In Teilbereichen der Straßeninstandhaltung und der Reinigung arbeitet die Stadt Lünen auf Pauschalbasis mit privaten Unternehmen zusammen.
Wir werden Ihre Anregung gerne aufgreifen und klären, ob derartige Verfahren zu einem akzeptablen Preis auch für Winterdienst und sämtliche Reparaturen angeboten werden.
Guten Tag,
der Preußenhafen und der Radweg von der Bebelstraße dorthin sind nachts und in den frühen Morgenstunden hell erleuchtet. Hier ließe sich Strom sparen, indem die Hälfte oder zu bestimmten Zeiten auch alle Lampen ausgeschaltet werden.
Mit Freundlichen Grüßen Stefan Hengstler
Man könnte darüber nachdenken, ob im Hafen Lünen- Süd tatsächlich so viel Licht ( Strom ) vergeudet werden muss.
Wenn man sparen will, kann man sparen! Fragt sich nur, ob die Stadt es auch wirklich will.
Wir werden den Vorschlag aufgreifen und prüfen. Das Ergebnis werden wir zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.
Unnötige Ampelanlagen abschaffen.
Ich bin seit 2007 Taxifahrer hier in Lünen und ärgere mich immer darüber, warum nachts noch so viele Ampeln an sind. Letzte Nacht stand ich ungelogen 5-6 Min. an der Kreuzung Münsterstr./Barbarastr. und ich stand da ganz allein, es kam nicht und die Ampel zieht stur ihr Ding durch. Warum ist das so? Die Stadt Lünen kann gar nicht so arm sein, wenn man noch soviel Geld für sinnlosen Strom verbraucht. Das sind die schlimmsten Ampeln: Münsterstr./Steinstr./Barbarastr., Zwolle Allee/Münsterstr., Borkerstr./Konrad-Adenauer-Str., Parkstr./Viktoriastr.
Wenn man an den meisten Straßen (als Ausnahme die Hauptverkehrstraßen) nachts die Ampeln ausschalten würde, und wenn technisch möglich, so langsam die Beleuchtung auf LED umstellen würde, könnte man meiner Meinung nach in Zukunft etwas Geld sparen.
Des Weiteren fällt mir immer wieder auf, dass in Lünen die Ampeln nachts nur teilweise ausgeschaltet werden. Beispiel Buchenberg! Nicht nur, das die Ampel an ist, sie bremst auch noch den nächtlichen Verkehr durch unsinnige Rotschaltung.
Mein Vorschlag ist es ebenfalls, die Ampelanlage nachts auszuschalten. Aus meiner Erfahrung hauptsächlich betreffend die Ampelkreuzung Kamenerstr./Zwolleallee und Münsterstr./Zwolleallee. In der Zeit von 22:00 bis 5:00 wäre es sehr sinnvoll. Es ist sehr nervig dort zu stehen, wenn kein Auto weit und breit zu sehen ist. Mit freudlichem Gruß Eike Tiemann
Ampeln nach 24.00 Uhr ausschalten
Ampelanlagen entsprechend den tatsächlichen Erfordernissen schalten und auslegen.
Die Signalanlage (Ampel) an der Zwolle Alle/Zufahrt zu den Gewerbebetrieben auf Viktoria I/II sollte vollständig ausgeschaltet werden. Derzeit ist noch für die untergeordnete Ausfahrt vom ehemaligen Schacht Viktoria I/II "gelb blinken" geschaltet, während Fußgänger ständig "rot" haben und bei Anforderung "grün" bekommen.
Ampeln in der Nähe von Schulen, oder an Schulen, könnten nur auf Anforderung geschaltet werden. Gute Beispiele dafür gibt es in Bork (bei Ahland) und in Selm.
Die Abschaffung oder Ausschaltung von Ampelanlagen ist im Zusammenhang mit Unfallschwerpunkten zu beurteilen. Wir werden den Vorschlag von der Fachverwaltung prüfen lassen und in die aktuellen politischen Beratungen einbringen.
