Verkehr

 

Straßeninstandhaltung - Mail von Christian Linde vom 17.12.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,
vielleicht sollte nach dem Vorbild der Stadt Detmold eine Privatisierung der Straßeninstandhaltung überlegt werden. Es sollte hierbei ein Vertrag über einen längeren Zeitraum, z.B. min. 10 Jahre, geschlossen werden. Dieser Vertrag sollte einen jährlichen Festpreis beinhalten, welcher während der Vertragslaufzeit nicht erhöht werden darf. Der Straßeninstandhaltungsvertrag sollte die Reinigung, Schneeräumung und sämtliche Reparaturen enthalten. Vorteil für die Stadt: einen festen Betrag für die Straßeninstandhaltung, der sich nicht nach der Witterung richtet (Salz nachkaufen, Schlaglöcher entfernen usw.). Vielleicht ist dies ein guter Vorschlag? Mal Rücksprache mit den Verantwortlichen der Stadt Detmold halten.
MfG C. Linde

 

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

In Teilbereichen der Straßeninstandhaltung und der Reinigung arbeitet die Stadt Lünen auf Pauschalbasis mit privaten Unternehmen zusammen.
Wir werden Ihre Anregung gerne aufgreifen und klären, ob derartige Verfahren zu einem akzeptablen Preis auch für Winterdienst und sämtliche Reparaturen angeboten werden.

 

Beleuchtung Preußenhafen - Mail von Stefan Hengstler vom 20.12.2011

Guten Tag,

der Preußenhafen und der Radweg von der Bebelstraße dorthin sind nachts und in den frühen Morgenstunden hell erleuchtet. Hier ließe sich Strom sparen, indem die Hälfte oder zu bestimmten Zeiten auch alle Lampen ausgeschaltet werden. 

Mit Freundlichen Grüßen Stefan Hengstler

 

Beleuchtung Hafen Lünen-Süd - Brief von Gerd Hagesbauer vom 13.01.2012

Man könnte darüber nachdenken, ob im Hafen Lünen- Süd tatsächlich so viel Licht ( Strom ) vergeudet werden muss.
Wenn man sparen will, kann man sparen! Fragt sich nur, ob die Stadt es auch wirklich will.

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Wir werden den Vorschlag aufgreifen und prüfen. Das Ergebnis werden wir zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.

 

Ampelanlagen - Mail von Dennis Hertel vom 23.12.2011

Unnötige Ampelanlagen abschaffen.

 

Ampelanlagen - Mail von Marco Gutsche vom 05.01.2012

Ich bin seit 2007 Taxifahrer hier in Lünen und ärgere mich immer darüber, warum nachts noch so viele Ampeln an sind. Letzte Nacht stand ich ungelogen 5-6 Min. an der Kreuzung Münsterstr./Barbarastr. und ich stand da ganz allein, es kam nicht und die Ampel zieht stur ihr Ding durch. Warum ist das so? Die Stadt Lünen kann gar nicht so arm sein, wenn man noch soviel Geld für sinnlosen Strom verbraucht. Das sind die schlimmsten Ampeln: Münsterstr./Steinstr./Barbarastr., Zwolle Allee/Münsterstr., Borkerstr./Konrad-Adenauer-Str., Parkstr./Viktoriastr.

 

Ampelanlagen - Mail von Jörg Fauth vom 07.01.2012

Wenn man an den meisten Straßen (als Ausnahme die Hauptverkehrstraßen) nachts die Ampeln ausschalten würde, und wenn technisch möglich, so langsam die Beleuchtung auf LED umstellen würde, könnte man meiner Meinung nach in Zukunft etwas Geld sparen.

 

Ampelanlagen - Mail von Hans-Joachim Dietrich vom 09.01.2012

Des Weiteren fällt mir immer wieder auf, dass in Lünen die Ampeln nachts nur teilweise ausgeschaltet werden. Beispiel Buchenberg! Nicht nur, das die Ampel an ist, sie bremst auch noch den nächtlichen Verkehr durch unsinnige Rotschaltung.

 

Ampelanlagen - Mail von Eike Tiemann vom 10.01.2012

Mein Vorschlag ist es ebenfalls, die Ampelanlage nachts auszuschalten. Aus meiner Erfahrung hauptsächlich betreffend die Ampelkreuzung Kamenerstr./Zwolleallee und Münsterstr./Zwolleallee. In der Zeit von 22:00 bis 5:00 wäre es sehr sinnvoll. Es ist sehr nervig dort zu stehen, wenn kein Auto weit und breit zu sehen ist. Mit freudlichem Gruß Eike Tiemann

 

Ampelanlagen - Marktbesucher/in am 13./14.01.2012

Ampeln nach 24.00 Uhr ausschalten

 

Ampelanlagen - Mail von Heinz-Jürgen Althoff vom 22.01.2012

Ampelanlagen entsprechend den tatsächlichen Erfordernissen schalten und auslegen.

