Umwelt

 

Solaranlagen - Mail von Udo Fingerhut vom 27.12.2011

Nutzung der Dachflächen geeigneter öffentlicher Gebäude für Solaranlagen (Beispiele: Geschwister-Scholl-Gesamtschule, Lippe Berufskolleg, Freiherr-vom-Stein-Gymnasium). Rendite je Jahr ca. 10,6% (konservativ) (s. beiliegende Datei). Falls Lünen das Invest nicht aufbringen kann, besteht die Möglichkeit z.B. private Investoren für 6% Rendite einzubinden. Der verbleibende Gewinn von 4,6% kann für die Schuldentilgung der Stadt verwendet werden. Beispiel: 20 000 m² Dachfläche, Invest: 8,2 Mio. €, Ertrag: 871 T€. Bei Fremdinvest: ca. 380 T€ Tilgungsbeitrag für die Stadt Lünen.

 

Solaranlagen - Mail von Niels Hetzke vom 03.01.2012

Ich möchte den Beitrag \"Solaranlagen - Mail von Udo Fingerhut vom 27.12.2011\" erweitern. Die Idee, die städtischen Dachflächen zur Stromgewinnung zu nutzen, finde ich eine sehr gute Idee. Die Frage, die ich mir stelle ist, ob die aktuelle Haushaltslage es erlaubt, die Dachflächen mit Photovoltaikmodulen zu bestücken. Ganz zu schweigen von der Frage, wer für die Kosten der Instandhaltung aufkommt. In den entsprechenden Fachkreisen findet man aber immer wieder die Hinweise auf Gesuche von Unternehmen, die entsprechende Dachflächen zur Miete / Pacht suchen. Vielleicht kann man diese etwas kleinere Variante nutzen?

LGe Niels Hetzke

 

Solaranlagen - Mail von Ingo Gärtner vom 07.01.2012

Sponsoring BürgerInnen, Vereine und Sponsoren sammeln/spenden für Solaranlagen oder Miniwindräder auf öffentlichen Gebäuden/Grundstücken. Die Einspeisungsvergütung kommt der Stadt Lünen zugute.

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Die Nutzung von Dachflächen öffentlicher Gebäude für Solaranlagen ist ein - im Rahmen des Konsolidierungsprozesses - bereits mehrfach und häufig diskutierter Vorschlag.

Wir möchten auf folgende zwei Punkte hinweisen:

  • Die von Ihnen genannten Gebäude stehen teilweise unter Denkmalschutz, so dass wir entsprechende bauliche Veränderungen nicht vornehmen lassen können, weil sie nicht zulässig sind.
  • Bei einer intensiven Nutzung der Solartechnik in Eigenregie würde die Stadt Lünen zu einem steuerpflichtigen Betrieb gewerblicher Art werden. Die Steuerpflicht ist in Ihrer ausführlichen Amortisationsrechnung, für die wir uns bedanken, nicht berücksichtigt. Die Stadt Lünen hat zur Nutzung der ökologischen Vorteile deshalb verschiedene Dachflächen öffentlicher Gebäude (zur Nutzung der Solartechnik durch Dritte) vermietet.
 

Nutzung Grünflächen - Mail von Michaela Markert vom 05.01.2012

Ich bin mir sicher, dass die Stadt Lünen Einsparungen machen kann, in dem sie einige Grünflächen an die Bürger zur Benutzung abgibt. Wir selber haben schon mehrfach nachgefragt, ob es Flächen gibt, da wir gerne selber Heu machen würden und ich bin mir sicher, dass es noch mehr Bürger geben würde, die an einer Nutzung der Grünflächen ebenfalls Interesse hätten.

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Die im Eigentum der Stadt Lünen liegenden Freiflächen sind größtenteils an Landwirte verpachtet. Dies gilt auch für Flächen, die mittel- bis langfristig einer anderen Nutzung unterworfen sind (z.B. noch nicht bebaute Gewerbeflächen). Die Verwaltung wird Ihre Anregung zum Anlass nehmen, die rund 5.000 städtischen Grundstücksparzellen auf eine Nutzung durch Bürger/innen zu untersuchen.