Straßenbeleuchtungen, die nicht zwingend leuchten müssen, abschalten in der Nacht oder mit Schaltern versehen, sodass man sie als Fußgänger einschalten kann, wenn man in der Nacht die Beleuchtung benötigt.
In unserem Teil der Gartenstr. gibt es auf knapp 100 Metern 6 Straßenlampen. Abends und erst recht in der Nacht gibt es hier kaum Bewegung. Da würde je 1 Leuchte am Anfang und am Ende zur Sicherheit ausreichen.
Straßenbeleuchtung: über Stromsparen im Bereich der Straßenbeleuchtung wurde bereits ein Vorschlag abgegeben. Hierzu folgender Zusatz: Licht der Straßenlaternen durch intelligente Dimm-Geräte in der Nacht steuern. Ersparnis ca. 30 - 40% (siehe Stendal oder Naumburg).
Nachts sollte jede 2. Straßenlaterne abgeschaltet werden.
Man könnte auch einmal darüber nachdenken, ob man ( hier die Stadt ) jede zweite Straßenlaterne abschaltet.
Jede zweite Straßenbeleuchtung ausschalten.
Die Straßenbeleuchtung an der Gahmener Straße sollte zwischen Bebelstraße und Gahmener Kamp (bei Fa. Strunk nördlich der Kanalbrücke) entfallen. Fast alle Fußgänger und Radler nutzen hier den parallel verlaufenden Weg "Auf dem Osterfeld"/ Leezenpatt. Dort fehlt südlich der Seniorenresidenz, wo auch abends häufig Spaziergänger unterwegs sind, leider jegliche nächtliche Beleuchtung. Auch die große Laterne (Doppelleuchte) in der Mitte der Jugendverkehrsschule an der Bahnstraße muss nicht 365 Nächte im Jahr eingeschaltet sein, sondern nur bei Schulungen, soweit sie in der Dunkelheit stattfinden.
Da die Stadt Lünen gemeinsam mit den Stadtwerken Lünen seit langer Zeit die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf Sparbeleuchtung und Dunkelschaltung forciert hat, sind die Kosten der Straßenbeleuchtung im Städtevergleich sehr gering. Eine vollständige Abschaltung wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern kritisch gesehen. Die Verwendung von Nachtschaltern wurde bereits – nach einer Prüfung – von der Fachverwaltung als zu aufwendig und damit unwirtschaftlich angesehen und ist nur in wenigen Bereichen des Stadtgebietes anwendbar. Sie werden vorwiegend im ländlichen Raum genutzt.
Ich gehe mal davon aus, dass ein hoher Teil an Energiekosten von Straßenbeleuchtung verursacht wird. Der erste Vorschlag wäre daher ein Umrüsten auf energiesparende Leuchtmittel. Da Haltbarkeit / Lebensdauer hierbei von Bedeutung ist, wäre die Form LED am besten geeignet, zumal diese wohl am wenigsten Energie verbrauchen würde. Ich weiß allerdings nicht, ob es schon LED-Straßenbeleuchtungsanlagen gibt. Aus Finanzknappheit würde es sich anbieten, reparaturbedürftige Lichtanlagen auszutauschen.
Hallo, mein Vorschlag zur Sparmöglichkeit vom Lüner Haushalt ist die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf stromsparende und energieeffiziente LED. Zum Beispiel hat Bochum 2011 mit 2 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II fast 7.000 der 38.000 Straßenbeleuchtungen erneuert. So hat die Stadt eine 70 Prozent Energieeinsparung gegenüber den Vorgängermodellen plus geringere Wartungskosten erzielt. Freundliche Grüße, M. Woltemate
Straßenlaternen mit Sparleuchten und Bewegungsmelder mit Zeitglied ausstatten (Reihenfolgeschaltung, da viele ältere Mitbürger keine Handys besitzen)
Zurzeit läuft ein Mehrjahresprogramm zur Umstellung der Lichtsignalanlagen auf LED-Technik. Wegen der noch relativ teuren LED-Lampen erfolgt die Umstellung vorrangig bei älteren – ohnehin erneuerungsbedürftigen - Anlagen. Die Amortisationszeit beträgt immer noch über 10 Jahre.