 

Ampelanlagen - Mail von Hans-Jürgen Heidenreich vom 28.01.2012

Die Signalanlage (Ampel) an der Zwolle Alle/Zufahrt zu den Gewerbebetrieben auf Viktoria I/II sollte vollständig ausgeschaltet werden. Derzeit ist noch für die untergeordnete Ausfahrt vom ehemaligen Schacht Viktoria I/II "gelb blinken" geschaltet, während Fußgänger ständig "rot" haben und bei Anforderung "grün" bekommen.

 

Ampelanlagen - Mail von Christa Herrmann vom 29.01.2012

Ampeln in der Nähe von Schulen, oder an Schulen, könnten nur auf Anforderung geschaltet werden. Gute Beispiele dafür gibt es in Bork (bei Ahland) und in Selm.

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Die Abschaffung oder Ausschaltung von Ampelanlagen ist im Zusammenhang mit Unfallschwerpunkten zu beurteilen. Wir werden den Vorschlag von der Fachverwaltung prüfen lassen und in die aktuellen politischen Beratungen einbringen.

 

Straßenbeleuchtung - Mail von Dennis Hertel vom 23.12.2011

Straßenbeleuchtungen, die nicht zwingend leuchten müssen, abschalten in der Nacht oder mit Schaltern versehen, sodass man sie als Fußgänger einschalten kann, wenn man in der Nacht die Beleuchtung benötigt.

 

Straßenbeleuchtung - Mail von Anja Otto vom 06.01.2012

In unserem Teil der Gartenstr. gibt es auf knapp 100 Metern 6 Straßenlampen. Abends und erst recht in der Nacht gibt es hier kaum Bewegung. Da würde je 1 Leuchte am Anfang und am Ende zur Sicherheit ausreichen.

 

Straßenbeleuchtung - Mail von Michael Folchmann vom 12.01.2012

Straßenbeleuchtung: über Stromsparen im Bereich der Straßenbeleuchtung wurde bereits ein Vorschlag abgegeben. Hierzu folgender Zusatz: Licht der Straßenlaternen durch intelligente Dimm-Geräte in der Nacht steuern. Ersparnis ca. 30 - 40% (siehe Stendal oder Naumburg).

 

Straßenbeleuchtung - Brief von Gerhard Püschel vom 13.01.2012

Nachts sollte jede 2. Straßenlaterne abgeschaltet werden.

 

Straßenbeleuchtung - Brief von Gerd Hagesbauer vom 13.01.2012

Man könnte auch einmal darüber nachdenken, ob man ( hier die Stadt ) jede zweite Straßenlaterne abschaltet.

 

Straßenbeleuchtung - Marktbesucher/in am 13./14.01.2012

Jede zweite Straßenbeleuchtung ausschalten.

 

Straßenbeleuchtung - Mail von Hans-Jürgen Heidenreich vom 28.01.2012

Die Straßenbeleuchtung an der Gahmener Straße sollte zwischen Bebelstraße und Gahmener Kamp (bei Fa. Strunk nördlich der Kanalbrücke) entfallen. Fast alle Fußgänger und Radler nutzen hier den parallel verlaufenden Weg "Auf dem Osterfeld"/ Leezenpatt. Dort fehlt südlich der Seniorenresidenz, wo auch abends häufig Spaziergänger unterwegs sind, leider jegliche nächtliche Beleuchtung. Auch die große Laterne (Doppelleuchte) in der Mitte der Jugendverkehrsschule an der Bahnstraße muss nicht 365 Nächte im Jahr eingeschaltet sein, sondern nur bei Schulungen, soweit sie in der Dunkelheit stattfinden.

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Da die Stadt Lünen gemeinsam mit den Stadtwerken Lünen seit langer Zeit die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf Sparbeleuchtung und Dunkelschaltung forciert hat, sind die Kosten der Straßenbeleuchtung im Städtevergleich sehr gering. Eine vollständige Abschaltung wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern kritisch gesehen. Die Verwendung von Nachtschaltern wurde bereits – nach einer Prüfung – von der Fachverwaltung als zu aufwendig und damit unwirtschaftlich angesehen und ist nur in wenigen Bereichen des Stadtgebietes anwendbar. Sie werden vorwiegend im ländlichen Raum genutzt.