 

Patenschaft öffentliche Grünflächen - Mail von Harald Piller vom 07.01.2012

Patenschaften für öffentliche Grünflächen. Die Stadt Lünen verfügt über ein attraktives und vielfältiges Angebot an öffentlichen Grünflächen. Insgesamt stehen den Bürgerinnen und Bürgern über 4.670.000 qm an öffentlichen Parkanlagen, wohnungsnahen Grünflächen, Kinderspiel- und Bolzplätzen, Wanderwegen und weiteren Angeboten zur Verfügung. Vor dem Hintergrund knapper Kassen musste die Stadt auch bei der Unterhaltung der Grünflächen sparen mit der Folge, dass nicht mehr überall die Arbeiten im notwendigen Umfang durchgeführt werden können. Um trotzdem die öffentlichen Grünanlagen in der wünschenswerten Qualität zur Verfügung stellen zu können.

 

Patenschaft öffentliche Grünflächen (Werbung) - Mail von Bettina Götzke-Otten und Michael Götzke vom 25.01.2012

Um weniger Kosten bei der Pflege von Grünflächen zu haben, könnte man diese Firmen zur Pflege und Gestaltung anbieten (z.B. Gärtnereien), die sie nach ihrem Gutdünken gestalten können. So eine Art Patenschaft. Vorteil für die Firmen: Sie könnten damit werben und ihre Werbung dort platzieren.
Man könnte Patenschaften für Grünanlagen auch an Schulen und Kindergärten oder Altenheime vergeben. Diese könnten dann die Pflege der Anlagen komplett oder zum Teil übernehmen. Auch hier könnte, neben sozialem Engagement, auch Werbung gezeigt werden.

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Wir begrüßen diesen Vorschlag, da die Stadt Lünen seit einigen Jahren den Einsatz von ehrenamtlichen Mitarbeitern und Paten im öffentlichen Grün unterstützt und bereits zahlreiche Erfolge zu verbuchen hat.
Nicht immer sind die anfangs oft guten Ergebnisse der Patenschaften von Erfolg und Nachhaltigkeit geprägt. Dennoch sind wir der Meinung, dass Bürger, Siedlergemeinschaften, Vereine etc. auch im Hinblick auf Vandalismusschäden ihren Beitrag zu attraktiven Grünflächen in Lünen leisten können und sollten. Beispielsweise indem sie die Anlagen im positiven Sinne beobachten, um durch „soziale Kontrolle“ Zerstörungen vorzubeugen oder aber auch aktiv bei der Pflege und Unterhaltung „Ihrer Flächen“ mithelfen.

Als herausragende Beispiele für Patenschaften oder ehrenamtliche Mitarbeit lassen sich der Südpark in Lünen Süd mit seinen Südparkfreunden sowie der Heideblümchenpark in Alstedde nennen.

Falls Sie Interesse haben und wissen wollen, wie und was Sie zur Betreuung Ihrer Grünflächen beitragen können und was hierbei zu beachten ist, berät Sie die Abteilung Stadtgrün unter Telefon 02306/104-1670 gerne.

 

Mülleimer - Mail von Michaela Markert vom 05.01.2012

Ich würde viel mehr Mülleimer aufstellen.

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Im Stadtgebiet Lünen gibt es allein an den Bushaltestellen und den Geschäftsstraßen rd. 250 Standorte für Abfallbehälter. Weitere gibt es in den Grünanlagen sowie an öffentlichen Einrichtungen. Die Kosten für die Unterhaltung und Entleerung der Abfallbehälter sind Bestandteil des Abfallgebührenhaushaltes. Die Verunreinigung des Straßen- und Stadtbildes ist leider auf das Verhalten einiger Mitmenschen zurückzuführen, die aus Gedankenlosigkeit oder gar bewusst die angebotenen Entsorgungsmöglichkeiten nicht wahrnehmen. Eine Erhöhung der Anzahl der Abfallbehälter würde den Gebührenhaushalt und damit alle Bürger belasten, die verhaltensbedingten Verunreinigungen würden jedoch unserer Erfahrung nach nicht reduziert.

 

Laubsauger - Mail von T. Uttich vom 10.01.2012

Verzicht auf elektrische "Laubsauger" (kein Neukauf und Abverkauf der bereits vorhandenen Geräte).