Bei der Straßenbeleuchtung rechnet sich derzeit die Umstellung auf LED-Technik noch nicht. Die Stadt Lünen hat gemeinsam mit den Stadtwerken Lünen schon vor Jahren begonnen, die Straßenbeleuchtung auf Sparlampen umzustellen und – soweit sinnvoll und wirtschaftlich vertretbar – Schaltungen zur Halbierung der Lichtstärke eingebaut. Aus diesem Grunde sind die Kosten der Straßenbeleuchtung in Lünen im Städtevergleich sehr gering (und die Amortisationszeiten sind sehr lang).
Das Abschalten von Straßenbeleuchtungen in nicht großartig befahrenen Wohngebieten an den Tagen Mo bis Do zu Uhrzeiten mit in der Regel wenig Verkehr (vor allem von Fahrradfahrern und Fußgängern), zum Beispiel zwischen 1 und 4 Uhr, eine Uhrzeit, zu der wohl der größte Teil der Bevölkerung schläft. Hierdurch sollte das Sicherheitsgefühl der Bürger nicht all zu groß eingeschränkt werden. Alternativ könnte man ja vielleicht auch nur jede zweite Beleuchtungsanlage anschalten. Vorteil wäre eine geringere Lichtverschmutzung neben dem Einsparen von Energiekosten. Ich weiß, dass auch genug Argumente vor allem gegen diesen Vorschlag sprechen. Dort gilt es dann politisch abzuwägen, was im Interesse der Bürger der Stadt Lünen ist, ein höheres Sicherheitsgefühl oder finanzielle Einsparungen und ein kleiner Umweltvorteil.
städtische Beleuchtung von 22:00 bis 5:00 Uhr ausschalten, da sich zu dem Zeitpunkt am wenigsten Menschen und Autos in Lünen bewegen.
Straßenbeleuchtung entsprechend den tatsächlichen Erfordernissen schalten und auslegen.
Eine vollständige Abschaltung ist vor einigen Jahren bereits in Lünen diskutiert worden und wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern kritisch gesehen. Viele fühlen sich auf dunklen Straßen gefährdet. Die Verwendung von Nachtschaltern wurde – nach Prüfung – von der Fachverwaltung als zu aufwendig und damit unwirtschaftlich angesehen und ist nur in wenigen Bereichen des Stadtgebietes anwendbar. Sie werden vorwiegend im ländlichen Raum genutzt.
Die Kommunen müssen sparen und schalten deshalb in weniger belebten Straßen die Beleuchtung nachts ab. Im nordrhein-westfälischen Lemgo wollten die Menschen nicht länger im Dunkeln tappen und hatten buchstäblich eine Erleuchtung: die SMS-Laterne. Mit einer Kurzmitteilung vom Handy können die Bewohner der Gemeinde Dörentrup die Straßenbeleuchtung bei Bedarf selbst wieder anschalten. Wer diesen Dienst nutzen möchte, muss sich zuerst bei den Stadtwerken registrieren lassen. Ein Modem im Verteilerkasten gibt die Signale des Handys an die Laternen weiter, und innerhalb weniger Sekunden gehen die Lichter für 15 Minuten wieder an. Lange genug, um die zweieinhalb Kilometer lange Radweg-Teststrecke im Hellen zurückzulegen. Der Service kostet den Nutzer inklusive SMS 50 Cent, die Stadt hingegen nichts.
Abschaltung von Straßenlaternen in geeigneten Gegenden zu bestimmten Nachtzeiten. Anschalten durch Anruf per Handy möglich mit Gebühren, die dann mit der Handyrechnung eingezogen werden. (es gibt in anderen Städten bereits Beispiele). Licht kann dann für etwa eine Viertelstunde leuchten, dann erlischt es wieder.