 

Straßenbeleuchtung: Umstellen auf LED-Technik - Mail von Sebastian Seifert vom 26.12.2011

Ich gehe mal davon aus, dass ein hoher Teil an Energiekosten von Straßenbeleuchtung verursacht wird. Der erste Vorschlag wäre daher ein Umrüsten auf energiesparende Leuchtmittel. Da Haltbarkeit / Lebensdauer hierbei von Bedeutung ist, wäre die Form LED am besten geeignet, zumal diese wohl am wenigsten Energie verbrauchen würde. Ich weiß allerdings nicht, ob es schon LED-Straßenbeleuchtungsanlagen gibt. Aus Finanzknappheit würde es sich anbieten, reparaturbedürftige Lichtanlagen auszutauschen.

 

Straßenbeleuchtung: Umstellen auf LED-Technik - Mail von Martin Woltemate vom 09.01.2012

Hallo, mein Vorschlag zur Sparmöglichkeit vom Lüner Haushalt ist die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf stromsparende und energieeffiziente LED. Zum Beispiel hat Bochum 2011 mit 2 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II fast 7.000 der 38.000 Straßenbeleuchtungen erneuert. So hat die Stadt eine 70 Prozent Energieeinsparung gegenüber den Vorgängermodellen plus geringere Wartungskosten erzielt. Freundliche Grüße, M. Woltemate

 

Straßenbeleuchtung - Mail von Andreas Burchard vom 12.01.2012

Straßenlaternen mit Sparleuchten und Bewegungsmelder mit Zeitglied ausstatten (Reihenfolgeschaltung, da viele ältere Mitbürger keine Handys besitzen)

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Zurzeit läuft ein Mehrjahresprogramm zur Umstellung der Lichtsignalanlagen auf LED-Technik. Wegen der noch relativ teuren LED-Lampen erfolgt die Umstellung vorrangig bei älteren – ohnehin erneuerungsbedürftigen - Anlagen. Die Amortisationszeit beträgt immer noch über 10 Jahre.

Bei der Straßenbeleuchtung rechnet sich derzeit die Umstellung auf LED-Technik noch nicht. Die Stadt Lünen hat gemeinsam mit den Stadtwerken Lünen schon vor Jahren begonnen, die Straßenbeleuchtung auf Sparlampen umzustellen und – soweit sinnvoll und wirtschaftlich vertretbar – Schaltungen zur Halbierung der Lichtstärke eingebaut. Aus diesem Grunde sind die Kosten der Straßenbeleuchtung in Lünen im Städtevergleich sehr gering (und die Amortisationszeiten sind sehr lang).

 

 

Straßenbeleuchtung abschalten - Mail von Sebastian Seifert vom 26.12.2011

Das Abschalten von Straßenbeleuchtungen in nicht großartig befahrenen Wohngebieten an den Tagen Mo bis Do zu Uhrzeiten mit in der Regel wenig Verkehr (vor allem von Fahrradfahrern und Fußgängern), zum Beispiel zwischen 1 und 4 Uhr, eine Uhrzeit, zu der wohl der größte Teil der Bevölkerung schläft. Hierdurch sollte das Sicherheitsgefühl der Bürger nicht all zu groß eingeschränkt werden. Alternativ könnte man ja vielleicht auch nur jede zweite Beleuchtungsanlage anschalten. Vorteil wäre eine geringere Lichtverschmutzung neben dem Einsparen von Energiekosten. Ich weiß, dass auch genug Argumente vor allem gegen diesen Vorschlag sprechen. Dort gilt es dann politisch abzuwägen, was im Interesse der Bürger der Stadt Lünen ist, ein höheres Sicherheitsgefühl oder finanzielle Einsparungen und ein kleiner Umweltvorteil.

 

Straßenbeleuchtung abschalten - Mail von Gregor Merten vom 07.01.2012

städtische Beleuchtung von 22:00 bis 5:00 Uhr ausschalten, da sich zu dem Zeitpunkt am wenigsten Menschen und Autos in Lünen bewegen.

 

Straßenbeleuchtung - Mail von Heinz-Jürgen Althoff vom 22.01.2012

Straßenbeleuchtung entsprechend den tatsächlichen Erfordernissen schalten und auslegen.

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Eine vollständige Abschaltung ist vor einigen Jahren bereits in Lünen diskutiert worden und wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern kritisch gesehen. Viele fühlen sich auf dunklen Straßen gefährdet. Die Verwendung von Nachtschaltern wurde – nach Prüfung – von der Fachverwaltung als zu aufwendig und damit unwirtschaftlich angesehen und ist nur in wenigen Bereichen des Stadtgebietes anwendbar. Sie werden vorwiegend im ländlichen Raum genutzt.

