Herzlich Willkommen in Lünen!

Bürgermeister-Kolumne: »Auf ein Wort«

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Ausgabe Nr. 69: »Auf ein Wort« vom 15.12.2017

Lünen wird auch 2018 bunt bleiben: Werben Sie für Ihre Veranstaltungen - Ob klassisch oder bes(ch)wingt, ob vokal oder instrumental, ob nach Noten oder per Pinselstrich, ob solo oder in der Gruppe - wer in diesen Tagen gute Unterhaltung sucht, der ist in Lünen an der richtigen Adresse. Just in der Vorweihnachtszeit bietet Lünen eine breite Palette an kulturellen Ereignissen. "Da kann sich Lünen mit größeren Städten durchaus messen", so am vergangenen Wochenende der Kommentar eines Ausstellungsbesuchers aus dem Münsterland.

Ausgabe Nr. 68: »Auf ein Wort« vom 08.12.2017

Willkommen in der Sternengasse: Was wäre der Advent ohne Weihnachtsmarkt? - Schon die zweite Kerze dürfen wir an diesem Sonntag auf unseren Adventskränzen anzünden. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber die Vorweihnachtszeit scheint mir in diesem Jahr besonders schnell vorüberzugehen. Grund genug also, sie so oft es geht in vollen Zügen zu genießen und mit Familie und Freunden ein paar schöne Stunden in weihnachtlicher Vorfreude zu verbringen.

Ausgabe Nr. 67: »Auf ein Wort« vom 01.12.2017

Verwaltung 4.0: Digitalisierung als Entscheidung FÜR mehr Bürgerservice und GEGEN die Bürokratie - Kennen Sie den Passierschein A38? Den Schein, den Asterix und Obelix bei einer bürokratischen Tour oder aber Tortur durch ein römisches Rathaus ergattern wollen? Er ist ein geflügeltes Wort, dieser "Passierschein A38", und leider auch heute noch eine oft zitierte Geschichte, wenn es um übertriebene Bürokratie und undurchsichtige Strukturen in Verwaltungen geht. Auch bei uns im Rathaus sind wir noch nicht frei von manchmal aufwendigen Antragsverfahren oder komplizierten Abläufen. Und doch befinden wir uns aus meiner Sicht in den letzten Monaten auf einem sehr guten Weg - hin zu mehr Bürgerfreundlichkeit, zu mehr digitalen Angeboten und Online-Services, und somit hin zu einer Verwaltung 4.0.

Ausgabe Nr. 66: »Auf ein Wort« vom 24.11.2017

Sicherheit ist Lebensqualität - und eine Aufgabe für uns alle! - Sicherheit - das ist erstmal ein großer Begriff. Wie sicher und wohl wir uns fühlen, ob bei uns Zuhause, in unserem Stadtteil oder der Stadt insgesamt, hängt von vielen Faktoren ab. Zum einen ist da natürlich die objektive Kriminalitätsstatistik. Würden wir unser Sicherheitsgefühl nur von diesen zwar informativen, jedoch recht unpersönlichen Zahlen abhängig machen, wäre die Lage ziemlich einfach. Denn bei uns in Lünen gibt es, vor allem im Vergleich zu angrenzenden Großstädten wie Dortmund, nur wenig Kriminalität. Wir haben das Glück, rein statistisch in Lünen sehr sicher leben zu dürfen. Für die Frage, wie sicher wir uns im Alltag fühlen, sind diese statistischen Aussagen jedoch nur von sekundärer Bedeutung.

Ausgabe Nr. 65: »Auf ein Wort« vom 17.11.2017

Und die Lüdia geht an... - Filmvergnügen beim 28. Kinofest Lünen - Filme sind in unserem Leben allgegenwärtig. Egal, ob wir vor dem heimischen Fernseher entspannen, hitzig kontroverse Filminhalte diskutieren oder im Alltag die eine oder andere Situation mit einem Filmzitat kommentieren. Filme lassen uns träumen. Sie entführen uns in fremde Länder und beflügeln unsere Fantasie. Sie regen uns zum Nachdenken an, provozieren oder zeigen uns neue Perspektiven auf vermeintlich Bekanntes auf. Filme können und sind vieles in einem:  Sie sind Entspannung, Kunstform und politischer Protest. Vor allem der deutsche Film hat hier einiges zu bieten und muss den Vergleich mit der internationalen Konkurrenz nicht scheuen.