Wir werden die Anregung aufgreifen und in die aktuellen politischen Haushaltsberatungen einbringen.
Warum wird an den Schulen die Außenbeleuchtung bis ca. 22:30 Uhr an gelassen? Mir speziell ist das Schulzentrum Brusenkamp, sowie die Kardinal-von Galen-Grundschule bekannt. Bei letzterer werden in den Abendstunden die Grünanlagen auf der Rückseite der Turnhalle beleuchtet. Muss dies sein?
Wir werden den Vorschlag aufgreifen und prüfen. Das Ergebnis werden wir zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.
Sehr geehrte Damen und Herren,
nach zahlreichen Einsendungen anderer Bürger, möchte auch ich einen Vorschlag zur finanziellen Entlastung der Stadtkasse machen.
Entgegen der Meinung vieler Anderer, man müsse eine weitere Steuer einführen, finde ich, liegt die Lösung des Problems sehr viel näher.
Es gibt im Gebiet NRW zahlreiche 1-Euro-Jobber, die für die Stadt tätig sind. Diese könnte man auch an Schulen und Kindergärten einsetzen, um dort etwaige Falschparker (Parken in zweiter Reihe, Einfahrten zuparken, entgegengesetzt zur Fahrtrichtung parken und Bürgersteig blockieren etc.) zu überwachen und diese evtl., wenn möglich, mit einem Bußgeld zu belegen.
Die Problematik ist folgende:
Ich habe fast täglich beobachtet, man kann hier nicht von Ausnahmen reden, welche verheerenden Zustände an Schulen bzw. Kindergärten herrschen, wenn die Kinder gebracht oder abgeholt werden. In der heutigen Zeit ist es leider so, dass die Kinder von ihren Eltern immer bis direkt vor die Tür gebracht werden, damit diese nicht zu weit laufen müssen. Egal, ob dort ein Parkverbotsschild steht oder nicht. Im Gegenteil, andere Kinder, die zu Fuß zur Schule gehen, werden durch diese Pkws behindert, da sie nicht mehr die Straße überblicken können. Leider kommt es dadurch oft zu brenzligen Situationen. Selbst Mütter mit Kinderwagen werden durch falsch parkende Pkws behindert und müssen auf die Straße ausweichen, um ihren Weg fortsetzen zu können. Eltern, die auf ihr Fehlverhalten hingewiesen werden, reagieren sehr oft ungehalten und fühlen sich zu Unrecht beschuldigt. Vielleicht hilft es, wenn anstatt von aufmerksamen Bürgern, die Stadt Lünen tätig wird und offiziell den Personenkreis der Falschparker anspricht, bzw. mit einem Bußgeld belegt. Denn „Kinder sind unsere Zukunft“. Und diese müssen beschützt werden.
Meine Tochter hat dieses Problem auch schon mit der Polizei besprochen, ihnen steht allerdings nur eine begrenzte Einsatzzeit zur Verfügung. Und da sollte eben die Stadt Lünen mit ihren 1-Euro-Jobbern tätig werden.
Wenn man mal überlegt, wie viele Kinder nur auf eine Grundschule gehen (ca. 300 Kinder) und die Hälfte davon wird mit dem Auto zur Schule gebracht, käme da schon eine beträchtliche Summe täglich zusammen.
Mit freundlichen Grüßen
gez. M. Köster
Wir werden den Vorschlag aufgreifen und prüfen. Das Ergebnis werden wir zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.
weniger Gelenkbusse; besser geplanter Einsatz mit evtl. kleineren und somit sparsameren Fahrzeugen.
Wie die Verkehrsgesellschaft des Kreises Unna (VKU) mitteilt, hat die Stadt Lünen für ihre Größe ein sehr geringes Angebot im öffentlichen Linienverkehr. Insbesondere sind die Taktabstände überwiegend sehr groß.
