit einer Art Rettungsschwimmerstation. Auch im Lebenslauf wäre dieser Dienst sicherlich etwas Positives, mit dem man beim späteren Arbeitgeber einen guten Eindruck machen kann. Aus wirtschaftlicher Sicht ebenfalls ein kluger Zug, zumal FSJ`ler günstige Arbeitskräfte sind. Vielleicht sind meine beiden Ideen noch nicht ausgereift genug, aber sie könnten eine Hilfe in die richtige Richtung geben. Mfg Dominik
Kosteneinsparung bei der Müllabfuhr!
1) In den Wochen mit gerader Zahl werden die Mülltonnen von den Bürgern auf der Straßenseite mit gerader Hausnummer abgestellt.
2) In den Wochen mit ungerader Zahl werden die Mülltonnen auf der Straßenseite mit ungeraden Hausnummern abgestellt.
3) Ausnahmen würde ich bei stark befahrenen Hauptstraßen gelten lassen.
4) Die Kosteneinsparung könnte der Stadt und den Bürgern zu Gute kommen.