Ausgabe Nr. 64: »Auf ein Wort« vom 10.11.2017

Gedenkveranstaltungen zur Erinnerung an Opfer der Nazis berührten -In diesem Jahr haben mich die Gedenkveranstaltungen in Lünen zur Erinnerung an die Opfer der Reichspogromnacht besonders berührt. Denn zum einen fanden die Redner sehr treffende Worte der Mahnung, zum anderen rüttelten die Aktionen der Schülerinnen und Schüler auf. Zudem beeindruckte, dass sowohl zur Verlegung der Stolpersteine für Bernhard und Rosalie Samson als auch zur zentralen Gedenkveranstaltung am Mahnmal Lippebrücke auch Familien mit Kindern und auch viele Jugendliche zu den Teilnehmern zählten.

Ausgabe Nr. 63: »Auf ein Wort« vom 20.10.2017

Wir sind LünerInnen, wir sind Lünen: Willkommen Zuhause! - Unsere Stadt lebt von der Vielfältigkeit und Herzlichkeit der Lünerinnen und Lüner. Jede und jeder von ihnen trägt dazu bei, dass wir uns in Lünen mit Stolz als eine lebendige und offene Kommune bezeichnen dürfen. Ich freue mich sehr darüber, dass wir in unserer Stadt so viele kluge und engagierte Menschen aus aller Welt beheimaten, die sich hier zuhause fühlen können. Am vergangenen Mittwoch durfte ich im Lüner Rathaus viele Menschen kennenlernen, die aus rund 30 Ländern zu uns nach Lünen gekommen sind und hier die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen haben...

Ausgabe Nr. 62: »Auf ein Wort« vom 13.10.2017

Reizthema Verkehr: Gründe für Belastung sind vielschichtig - Ob in London, Lünen oder Lippstadt - hohe Verkehrsbelastungen sind für die Menschen in den Städten ein Ärgernis. Auch mich persönlich ärgert es sehr, wenn ich - egal wo - mit meinem Pkw im Stau stehe und nicht pünktlich meinen Zielort erreiche. Wie sehr dieses Thema unseren Bürgerinnen und Bürger an die Nerven geht, zeigt aktuell auch ein Facebook-Dialog dazu in der Gruppe "Du kommst aus Lünen, wenn…". Das Thema ist ein "Aufreger", die Debatte auf Facebook und in der Öffentlichkeit läuft jedoch weitgehend sachlich. Und auf die Bitte eines Bloggers, ich möge doch einmal in meiner Kolumne auf die öffentliche Debatte zur Verkehrssituation eingehen, will ich hiermit gerne reagieren...

Ausgabe Nr. 61: »Auf ein Wort« vom 06.10.2017

Ehrenamt ist Ehrensache: Gemeinsam gestalten wir Lünen - Was wäre unsere Gesellschaft ohne Menschen, die sich für andere einsetzen? Ich möchte mir das lieber gar nicht erst vorstellen. Denn eins ist sicher: Ohne die etwa 30 Millionen Menschen, die sich deutschlandweit ehrenamtlich engagieren, würde es in unserer Gesellschaft an vielen Ecken und Enden fehlen. Ohne Ehrenamtliche wäre die Arbeit unserer Sportvereine, Kirchengemeinden oder der freiwilligen Feuerwehr gar nicht denkbar. Ehrenamtliche sind einer der entscheidendsten Pfeiler für ein funktionierendes Zusammenleben. Kaum etwas fördert ein soziales und lebendiges Miteinander mehr als das ehrenamtliche Engagement.

Ausgabe Nr. 60: »Auf ein Wort« vom 29.09.2017

Lünen darf nicht als Abkürzung  für Brummifahrer herhalten - Rein statistisch hat jeder Lüner über 18 ein Auto. Fast 56.000 Fahrzeuge sind in unserer Stadt zugelassen, 5.000 mehr als noch vor sechs Jahren. Kreis-, Landes- und Bundestrends zeigen ähnliche Entwicklungen auf. Unsere Straßen sind, wie unlängst ein Bürger am Beispiel der Kamener Straße aufzeigte, hoffnungslos überlastet. Hoffnungslos? Ich denke, nein. Denn mit relativ bescheidenen Mitteln können wir den Verkehr auf Lünens Straßen reduzieren. Das beginnt mit Kopfarbeit: Denn längst muss nicht jeder Weg mit dem Pkw zurückgelegt werden. Für kurze Strecken ist das Fahrrad meist ein schnelleres - und umweltfreundlicheres - Verkehrsmittel. Daher setze ich mich für den weiteren Ausbau des Lüner Radwegenetzes ein. Die neue Landesregierung hat entsprechende Fördertöpfe geöffnet.