 

Laubsauger - Mail von T. Uttich vom 13.01.2012

Ich finde es eine Zumutung und erhebliche Lärmbelästigung, auf öffentlichen Plätzen mit diesen lauten Geräten konfrontiert zu werden. Herausragend scheint mir die Bedeutung überhaupt nicht, da ihre Mitarbeiter mit den Saugern zwar alles Laub zu Haufen türmen, diese dann aber nicht weggeräumt werden. Außerdem ist es doch eher schade, wenn im Herbst kein einziges Blatt mehr auf den Wiesen und Wegen liegt! Auch für kleine Tiere und Insekten bietet das Laub Unterschlupf und Schutz. Ebenso bietet m.E. die eingesparte "Manpower" nicht nur Vorteile: 1. gibt es bestimmt Menschen, die diese Arbeit gern verrichten würden u. vielleicht sowieso staatliche Leistungen in Anspruch nehmen und 2. nehmen Stadt und Friedhofsamt so viele Gebühren ein, die sicherlich so verteilt werden könnten, dass auch das Personal ordentlich bezahlt werden kann. (In diesem Zusammenhang stellt sich dann die Frage, warum die Stadt Lünen überhaupt so hohe Friedhofsgebühren erhebt? (vgl. Werne u. Waltrop).

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Die WBL GmbH teilt mit,dass der Einsatz von motorgetriebenen und elektrischen Laubsaugern für die Reinigungsaufgaben im Rahmen der Stadtbild- und Grünflächenpflege von herausragender Bedeutung ist. Diese Geräte ersetzen die aufwendige, langwierige und dadurch auch teure Handarbeit, die früher ausschließlich mit Schaufel und Besen zu leisten war. Würden wir auf Laubsauger verzichten, bedeutete dies eine deutlich verringerte Reinigungsleistung oder aber eine deutliche Kostensteigerung durch den Einsatz von erheblich mehr Mitarbeitern.

 

Laubsauger - Mail von Sabine Keller vom 25.01.2012

Auch ich möchte das Thema "Laubgebläse" noch mal aufgreifen. Die Aussage von "WBL", dass ohne motorbetriebene Laubgebläse mehr Mitarbeiter und dadurch mehr Kosten entstehen, sollte doch erstmal im Vergleich bis zum Einsatz seit einigen Jahren, von der Stadt gegen geprüft werden! Tagtäglich, egal ob Sommer oder Winter, werden diese Gebläse in der Stadt, der Fußgängerzone benutzt und wirbeln jegliche Feinstaubpartikel, Taubenkot auf der Straße, Schmutzwasser aus Pfützen etc. auf in die Luft. Wenn ich morgens diese unerträglich lauten Geräte schon von weitem sehe, versuche ich immer einen anderen Weg zu gehen. Meine Beobachtung seit Jahren ist, dass sich die Mitarbeiterzahlen dabei nicht groß verändert haben und die Wartung, Instandhaltung, Energieverbrauch dieser Geräte ist auf keinen Fall zu unterschätzen. Bitte überprüfen Sie doch noch die Zahlen dazu, um wirklich zu wissen, ob damit gespart werden kann.

 

Umweltsünder - Mail von Carla Obst vom 12.01.2012

Bei Umweltsündern und Verkehrsdelikten sollte jetzt endlich mal richtig kassiert werden (Kippen wegwerfen, Dosen bei Imbissbuden, Glas wegschmeißen, Fahren ohne Licht oder Fahren auf der falschen Seite von Radfahrern etc.)

 

Umweltsünder - Mail von Heinz-Jürgen Althoff vom 22.01.2012

Bußgelder für Umweltsünder deutlich anheben.

 

Umweltsünder - Mail von F. Winkel vom 26.01.2012

Auch ich bin der Auffassung, dass die bessere Anwendung und höhere Ordnungsgelder in unserer Stadt dringend notwendig sind. Hundedreck und achtlos weggeworfener Müll haben zugenommen. Neben Ordnungsamt sollten auch Polizei, Ordnungspartnerschaften und Reinigungsteams Ordnungsgeld gegen alle aussprechen, die unsere Stadt verunstalten.