Um die Schüler und "Jedermann-Fahrgäste" zu Zeiten der Spitzennachfrage trotzdem befördern zu können, benötigt die VKU eben diese großen Fahrzeuge.
Da es in der Regel nur maximal 3 Spitzenzeiten gibt, wirken die Gelenkzüge logischerweise über einen großen Zeitraum überdimensioniert.
Die Fahrzeuge zwischendurch zu tauschen, lohnt sich laut VKU schon wegen des Tauschaufwands nicht. Außerdem hätte die Verkehrsgesellschaft dann einen doppelten Fuhrpark:
Wenn der große Bus fährt, steht der kleine bzw. umgekehrt. Auch die Fahrpersonalkosten, die den größten Anteil ausmachen, sind identisch.
günstige Tickets für Busfahrten (z.B. 1,50 € pro Fahrt); mehr Insassen = mehr Geld = weniger PKW`s in der Stadt.
Öffentlicher Personennahverkehr ist eine Kreisangelegenheit. Die Stadt Lünen bezuschusst direkt und indirekt den öffentlichen Personennahverkehr (Bus und Straßenbahn) jährlich mit rd. 1,5 Mio. €. Eine weitere – sicher wünschenswerte – Reduzierung der Tickets würde zu einer wesentlich höheren Verlustabdeckung aus dem städtischen Haushalt führen.
Wir werden uns mit dem Thema, das auf Kreisebene entschieden werden muss, im Rahmen der politischen Beratungen auseinandersetzen.
weniger "Blitzer" kaufen und die, die da sind, strategisch besser postieren!
Die Stadt Lünen unterhält lediglich ein Blitzfahrzeug.
Als örtliche Ordnungsbehörde darf die Stadt nur an Gefahrenstellen Geschwindigkeitsüberwachungen vornehmen. Alle anderen Bereiche liegen in der Zuständigkeit der Polizei.
Es werden daher von der Stadt im unmittelbaren Bereich von Schulen, Kindergärten, Altenheimen, öffentlichen Einrichtungen, Freizeiteinrichtungen etc. Geschwindigkeitsüberwachungen vorgenommen. Zu diesen Bereichen gehören auch Stellen, an denen vermehrt Passanten die Straße kreuzen.
Außerdem werden an Stellen mit Unfallhäufigkeiten Messungen durchgeführt.
Für Lünen selbst sehe ich nur kleine Möglichkeiten: mehr Verkehrskontrollen! Zugegeben, niemand will mit Tempo 35 in der 30-Zone geblitzt werden, aber die Fahrweise einiger Verkehrsteilnehmer lässt durchaus auf größere Bußgelder hoffen.
Die Verkehrskontrollen umfassen wiederkehrend meist nur wenige Straßen. Die Ernst Becker Straße ist durch die wenigen Kontrollen und den gradlinigen Ausbau zur Rennstrecke geworden. Da und anderswo könnten durch mehr Kontrollen Einnahmen erzielt werden.
Wir werden die Anregung aufgreifen und in die aktuellen politischen Haushaltsberatungen einbringen.
Warum vorwarnen?
Wer zu schnell fährt soll auch Bußgeld zahlen! Das wäre fair, denn dann zahlt der, der Mist baut und nicht die Bürger, die keinen Mist gebaut haben. Blitzgeld für die Haushaltskasse!
Geschwindigkeitskontrollen in den verkehrsberuhigten Straßen (z.B. zwischen Kant- und Kupferstraße)
Seit Ende 2011 gibt es einen Erlass des Ministeriums für Inneres und Kommunales, der der Polizei aufgibt, die Messstellen zu veröffentlichen (um dadurch Transparenz der Polizeiarbeit zu schaffen, die Verstöße zu verringern etc.).
Die Stadt hat sich zunächst auf den Standpunkt gestellt, dass der Erlass nicht für die kommunale Geschwindigkeitsüberwachung gilt. Da aber zwischenzeitlich auch der Kreis Unna und die Stadt Dortmund ebenfalls die Messstellen bekannt geben, hat sich die Stadt Lünen ebenfalls zu einem transparenten Verfahren entschlossen.