Ausgabe Nr. 59: »Auf ein Wort« vom 22.09.2017

Wählen ist Recht und auch Privileg zugleich - An diesem Sonntag, am 24. September finden die Wahlen zum Deutschen Bundestag statt. Ich bitte Sie alle: Gehen Sie wählen! Jede einzelne Stimme zählt, ganz besonders in Zeiten, die von extremen politischen Meinungen geprägt sind, ist es wichtig, dass alle Bürgerinnen und Bürger ihrer Verantwortung für unsere Demokratie nachkommen.

Ausgabe Nr. 58: »Auf ein Wort« vom 15.09.2017

Junge Tüftler gesucht: Bildungspakt schreibt Wettbewerb aus - Unsere Bildungslandschaft kann und darf sich dem digitalen Wandel nicht verschließen. Diese Aussage stammt aus berufenem Munde: Dr. Gregor Hohenberg, Professor für das Fach IT-, Medien- und Wissenschaftsmanagement an der Hochschule Hamm-Lippstadt, hält das Thema Bildung 4.0 für genauso wichtig wie Industrie 4.0, Verwaltung 4.0 und Medizin 4.0. Der Wissenschaftler wird unseren Digitalen Bildungspakt Lünen flankieren und in der folgenden Woche, am 21. September, durch ein Impulsreferat zum Thema Wissensmanagement bereichern. Ich freue mich, wenn möglichst viele der Lüner Lehrkräfte mit ihm ins Gespräch kommen. Die Einladung zu diesem Termin (21. September, 11 Uhr, Lippe-Berufskolleg) haben wir dieser Tage an die Schulleitungen versendet.

Ausgabe Nr. 57: »Auf ein Wort« vom 08.09.2017

Alles nur Fassade? - Der Lüner Fassadenwettbewerb geht in die 13. Runde - Alles nur Fassade? Auf den ersten Blick klingt der Begriff "Fassadenwettbewerb" wirklich etwas oberflächlich. Schließlich geht es bei der Auszeichnung tatsächlich nicht um die gesamten Gebäude, sondern "nur" um deren äußere Hülle. Aber wer genauer hinsieht und die Fassaden unserer Häuser hier in Lünen einmal intensiver betrachtet, der wird schnell feststellen, dass noch ein bisschen mehr dahinter steckt, als der schöne Schein.

Ausgabe Nr. 56: »Auf ein Wort« vom 01.09.2017

Wir pflegen unsere Freundschaften: Besuch in und aus den Partnerstädten - Diese Zeilen erreichen Sie ausnahmsweise von unterwegs: Wir, die Lüner Fahrradtruppe, befindet sich kurz vor unserem letzten Etappenziel - Zwolle ist nahe. Zugegeben -  es war und ist eine beschwerliche Radtour bei Wind und Wetter. Aber es war uns wichtig, mit diesem Besuch per Velo auch eine Botschaft zu überbringen: Wir möchten die Partnerschaften neu ausrichten und weiter ausbauen. Das werde ich am Samstag im Zwoller Rathaus mit Bürgermeister Henk Jan Meijer und den Stadtverordneten besprechen.

Ausgabe Nr. 55: »Auf ein Wort« vom 14.07.2017

Sommerferien - Die perfekte Zeit zum Schwimmen gehen... - Endlich! - Die Sommerferien stehen vor der Tür! 6 Wochen lang Zeit zum Lesen, Sporttreiben, oder einfach nur Ausspannen. Für fast jedes Kind untrennbar mit den "großen" Ferien verbunden, ist auch der regelmäßige Besuch im Freibad. Abwechselnd auf der Liegewiese in der Sonne liegen, eine Abkühlung nehmen und sich Eis oder Pommes schmecken lassen - was könnte es an heißen, freien Tagen besseres geben?