 

SMS-Laterne - Mail von Kevin Glock vom 05.01.2012

Die Kommunen müssen sparen und schalten deshalb in weniger belebten Straßen die Beleuchtung nachts ab. Im nordrhein-westfälischen Lemgo wollten die Menschen nicht länger im Dunkeln tappen und hatten buchstäblich eine Erleuchtung: die SMS-Laterne. Mit einer Kurzmitteilung vom Handy können die Bewohner der Gemeinde Dörentrup die Straßenbeleuchtung bei Bedarf selbst wieder anschalten. Wer diesen Dienst nutzen möchte, muss sich zuerst bei den Stadtwerken registrieren lassen. Ein Modem im Verteilerkasten gibt die Signale des Handys an die Laternen weiter, und innerhalb weniger Sekunden gehen die Lichter für 15 Minuten wieder an. Lange genug, um die zweieinhalb Kilometer lange Radweg-Teststrecke im Hellen zurückzulegen. Der Service kostet den Nutzer inklusive SMS 50 Cent, die Stadt hingegen nichts.

 

SMS-Laterne - Mail von Britta Fehr-Günther vom 05.01.2012

Abschaltung von Straßenlaternen in geeigneten Gegenden zu bestimmten Nachtzeiten. Anschalten durch Anruf per Handy möglich mit Gebühren, die dann mit der Handyrechnung eingezogen werden. (es gibt in anderen Städten bereits Beispiele). Licht kann dann für etwa eine Viertelstunde leuchten, dann erlischt es wieder.

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Wir werden die Anregung aufgreifen und in die aktuellen politischen Haushaltsberatungen einbringen.

 

Außenbeleuchtung Schulen - Mail von Jens Kaltz vom 06.01.2012

Warum wird an den Schulen die Außenbeleuchtung bis ca. 22:30 Uhr an gelassen? Mir speziell ist das Schulzentrum Brusenkamp, sowie die Kardinal-von Galen-Grundschule bekannt. Bei letzterer werden in den Abendstunden die Grünanlagen auf der Rückseite der Turnhalle beleuchtet. Muss dies sein?

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Wir werden den Vorschlag aufgreifen und prüfen. Das Ergebnis werden wir zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.

 

Verkehr an Schulen - Mail von Marion Köster vom 08.01.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,
nach zahlreichen Einsendungen anderer Bürger, möchte auch ich einen Vorschlag zur finanziellen Entlastung der Stadtkasse machen.
Entgegen der Meinung vieler Anderer, man müsse eine weitere Steuer einführen, finde ich, liegt die Lösung des Problems sehr viel näher.

Es gibt im Gebiet NRW zahlreiche 1-Euro-Jobber, die für die Stadt tätig sind. Diese könnte man auch an Schulen und Kindergärten einsetzen, um dort etwaige Falschparker (Parken in zweiter Reihe, Einfahrten zuparken, entgegengesetzt zur Fahrtrichtung parken und Bürgersteig blockieren etc.) zu überwachen und diese evtl., wenn möglich, mit einem Bußgeld zu belegen.
Die Problematik ist folgende:
Ich habe fast täglich beobachtet, man kann hier nicht von Ausnahmen reden, welche verheerenden Zustände an Schulen bzw. Kindergärten herrschen, wenn die Kinder gebracht oder abgeholt werden. In der heutigen Zeit ist es leider so, dass die Kinder von ihren Eltern immer bis direkt vor die Tür gebracht werden, damit diese nicht zu weit laufen müssen. Egal, ob dort ein Parkverbotsschild steht oder nicht. Im Gegenteil, andere Kinder, die zu Fuß zur Schule gehen, werden durch diese Pkws behindert, da sie nicht mehr die Straße überblicken können. Leider kommt es dadurch oft zu brenzligen Situationen. Selbst Mütter mit Kinderwagen werden durch falsch parkende Pkws behindert und müssen auf die Straße ausweichen, um ihren Weg fortsetzen zu können. Eltern, die auf ihr Fehlverhalten hingewiesen werden, reagieren sehr oft ungehalten und fühlen sich zu Unrecht beschuldigt. Vielleicht hilft es, wenn anstatt von aufmerksamen Bürgern, die Stadt Lünen tätig wird und offiziell den Personenkreis der Falschparker anspricht, bzw. mit einem Bußgeld belegt. Denn „Kinder sind unsere Zukunft“. Und diese müssen beschützt werden.
Meine Tochter hat dieses Problem auch schon mit der Polizei besprochen, ihnen steht allerdings nur eine begrenzte Einsatzzeit zur Verfügung. Und da sollte eben die Stadt Lünen mit ihren 1-Euro-Jobbern tätig werden.