Schließlich wollen wir ja in erster Linie erreichen, dass Autofahrer sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten und dadurch Unfälle vermieden werden.
Sehr geehrte Damen und Herren, mein Vorschlag lautet: Mehr Personal für die Straßenverkehrsüberwachung einzustellen. Damit könnte man das widerrechtliche Falschparkproblem in Lünen beseitigen. Die Kosten des Personals würden sich rasch amortisieren. Mit freundlichen Grüßen Andreas Podszuck
Die Intention der Stadt Lünen, Verkehrsdelikte zu ahnden, besteht nicht darin, Einnahmen für den städtischen Haushalt zu erhalten. Vielmehr wollen wir die öffentliche Sicherheit und Ordnung aufrechterhalten, z.B. falsches Parken vermeiden. Die Erträge (Bußgelder) aus der Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs von rd. 760.000 € decken die damit verbundenen Personal- und Sachkosten nicht und sind somit eine Belastung für den städtischen Haushalt.
Wir werden uns mit dem Thema im Rahmen der politischen Haushaltsberatungen auseinandersetzen.
Die Lampe unter der Brücke sollte ausgeschaltet werden, sie ist meistens sowieso nur teilweise intakt und allein die Reparatur verschlingt wahrscheinlich Unsummen.
Das Lichtband unter der Lippebrücke entstammt einer Idee aus dem bürgerorientierten Stadtmarketing-Prozess 2000 – 2004. Unter dem Motto „…der Stadt den Fluss zurück geben“ wurden seinerzeit die Treppenkaskaden, die Beseitigung der Betonmauer am Lippeufer und die künstlerische Beleuchtung auf und unter der Lippebrücke Lange Straße beschlossen.
Im Internet heißt es dazu:
„Mit seiner Idee, unter der Lange Brücke ein „Lichtrohr” zu installieren, das den Fluss hervorhebt und dem Betrachter von Ferne den Eindruck einer schwebenden Brücke vermittelt, gewann der Künstler Gilbert Pink den von der Stadt Lünen 2001 ausgeschriebenen Wettbewerb zur Gestaltung der Lippebrücke „Lange Straße”.
Mit diesem „Lichtrohr“ erhellt der Künstler den ansonsten abgeschatteten, dunklen Bereich unter der Brücke und macht deren Konstruktion im Wasser sichtbar. Das Wasser, nun nicht mehr nur nasses Element, wird zum Spiegel. Die Ausrichtung der Lichtführung betont die Brückenachse und verweist in abstrahierter, aber durchaus poetischer Akzentuierung auf die uferverbindende Funktion des Bauwerkes.“
Statt im gesamten Stadtgebiet sämtliches Gehölz abzuholzen, sollten Gärtner auch im Straßenbau bei dringend benötigten Reparaturarbeiten eingesetzt werden.
Das „Abholzen“ ist von der Stadt Lünen bewusst und gewollt u.a. aus folgenden Gründen durchgeführt worden:
1. Sträucher, Gehölze und Bäume müssen – wie bei jedem privaten Gartenbesitzer auch – regelmäßig zurück geschnitten werden.
2. Die Rückschnitte in den städtischen Parkanlagen sollen eine bessere Sicht ermöglichen. Zu dichter Strauchbewuchs flößt manchen Menschen Angst ein, durch Parks zu gehen („Angsträume“).
3. Aus Kostengründen wurde auf verschiedenen Rabattenbeeten an öffentlichen Gebäuden und an den Rändern der Hauptverkehrsstraßen der pflegeintensive Strauchbewuchs durch pflegearmes Rasengrün ersetzt.
Die „grüne“ Stadt Lünen gibt für die Grünflächenpflege jährlich rund 3,5 Mio. € aus.
Ein Austausch der spezialisierten Mitarbeiter - wie sie es vorschlagen – ist nicht möglich. Wir verstehen Ihren Vorschlag so, dass weniger Geld für die Grünpflege und mehr Geld für die Straßenunterhaltung verwendet werden soll.