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Die Intention der Stadt Lünen, Verkehrsdelikte zu ahnden, besteht nicht darin, Einnahmen für den städtischen Haushalt zu erhalten. Vielmehr wollen wir die öffentliche Sicherheit und Ordnung aufrecht erhalten (falsches Parken vermeiden, zu schnelles Fahren in Gefahrenbereichen verhindern usw.). Die Erträge (Bußgelder) aus der Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs von rd. 760.000 € decken nicht die damit verbundenen Kosten und sind somit eine Belastung für den städtischen Haushalt.

Vergleichbar würde die intensive Verfolgung von Umweltsünden (durch Einsatz von Kontrollpersonal und Verhängung von Bußgeldern) eine erhebliche Kostenbelastung für den städtischen Haushalt darstellen.

Wir werden uns mit dem Thema im Rahmen der politischen Haushaltsberatungen auseinandersetzen.

 

Energiesparen - Brief von Gerd Hagesbauer vom 13.01.2012

Auch wenn bereits dran gearbeitet, bzw. geprüft wird / werden soll ....
Strom sparen! Strom sparen kann man nicht nur an der Straßenbeleuchtung!
Energie sparen ist sinnvoll und schont die Geldbörse.
Ich bin politisch nicht so sehr gut informiert, aber die Stadt steht auch für viele Häuser in der Verantwortung.
Zum Beispiel für das Theater, für die Rundturnhalle, für viele Schulen in Lünen, für ganz, ganz viele Verwaltungszimmer und Verwaltungshäuser, öffentliche Flächen usw.
Auch hier lässt sich Strom sparen! Energie sparen!
Wenn ich im Rathaus bin, sind bei Sonnenschein Lampen an. In einem Raum sind oft viele Neonröhren an, obwohl die halbe Helligkeit zum Arbeiten ausreichen würde. Oft ist über jedem Schreibtisch das Licht eingeschaltet, doch es sitzt Niemand an dem Schreibtisch. Manchmal sind leere Flure voll beleuchtet.
Es gibt Toiletten, wo ständig das Licht leuchtet, obwohl Niemand sie benutzt.
Auch in den Schulen kann man Strom sparen, indem man beispielsweise während der Sportstunde / den Sportstunden in den Umkleideräumen das Licht löscht.
Kleinvieh macht auch Mist und es läppert sich; wenn auch erst nach und nach.

 

Energiespar-Coaching - Mail von Harald Piller vom 17.01.2012

Energiespar-Coaching! Bedienstete des öffentlichen Dienstes in Lünen sollen ein Energiespar-Coaching erhalten, um Heiz- und Stromkosten im Verwaltungsalltag sparen zu können. Beschränkung auf das Notwendige.

 

Raumtemperatur in Schulen - Marktbesucher/in am 13./14.01.2012

Raumtemperatur in den Schulen senken – es ist dort viel zu warm.

 

Strom sparen - Brief von einem Lüner Bürger vom 25.01.2012

Strom sparen: Der Letzte macht das Licht aus! Das kenne ich nicht anders. Aber man könnte die Menschen in Schulen, Turnhallen und Verwaltungszimmern wieder daran erinnern.

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Die Stadt Lünen hat im Rahmen des Haushaltssicherungskonzeptes zum 01.01.2011 ein Projekt aufgelegt, das sich mit dem Thema „Energiesparen in Schulen und Verwaltung“ beschäftigt. Eine externe Firma begleitet das auf 5 Jahre ausgerichtete Projekt. Ziel des Projektes ist einerseits die Sensibilisierung der Nutzer im Umgang mit der Energie. Andererseits werden aber auch technische Möglichkeiten zur Energieeinsparung durchleuchtet. Dabei sind allerdings gesetzliche Vorgaben zur Beleuchtung bestimmter Bereiche (z.B. Flure und Toilettenräume) zu beachten. Erste Ergebnisse nach Auswertung der erhobenen Daten für das Jahr 2011 werden in Kürze erwartet.

 

Hundetoiletten - Marktbesucher/in am 13./14.01.2012

Mehr Hundetoiletten in der Innenstadt sparen aufwändige Reinigung.

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Wir werden die Anregung aufgreifen und in die aktuellen politischen Haushaltsberatungen einbringen.

 

Energie-Preisvergleich - Mail von Andreas Podszuck vom 14.01.2012

Mein Vorschlag wäre ein Gas- und Strompreisvergleich (Lieferantenwechsel) für alle städtischen Einrichtungen. Und dazu meine Frage: Wer liefert aktuell die Energie für die Einrichtungen? Etwa die Stadtwerke? Wenn ja, viel zu teuer!