Wenn man mal überlegt, wie viele Kinder nur auf eine Grundschule gehen (ca. 300 Kinder) und die Hälfte davon wird mit dem Auto zur Schule gebracht, käme da schon eine beträchtliche Summe täglich zusammen.

Mit freundlichen Grüßen
gez. M. Köster

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Wir werden den Vorschlag aufgreifen und prüfen. Das Ergebnis werden wir zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.

 

Gelenkbusse - Mail von T. Uttich vom 10.01.2012

weniger Gelenkbusse; besser geplanter Einsatz mit evtl. kleineren und somit sparsameren Fahrzeugen.

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Wie die Verkehrsgesellschaft des Kreises Unna (VKU) mitteilt, hat die Stadt Lünen für ihre Größe ein sehr geringes Angebot im öffentlichen Linienverkehr. Insbesondere sind die Taktabstände überwiegend sehr groß.

Um die Schüler und "Jedermann-Fahrgäste" zu Zeiten der Spitzennachfrage trotzdem befördern zu können, benötigt die VKU eben diese großen Fahrzeuge.
Da es in der Regel nur maximal 3 Spitzenzeiten gibt, wirken die Gelenkzüge logischerweise über einen großen Zeitraum überdimensioniert.

Die Fahrzeuge zwischendurch zu tauschen, lohnt sich laut VKU schon wegen des Tauschaufwands nicht. Außerdem hätte die Verkehrsgesellschaft dann einen doppelten Fuhrpark:
Wenn der große Bus fährt, steht der kleine bzw. umgekehrt. Auch die Fahrpersonalkosten, die den größten Anteil ausmachen, sind identisch.

 

günstige Bustickets - Mail von T. Uttich vom 10.01.2012

günstige Tickets für Busfahrten (z.B. 1,50 € pro Fahrt); mehr Insassen = mehr Geld = weniger PKW`s in der Stadt.

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Öffentlicher Personennahverkehr ist eine Kreisangelegenheit. Die Stadt Lünen bezuschusst direkt und indirekt den öffentlichen Personennahverkehr (Bus und Straßenbahn) jährlich mit rd. 1,5 Mio. €. Eine weitere – sicher wünschenswerte – Reduzierung der Tickets würde zu einer wesentlich höheren Verlustabdeckung aus dem städtischen Haushalt führen.

Wir werden uns mit dem Thema, das auf Kreisebene entschieden werden muss, im Rahmen der politischen Beratungen auseinandersetzen.

 

Blitzer - Mail von T. Uttich vom 10.01.2012

weniger "Blitzer" kaufen und die, die da sind, strategisch besser postieren!

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Die Stadt Lünen unterhält lediglich ein Blitzfahrzeug.

Als örtliche Ordnungsbehörde darf die Stadt nur an Gefahrenstellen Geschwindigkeitsüberwachungen vornehmen. Alle anderen Bereiche liegen in der Zuständigkeit der Polizei.

Es werden daher von der Stadt im unmittelbaren Bereich von Schulen, Kindergärten, Altenheimen, öffentlichen Einrichtungen, Freizeiteinrichtungen etc. Geschwindigkeitsüberwachungen vorgenommen. Zu diesen Bereichen gehören auch Stellen, an denen vermehrt Passanten die Straße kreuzen.

Außerdem werden an Stellen mit Unfallhäufigkeiten Messungen durchgeführt.

 

Verkehrskontrollen - Mail von Katrin Humpert vom 11.01.2012

Für Lünen selbst sehe ich nur kleine Möglichkeiten: mehr Verkehrskontrollen! Zugegeben, niemand will mit Tempo 35 in der 30-Zone geblitzt werden, aber die Fahrweise einiger Verkehrsteilnehmer lässt durchaus auf größere Bußgelder hoffen.

 

Verkehrskontrollen - Mail von F. Winkel vom 26.01.2012

Die Verkehrskontrollen umfassen wiederkehrend meist nur wenige Straßen. Die Ernst Becker Straße ist durch die wenigen Kontrollen und den gradlinigen Ausbau zur Rennstrecke geworden. Da und anderswo könnten durch mehr Kontrollen Einnahmen erzielt werden.

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Wir werden die Anregung aufgreifen und in die aktuellen politischen Haushaltsberatungen einbringen.

 

Verkehrskontrollen - Brief von Elly Ens vom 13.01.2012

Warum vorwarnen?
Wer zu schnell fährt soll auch Bußgeld zahlen! Das wäre fair, denn dann zahlt der, der Mist baut und nicht die Bürger, die keinen Mist gebaut haben. Blitzgeld für die Haushaltskasse!