Wir werden uns mit dem Thema im Rahmen der politischen Haushaltsberatungen auseinandersetzen.
Ampelschaltungen synchronisieren, event. mehr Anforderungskontakte.
Die Lichtsignalanlagen im Stadtgebiet werden alle zentral über den Verkehrsrechner gesteuert.
Alle Programme sind verkehrsabhängig geschaltet (Belastungszahlen werden über Schleifen erfasst). Das bedeutet, dass je nach Verkehrsaufkommen die Grünzeiten verlängert werden können.
Ende 2011 wurde der neue Verkehrsrechner installiert, die Ampelanlagen wurden sukzessive an den neuen Rechner angeschlossen. Die Rechner-Programme werden zurzeit angeglichen.
Auf der Konrad-Adenauer-Straße wird nach Prüfung und Abnahme des neuen Verkehrsystemrechners eine dynamische Optimierung in Echtzeit umgesetzt.
Verkehrschilder und Verkehrsicherheit überarbeiten (P.S. Derner Str./Heinestr. fehlt seit Jahren ein Parabolspiegel)
Die Stadt sollte den „Schilderwald“ überprüfen (z.B. Buchenberg)
Überprüfung der, aus meiner Sicht, viel zu vielen Verkehrsschilder. "Weniger ist oft mehr". Besonders überflüssig sind die doppelten Verkehrszeichen an Überwegen und Kreisverkehren.
Ein Verkehrsspiegel hat generell nicht nur Vor-, sondern auch Nachteile, die es gegeneinander abzuwägen gilt.
Verkehrsspiegel verzerren oftmals die Verkehrssituation und führen zu einer falschen Einschätzung (subjektive Sicherheit), sind Vandalismus ausgesetzt und müssten regelmäßig gewartet werden. Aus diesem Grunde sind sich die Fachleute der Stadtverwaltung einig, dass derartige Spiegel nur in absoluten Ausnahmefällen (i.d.R. auf Kosten der Antragsteller) aufzustellen sind. An der in dem Vorschlag bezeichneten Stelle ist nach unserer Erkenntnis kein Unfall-Schwerpunkt.
Zu den Verkehrszeichen allgemein: Die Verwaltung durchforstet bekanntlich den Schilderwald in Lünen. Wir sind bestrebt, Verkehrszeichen nur noch dort anzuordnen, wo sie im Einklang mit der Straßenverkehrsordnung stehen – das heißt, wo sie unbedingt notwendig sind.
Straßenbaukosten durch neues Asphaltrecyclingverfahren senken. Durch Asphaltrecyclingverfahren 30% weniger Kosten und qualitativ hochwertiger. Straßensanierung mit Asphaltrecycling spart Zeit und Kosten. Es schont die natürlichen Ressourcen und bietet zudem einen hohen wirtschaftlichen Nutzen. Asphaltrecyclingverfahren bedeutet Belagserneuerung vor Ort. Durch Schadstoffimmobilisierung ist kein Austausch von teerhaltigem Asphalt erforderlich!
Das Asphaltrecyclingverfahren ist auch in Lünen nicht unbekannt. Hierbei gibt es die folgenden Punkte zu beachten: Das Recycling von Asphalt wird bereits betrieben. Pechhaltige Ausbaustoffe sind entsorgungspflichtig und können wirtschaftlich leider nicht recycelt werden. Technisch ist das angesprochene Verfahren nicht in jedem Fall durchführbar.