Ausgabe Nr. 54: »Auf ein Wort« vom 07.07.2017

Wie sicher fühlen Sie sich in Lünen? - Lassen Sie uns über Sicherheit reden… Kriminalitätsstatistiken, Fallzahlen und damit die objektive Sicherheit in einer Stadt sind das eine. Aber wie sicher wir uns im Alltag – morgens auf dem Weg zur Arbeit, oder abends alleine beim Spaziergang mit dem Hund – wirklich fühlen, ist oft eine ganz andere Frage. Sie kann von Straße zu Straße variieren, hängt von der Tageszeit ab oder aber auch davon, ob wir selbst oder etwa unsere Kinder oder Großeltern unterwegs sind.

Ausgabe Nr. 53: »Auf ein Wort« vom 30.06.2017

Montag ist Blutspendetag: Der DRK-Blutspendedienst macht wieder Station im Rathaus - Ein kleiner Piks, ein paar Minuten ruhig sitzen bleiben und dabei den Blick über die Dächer von Lünen genießen. Das klingt doch gar nicht so schlecht, oder? Beim Blutspendetermin im Rathaus am kommenden Montag, 3. Juli, geht tatsächlich beides: Blut spenden und gleichzeitig unsere schöne Stadt aus einer neuen Perspektive kennenlernen. Denn von 12 bis 15 Uhr baut das Team des DRK in der 14. Etage eine Blutspende-Station auf und freut sich über jede Lünerin und jeden Lüner, der vorbeikommt.

Ausgabe Nr. 52: »Auf ein Wort« vom 23.06.2017

Kultur trifft Jugend: Warum kulturelle Angebote und junge Leute deutlich besser zusammen passen, als es auf den ersten Blick scheint - "Die Jugend von heute" interessiert sich doch nur noch für Computerspiele und soziale Netzwerke. Aber Theater, Literatur oder klassische Musik - das lockt doch nur noch Senioren hinterm Ofen hervor! Immer mal wieder schnappe ich im Alltag solche Äußerungen auf. Wohlgemerkt: Von jungen wie älteren Menschen gleichermaßen. Und ganz fern liegt die Annahme, das muss ich wohl zugeben, ja auch nicht, wenn man sieht, wie viele Kinder und Jugendliche mit dem Smartphone vor der Nase blindlings durch die Innenstadt laufen. Wobei es von dieser Spezies auch immer mehr Erwachsene zu beobachten gibt.

Ausgabe Nr. 51: »Auf ein Wort« vom 16.06.2017

Netzwerk mit innovativen Unternehmen: Unsere Stadt profitiert vom Engagement - Die enge Zusammenarbeit von Verwaltung, Politik, Bildungseinrichtungen und Unternehmen sind das Fundament eines funktionierenden Gemeinwesens. Diese Erkenntnis zog sich am Dienstagabend durch das Wirtschaftsgespräch, zu dem die Industrie- und Handelskammer und die Stadt eingeladen hatten. Rund 100 Gäste waren dazu ins Lippe-Berufskolleg gekommen - und gaben ein klares Bekenntnis zum Schulterschluss für die Stärkung des Standorts Lünen ab.

Ausgabe Nr. 50: »Auf ein Wort« vom 09.06.2017

Bildungspakt mit Pro Lünen ist einzigartiger Schulterschluss und zeigt Stärke unserer Stadt - Wer in der heutigen Zeit Fahrzeuge repariert, muss sich mit Informations-Technologien auskennen. Denn die Autos sind mittlerweile Computer auf Rädern. Auch ein Schlosser ist nicht mehr unbedingt nur ein Fertigungstechniker. Er muss auch Verständnis für komplexe digitale Zusammenhänge mitbringen. Dies wurde während meines jüngsten Unternehmensbesuchs bei der Lüner Firma EBG deutlich.

Ausgabe Nr. 49: »Auf ein Wort« vom 02.06.2017

Grün dominiert bis zu den Sommerferien: Drei Schützenfeste laden zum Mitfeiern ein - Die Farbe Grün dominiert dieser Tage unser Stadtbild. Nein, ich meine damit nicht die endlich voll erblühte Natur in der Lippestadt. Vielmehr möchte ich heute Ihr Augenmerk auf das Schützenwesen in Lünen lenken: Gleich drei Vereine feiern in den nächsten Tagen und Wochen ihr Schützenfest. Traditionsgemäß lässt der Schützenverein Brambauer über Pfingsten sein neues Königspaar hochleben. Es folgen die Feiern der Schützen aus Nordlünen-Alstedde und des ältesten Lüner Schützenvereins von 1332.