 

Verkehrskontrollen - Marktbesucher/in am 13./14.01.2012

Geschwindigkeitskontrollen in den verkehrsberuhigten Straßen (z.B. zwischen Kant- und Kupferstraße)

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Seit Ende 2011 gibt es einen Erlass des Ministeriums für Inneres und Kommunales, der der Polizei aufgibt, die Messstellen zu veröffentlichen (um dadurch Transparenz der Polizeiarbeit zu schaffen, die Verstöße zu verringern etc.).

Die Stadt hat sich zunächst auf den Standpunkt gestellt, dass der Erlass nicht für die kommunale Geschwindigkeitsüberwachung gilt. Da aber zwischenzeitlich auch der Kreis Unna und die Stadt Dortmund ebenfalls die Messstellen bekannt geben, hat sich die Stadt Lünen ebenfalls zu einem transparenten Verfahren entschlossen.

Schließlich wollen wir ja in erster Linie erreichen, dass Autofahrer sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten und dadurch Unfälle vermieden werden.

 

Verkehrsüberwachung - Mail von Andreas Podszuck vom 26.01.2012

Sehr geehrte Damen und Herren, mein Vorschlag lautet: Mehr Personal für die Straßenverkehrsüberwachung einzustellen. Damit könnte man das widerrechtliche Falschparkproblem in Lünen beseitigen. Die Kosten des Personals würden sich rasch amortisieren. Mit freundlichen Grüßen Andreas Podszuck

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Die Intention der Stadt Lünen, Verkehrsdelikte zu ahnden, besteht nicht darin, Einnahmen für den städtischen Haushalt zu erhalten. Vielmehr wollen wir die öffentliche Sicherheit und Ordnung aufrechterhalten, z.B. falsches Parken vermeiden. Die Erträge (Bußgelder) aus der Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs von rd. 760.000  € decken die damit verbundenen Personal- und Sachkosten nicht und sind somit eine Belastung für den städtischen Haushalt.

Wir werden uns mit dem Thema im Rahmen der politischen Haushaltsberatungen auseinandersetzen.

 

Brückenlampe - Mail von Carla Obst vom 12.01.2012

Die Lampe unter der Brücke sollte ausgeschaltet werden, sie ist meistens sowieso nur teilweise intakt und allein die Reparatur verschlingt wahrscheinlich Unsummen.

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Lippebrücke
Foto: Werner J. Hannappel

Das Lichtband unter der Lippebrücke entstammt einer Idee aus dem bürgerorientierten Stadtmarketing-Prozess 2000 – 2004. Unter dem Motto „…der Stadt den Fluss zurück geben“ wurden seinerzeit die Treppenkaskaden, die Beseitigung der Betonmauer am Lippeufer und die künstlerische Beleuchtung auf und unter der Lippebrücke Lange Straße beschlossen.
Im Internet heißt es dazu:
„Mit seiner Idee, unter der Lange Brücke ein „Lichtrohr” zu installieren, das den Fluss hervorhebt und dem Betrachter von Ferne den Eindruck einer schwebenden Brücke vermittelt, gewann der Künstler Gilbert Pink den von der Stadt Lünen 2001 ausgeschriebenen Wettbewerb zur Gestaltung der Lippebrücke „Lange Straße”.
Mit diesem „Lichtrohr“ erhellt der Künstler den ansonsten abgeschatteten, dunklen Bereich unter der Brücke und macht deren Konstruktion im Wasser sichtbar. Das Wasser, nun nicht mehr nur nasses Element, wird zum Spiegel. Die Ausrichtung der Lichtführung betont die Brückenachse und verweist in abstrahierter, aber durchaus poetischer Akzentuierung auf die uferverbindende Funktion des Bauwerkes.“

 

Gärtner/Einsatz im Straßenbau - Mail von Carla Obst vom 12.01.2012

Statt im gesamten Stadtgebiet sämtliches Gehölz abzuholzen, sollten Gärtner auch im Straßenbau bei dringend benötigten Reparaturarbeiten eingesetzt werden.

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Das „Abholzen“ ist von der Stadt Lünen bewusst und gewollt u.a. aus folgenden Gründen durchgeführt worden:
1. Sträucher, Gehölze und Bäume müssen – wie bei jedem privaten Gartenbesitzer auch – regelmäßig zurück geschnitten werden.
2. Die Rückschnitte in den städtischen Parkanlagen sollen eine bessere Sicht ermöglichen. Zu dichter Strauchbewuchs flößt manchen Menschen Angst ein, durch Parks zu gehen („Angsträume“).
3. Aus Kostengründen wurde auf verschiedenen Rabattenbeeten an öffentlichen Gebäuden und an den Rändern der Hauptverkehrsstraßen der pflegeintensive Strauchbewuchs durch pflegearmes Rasengrün ersetzt.
Die „grüne“ Stadt Lünen gibt für die Grünflächenpflege jährlich rund 3,5 Mio. € aus.

