Da ja, wie in den Erläuterungen beschrieben wurde, auch in den gesetzlichen Aufgaben Potenzial zum Sparen steckt, hier mein Vorschlag. Die Feuerwehr Lünen besteht im Brandschutz wie auch im Rettungsdienst aus Beamten. Der Brandschutz kann natürlich nur von einem Feuerwehrmann geleistet werden und diese sind generell beamtet. Der Rettungsdienst muss nicht unbedingt durch Beamte geleistet werden. Hierzu könnte man für den Rettungsdienstbereich Angestellte rekrutieren oder bereits bestehende Synergien mit dem DRK nutzen. Was spricht dagegen, dass der Rettungsdienst zwar von der Stadt/Feuerwehr geleitet wird, aber die Fahrzeuge vom DRK besetzt werden? So könnte man sich doch z.B. DRK-Mitarbeiter, die auch dort vertraglich beschäftigt sind "ausleihen". Damit wäre der Bereich Rettungsdienst, was die Personalkosten betrifft, günstiger, würde in städtischer Hand bleiben und müsste nicht europäisch ausgeschrieben werden.
Wie bereits in meinem Vorschlag vom 07.01. beschrieben, geht es um Einsparpotenzial bei der Feuerwehr. Sicherlich haben sie Recht, dass es von Vorteil wäre, so gut wie möglich ausgebildet zu sein. Dabei sei aber mal erwähnt, dass eine Rettungsdienstbesatzung auch nur für den Bereich Rettungsdienst zuständig ist. Auch ein ausgebildeter "Höhenretter", Taucher oder sonstiges, der im Einsatz auf einem Rettungsfahrzeug eingesetzt wird, wird diese Aufgaben nicht wahrnehmen. Des Weiteren kann es nicht sein, dass feuerwehrtechnische Ausbildungen über die Gebühren an die Krankenkassen abgewälzt werden. Die Feuerwehraufgaben sind mittlerweile sehr vielfältig und fachspezifisch, aber auch die Aufgaben des Rettungsassistenten werden immer spezieller. Deswegen, denke ich, sollte man vor allem auch unter dem Aspekt des Einsparpotenzials erwägen, Rettungsfahrzeuge für den Rettungsdienst mit Angestellten zu besetzen. Somit müsste/könnte man im Bereich der Feuerwehr (der in Zukunft durch Neubaumaßnahmen und Neuanschaffungen ohnehin viel Geld kostet) Personal (Beamte) und somit auch Kosten sparen. Kurz zusammengefasst: fährt die Feuerwehr auch Rettungsdienst, braucht sie mehr Beamte. Somit erhöhen sich die Kosten, da ja der Feuerwehrmann nicht zu 100% von den Krankenkassen refinanziert wird. Rettungsdienstmitarbeiter als Angestellte würden zu 100% von den Krankenkassen refinanziert. Also würde es Sinn machen, diese Bereiche zu trennen.
Im Bereich des Rettungsdienstes das Personal zu Gunsten des Privatanbieters zurückfahren. Die Pensionskosten belasten den zukünftigen Haushalt zu stark.
Der Rettungsdienst ist ein Gebührenhaushalt, so dass Synergieeffekte nicht dem städtischen Haushalt, sondern den Gebührenzahlern (in der Regel sind dies in diesem Fall Krankenkassen) zu Gute kommen.
Die Feuerwehr muss auf vielen Ebenen Hilfe leisten - neben dem reinen Brandschutz stehen auch Aufgaben im Rettungsdienst an. Auch im Rettungsdienst ist eine Feuerwehr-Zusatzausbildung (z.B. bei Höhenrettung) hilfreich und vorteilhaft.
Durch die Kombination von Rettungsdienst und Feuerwehr ist gewährleistet, dass das Personal optimal ausgebildet und flexibel einsetzbar ist. Diese Flexibilität führt zu Synergie- und damit auch zu Spareffekten in beiden Bereichen.
Wir werden Ihren Vorschlag in die politischen Beratungen einbeziehen.