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Die Stadt Lünen arbeitet in vielen Bereichen sehr eng mit der 100 %-Tochter Stadtwerke Lünen GmbH zusammen. Neben dem Energiebezug sind auch Reparatur, Wartung und Pflege der Straßenbeleuchtung und der Lichtsignalanlagen an die Stadtwerke beauftragt. Die daraus resultierenden Synergieeffekte sind bei der Kostenkalkulation zu berücksichtigen. Im Bereich der Stadtmitte werden alle öffentlichen Gebäude mit Fernwärme beheizt, die ausschließlich von der Stadtwerke GmbH geliefert wird.

 

Müllentsorgung - Mail von Willy Lüning vom 15.01.2012

Die Stadt Lünen müsste die Gebühren für Müll neu bedenken. Jedermann geht wohl davon aus, dass mit den kalkulierten Gebühren für die MÜLLTONNEN die Kosten der Entsorgung aufgefangen werden. Tatsächlich verursachen die Geschäfte in der Fußgängerzone, welche abends oder nachts ihren gewerblichen Handelsmüll, also Kubikmeter von Kartonagen, Verpackungsmaterialien, Styropor-Elementen usw., vor den Geschäften abladen, o h n e Behälter zu verwenden, aber auch auf den Abtransport in den Morgenstunden vertrauen, Kosten, die nicht nach Volumen abgerechnet werden.

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Der „gewerbliche Handelsmüll“ (sog. Gewerbemüll) wird den entsorgungspflichtigen Geschäftsleuten gesondert in Rechnung gestellt.
Die gewerbliche Müllentsorgung belastet somit nicht die städtischen Abfallgebühren.

 

"Grünes Gold" - Mail von Oliver Danne vom 24.01.2012

Lünen benötigt einen neuen Umgang mit dem ‚grünen Gold‘:
Wir brauchen einen anderen Umgang mit den Grünstrukturen der Stadt Lünen. Das Grün unserer Stadt ist quasi die Lunge der Stadt Lünen. De facto wird aber mit ihr umgegangen, als wäre sie ein lästiges Anhängsel. Und so wird hier auch gearbeitet: Bäume werden falsch beschnitten, den Bäumen wird nicht der Wurzelraum nach den anerkannten Regeln der Technik im Straßenraum zur Verfügung gestellt, Bodendecker werden teils komplett entfernt und durch Rasen ersetzt. Dem entsprechenden Amt werden regelmäßig Gelder derart zusammengestrichen, dass eine fachgerechte Pflege nicht mehr möglich ist. Und dementsprechend präsentiert sich die Stadt Lünen, teilweise trostlos ohne Identität und ein ansprechendes Stadtbild. Auch hier werden die sogenannten weichen Standortfaktoren völlig vernachlässigt. Diese sind aber mit entscheidend für die Standortwahl unserer Bevölkerung in der Region. Abgesehen davon erfüllen diese Grünstrukturen wichtige stadtklimatische Funktionen wie Beschattung und Kühlung, Luftaustausch etc.! Die Grünstrukturen sind aus meiner Sicht das ‚grüne Gold‘ unserer Stadt und genau so muss damit umgegangen werden. Dieses korrespondiert selbstverständlich mit den gesamten Grünstrukturen von Lünen und Umgebung (z. B. Erhaltung von Frischluftschneisen und Grünstrukturen). Der Klimawandel erfordert hier sogar für die Städte gerade im Ballungsraum Ruhrgebiet und seinen Randstädten besondere Maßnahmen, damit die Aufheizung der Innenstädte überhaupt kompensiert werden kann. Diese Investitionen führen zu einer nachhaltigen Attraktivitätssteigerung unserer Stadt und diese hat Lünen dringend nötig. Gleiches gilt für die Themen Dach- und Fassadenbegrünung. Es ist längst bekannt, dass Flachdächer mit Dachbegrünung sich über die Nutzungszeit amortisieren. Zudem tragen sie ebenfalls zu den bereits genannten Vorteilen bei.

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Wir werden die Anregung aufgreifen und in die aktuellen politischen Haushaltsberatungen einbringen.