Ein Austausch der spezialisierten Mitarbeiter - wie sie es vorschlagen – ist nicht möglich. Wir verstehen Ihren Vorschlag so, dass weniger Geld für die Grünpflege und mehr Geld für die Straßenunterhaltung verwendet werden soll.
Wir werden uns mit dem Thema im Rahmen der politischen Haushaltsberatungen auseinandersetzen.

 

Ampelschaltungen - Mail von Andreas Burchard vom 12.01.2012

Ampelschaltungen synchronisieren, event. mehr Anforderungskontakte.

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Die Lichtsignalanlagen im Stadtgebiet werden alle zentral über den Verkehrsrechner gesteuert.
Alle Programme sind verkehrsabhängig geschaltet (Belastungszahlen werden über Schleifen erfasst). Das bedeutet, dass je nach Verkehrsaufkommen die Grünzeiten verlängert werden können.
Ende 2011 wurde der neue Verkehrsrechner installiert, die Ampelanlagen wurden sukzessive an den neuen Rechner angeschlossen. Die Rechner-Programme werden zurzeit angeglichen.
Auf der Konrad-Adenauer-Straße wird nach Prüfung und Abnahme des neuen Verkehrsystemrechners eine dynamische Optimierung in Echtzeit umgesetzt.

 

Verkehrsschilder - Mail von Andreas Burchard vom 12.01.2012

Verkehrschilder und Verkehrsicherheit überarbeiten (P.S. Derner Str./Heinestr. fehlt seit Jahren ein Parabolspiegel)

 

Verkehrsschilder - Marktbesucher/in am 13./14.01.2012

Die Stadt sollte den „Schilderwald“ überprüfen (z.B. Buchenberg)

 

Verkehrsschilder - Mail von Christa Herrmann vom 29.01.2012

Überprüfung der, aus meiner Sicht, viel zu vielen Verkehrsschilder. "Weniger ist oft mehr". Besonders überflüssig sind die doppelten Verkehrszeichen an Überwegen und Kreisverkehren.

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Ein Verkehrsspiegel hat generell nicht nur Vor-, sondern auch Nachteile, die es gegeneinander abzuwägen gilt.

Verkehrsspiegel verzerren oftmals die Verkehrssituation und führen zu einer falschen Einschätzung (subjektive Sicherheit), sind Vandalismus ausgesetzt und müssten regelmäßig gewartet werden. Aus diesem Grunde sind sich die Fachleute der Stadtverwaltung einig, dass derartige Spiegel nur in absoluten Ausnahmefällen (i.d.R. auf Kosten der Antragsteller) aufzustellen sind. An der in dem Vorschlag bezeichneten Stelle ist nach unserer Erkenntnis kein Unfall-Schwerpunkt.

Zu den Verkehrszeichen allgemein: Die Verwaltung durchforstet bekanntlich den Schilderwald in Lünen. Wir sind bestrebt, Verkehrszeichen nur noch dort anzuordnen, wo sie im Einklang mit der Straßenverkehrsordnung stehen – das heißt, wo sie unbedingt notwendig sind.

 

Straßenbaukosten - Mail von Harald Piller vom 17.01.2012

Straßenbaukosten durch neues Asphaltrecyclingverfahren senken. Durch Asphaltrecyclingverfahren 30% weniger Kosten und qualitativ hochwertiger. Straßensanierung mit Asphaltrecycling spart Zeit und Kosten. Es schont die natürlichen Ressourcen und bietet zudem einen hohen wirtschaftlichen Nutzen. Asphaltrecyclingverfahren bedeutet Belagserneuerung vor Ort. Durch Schadstoffimmobilisierung ist kein Austausch von teerhaltigem Asphalt erforderlich!

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Das Asphaltrecyclingverfahren ist auch in Lünen nicht unbekannt. Hierbei gibt es die folgenden Punkte zu beachten: Das Recycling von Asphalt wird bereits betrieben. Pechhaltige Ausbaustoffe sind entsorgungspflichtig und können wirtschaftlich leider nicht recycelt werden. Technisch ist das angesprochene Verfahren nicht in jedem Fall durchführbar.