Stifter zahlen für Radbügel! In anderen Kommunen können Bürger die Hardware-Kosten für Radbügel zahlen. Der städtische Bauhof kümmert sich dann um den Einbau. Die Stadt Kiel bekam dadurch beispielsweise einen Nachfrageboom und kaum hinterher, Radbügel aufzustellen. Sie sparte die Hardware-Kosten und gleichzeitig wurde durch die Wünsche der Bürger direkt die Standortbestimmung der Radbügel vereinfacht. Wer einen solchen will und sogar bezahlt, wird ihn wohl auch nutzen wollen. Egal ob einzelner Bürger oder Betriebe/Geschäfte. Die Kosten für den Einsatz des Bauhofes sind als neutral zu werten, da die Stadt ohnehin einen enormen Nachholbedarf in diesen Belangen hat und eigentlich dieser Aufgabe selbst nachkommen sollte, durch die Beihilfe der Bügel-Stifter kann dieser Missstand schneller behoben werden, als es der Haushalt eigentlich zulässt.
Das dargestellte Konzept wird in Lünen bereits verfolgt. Die Abteilung Stadtplanung hat in der Vergangenheit bereits spezielle Varianten zu diesem Thema erarbeitet. Es ist allerdings sehr aufwendig, sinnvolle Standorte, mögliche Sponsoren und auch Bürgerwünsche „übereinander zu bringen“.
Übrigens: Im Verhältnis zu den hohen Einbaukosten sind die Kosten eines Bügels eher gering.
Straßensanierung „light“, - Sanierung von Straßen, nur die oberste Schicht wird erneuert (das Beispiel stammt aus Rednitzhembach, Bayern). Sanierung der Straßen mit abgespecktem Aufwand: nicht einzelne Schlaglöcher flicken, sondern ganze Straßenzüge. Repariert wird aber nur die oberste Schicht, die Teer-Deckschicht. Für diese Sanierung braucht man auch nicht mehr den Kreis oder das Land fragen, sondern kann es in Eigenregie durchführen (Eingriff in die Straßendeckschicht, oberste 4 cm). Z.B. für die Wehrenboldstraße wäre dies eine wesentlich kostengünstigere Lösung.
Die Deckschichtsanierung wird in Lünen seit vielen Jahren auf unseren Hauptverkehrsstraßen – insbesondere in stark beanspruchten Kreuzungsbereichen - durchgeführt. Dieses Verfahren ist in der Tat recht kostengünstig und behindert den Verkehr nur kurzzeitig.
Eine Sanierung der Deckschicht setzt allerdings einen intakten Straßenoberbau voraus, da ansonsten die Deckschicht sofort wieder zerstört wird. In der Wehrenboldstraße sind diese Rahmenbedingungen nicht gegeben, deshalb ist auch eine Komplettsanierung der Straße notwendig.
Lünen benötigt eine andere Verkehrsplanung:
Wir brauchen deutlich weniger Ampeln als derzeit in Betrieb sind. Grundsätzlich sollte der Leitspruch gelten: Kreisverkehr, und nur in begründeten Ausnahmefällen Ampelkreuzungen. Gleiches gilt für Zebrastreifen und nur in begründeten Ausnahmefällen Ampelüberwege. Das vermindert die Planungs-, Betriebs- und Unterhaltungskosten.
Seit langem ist ferner klar und gesichert belegt, dass das Fahren mit dem Fahrrad auf innerstädtischen Straßen sicherer ist als auf den separaten Radwegen. Die für den Radfahrer auf den Radwegen gefühlte Sicherheit entspricht nicht der tatsächlichen Sicherheit. Insbesondere an Kreuzungspunkten kommt es immer wieder zu folgenreichen Begegnungen zwischen den Verkehrsteilnehmern, die leider oft mit schweren oder sogar mit tödlichen Verletzungen einhergehen, wie in Lünen bereits mehrfach geschehen. Dieses minimiert ebenfalls die Bau-, Betriebs- und Unterhaltungskosten und vergrößert die tatsächliche Sicherheit für die Radfahrer erheblich. Nur Sichtbarkeit ist tatsächliche Sicherheit!!! Außerdem benötigen wir dann auch nicht die unglaubliche Menge an Schildern. Passt auch zur fahrradfreundlichen Stadt Lünen!
Wir werden die Anregung aufgreifen und in die aktuellen politischen Haushaltsberatungen einbringen.