 

Radbügel - Mail von Harald Piller vom 17.01.2012

Stifter zahlen für Radbügel! In anderen Kommunen können Bürger die Hardware-Kosten für Radbügel zahlen. Der städtische Bauhof kümmert sich dann um den Einbau. Die Stadt Kiel bekam dadurch beispielsweise einen Nachfrageboom und kaum hinterher, Radbügel aufzustellen. Sie sparte die Hardware-Kosten und gleichzeitig wurde durch die Wünsche der Bürger direkt die Standortbestimmung der Radbügel vereinfacht. Wer einen solchen will und sogar bezahlt, wird ihn wohl auch nutzen wollen. Egal ob einzelner Bürger oder Betriebe/Geschäfte. Die Kosten für den Einsatz des Bauhofes sind als neutral zu werten, da die Stadt ohnehin einen enormen Nachholbedarf in diesen Belangen hat und eigentlich dieser Aufgabe selbst nachkommen sollte, durch die Beihilfe der Bügel-Stifter kann dieser Missstand schneller behoben werden, als es der Haushalt eigentlich zulässt.

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Das dargestellte Konzept wird in Lünen bereits verfolgt. Die Abteilung Stadtplanung hat in der Vergangenheit bereits spezielle Varianten zu diesem Thema erarbeitet. Es ist allerdings sehr aufwendig, sinnvolle Standorte, mögliche Sponsoren und auch Bürgerwünsche „übereinander zu bringen“.


Übrigens: Im Verhältnis zu den hohen Einbaukosten sind die Kosten eines Bügels eher gering.

 

Straßensanierung - Mail von Karsten Karad vom 21.01.2012

Straßensanierung „light“, - Sanierung von Straßen, nur die oberste Schicht wird erneuert (das Beispiel stammt aus Rednitzhembach, Bayern). Sanierung der Straßen mit abgespecktem Aufwand: nicht einzelne Schlaglöcher flicken, sondern ganze Straßenzüge. Repariert wird aber nur die oberste Schicht, die Teer-Deckschicht. Für diese Sanierung braucht man auch nicht mehr den Kreis oder das Land fragen, sondern kann es in Eigenregie durchführen (Eingriff in die Straßendeckschicht, oberste 4 cm). Z.B. für die Wehrenboldstraße wäre dies eine wesentlich kostengünstigere Lösung.

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Die Deckschichtsanierung wird in Lünen seit vielen Jahren auf unseren Hauptverkehrsstraßen – insbesondere in stark beanspruchten Kreuzungsbereichen - durchgeführt. Dieses Verfahren ist in der Tat recht kostengünstig und behindert den Verkehr nur kurzzeitig.
Eine Sanierung der Deckschicht setzt allerdings einen intakten Straßenoberbau voraus, da ansonsten die Deckschicht sofort wieder zerstört wird. In der Wehrenboldstraße sind diese Rahmenbedingungen nicht gegeben, deshalb ist auch eine Komplettsanierung der Straße notwendig.

 

Verkehrsplanung - Mail von Oliver Danne vom 24.01.2012

Lünen benötigt eine andere Verkehrsplanung:
Wir brauchen deutlich weniger Ampeln als derzeit in Betrieb sind. Grundsätzlich sollte der Leitspruch gelten: Kreisverkehr, und nur in begründeten Ausnahmefällen Ampelkreuzungen. Gleiches gilt für Zebrastreifen und nur in begründeten Ausnahmefällen Ampelüberwege. Das vermindert die Planungs-, Betriebs- und Unterhaltungskosten.
Seit langem ist ferner klar und gesichert belegt, dass das Fahren mit dem Fahrrad auf innerstädtischen Straßen sicherer ist als auf den separaten Radwegen. Die für den Radfahrer auf den Radwegen gefühlte Sicherheit entspricht nicht der tatsächlichen Sicherheit. Insbesondere an Kreuzungspunkten kommt es immer wieder zu folgenreichen Begegnungen zwischen den Verkehrsteilnehmern, die leider oft mit schweren oder sogar mit tödlichen Verletzungen einhergehen, wie in Lünen bereits mehrfach geschehen. Dieses minimiert ebenfalls die Bau-, Betriebs- und Unterhaltungskosten und vergrößert die tatsächliche Sicherheit für die Radfahrer erheblich. Nur Sichtbarkeit ist tatsächliche Sicherheit!!! Außerdem benötigen wir dann auch nicht die unglaubliche Menge an Schildern. Passt auch zur fahrradfreundlichen Stadt Lünen!

Anmerkungen / Informationen der Verwaltung:

Wir werden die Anregung aufgreifen und in die aktuellen politischen Haushaltsberatungen einbringen.