Ausgabe Nr. 48: »Auf ein Wort« vom 24.05.2017

Start in die Freiluftsaison - 25 Grad, Sonnenschein und eine leichte Brise - kaum zu glauben, aber der Sommer schickt seine Vorboten auch zu uns nach Lünen. Und mit jedem Grad bekommt man mehr Lust, möglichst viel Zeit im Freien zu verbringen. An solchen Tagen versuche auch ich, draußen mal eine Mittagspause zu machen oder die länger werdenden, lauen Abende gemeinsam mit Familie und Freunden an der frischen Luft zu verbringen. Da kommt es wie gerufen, dass nun auch die Lüner Veranstaltungen in die Freiluftsaison starten. Und diese Freiluftsaison hat - wie auch ein Blick in unseren neuen digitalen Veranstaltungskalender (www.luenen-veranstaltungen.de) zeigt - in den nächsten Wochen so einiges zu bieten.

Ausgabe Nr. 47: »Auf ein Wort« vom 19.05.2017

In Lünen bewegt sich was… "Die Straße zum Erfolg ist eine ständige Baustelle" - Schaut man sich momentan so in Lünen um, mag man diesem Ausspruch der amerikanischen Schauspielerin Lily Tomlin nicht widersprechen. Gefühlt an allen Ecken und Enden im Stadtgebiet sieht man Bagger und Baufahrzeuge, und so manche Umleitung lässt einen - auch mich - das eine oder andere Mal fluchen. Und doch ist mir rein objektiv betrachtet, und wenn ich nicht gerade im Stau stehe, durchaus klar, dass jede dieser Baustellen im Grunde ein Baustein auf dem Weg zum Erfolg unserer Stadt ist und damit in aller erster Linie uns - den Lünerinnen und Lünern - dient.

Ausgabe Nr. 46: »Auf ein Wort« vom 13.05.2017

Sonntag ist Wahltag - Vom Abstimmen und Mitbestimmen! -"Ihre Stimme. Ihre Wahl!" - "Du hast die Wahl!" - "Deine Stimme für NRW!"... Die Wahlaufrufe in Presse und Politik sind zahlreich, in aller Munde und können einem manchmal fast schon auf die Nerven gehen. Und doch muss auch ich - pünktlich zur Landtagswahl am morgigen Sonntag - noch einmal in dieses "Horn" blasen. Denn auch wenn wir subjektiv das Gefühl haben, dass doch wirklich JEDER aus unserem Bekanntenkreis wählen geht, lag die Beteiligung bei der letzten Landtagswahl nur bei 57,1 Prozent. Bei 63.789 Wahlberechtigten in Lünen bedeutet das, dass rund 30.000 Menschen in unserer Stadt zwar wählen dürften, aber nicht von ihrem Recht Gebrauch machen.

Ausgabe Nr. 45: »Auf ein Wort« vom 06.05.2017

Soziale Teilhabe ermöglichen! - Wer kennt das nicht: Man lernt sich kennen - auf der Straße, im Café oder Supermarkt - kommt ins Plaudern, und spätestens die dritte Frage ist: "Und was machen Sie so beruflich?" Was für den Großteil der Bevölkerung den Auftakt zu einem entspannten Gespräch über den aktuellen Job, die Karriere und die beruflichen Interessen bedeutet, ist für viele Langzeitarbeitslose wie ein Schlag in die Magengrube.

Ausgabe Nr. 44: »Auf ein Wort« vom 28.04.2017

Engagement braucht auch Anerkennung: Vorschläge für Ehrenamtspreis 2017 willkommen - Ohne ehrenamtlichen Vorstand würde ein Fußballverein buchstäblich gar nicht erst "ans Laufen" kommen. Unverzichtbar ist bürgerschaftliches Engagement auch im Bereich der Sicherheit: Was wäre die Lüner Feuerwehr ohne ihre freiwilligen Löschzüge? Mit Sicherheit nicht effizient! Auch die Betreuung von Geflüchteten kann die Stadt ohne die Unterstützung der vielen Ehrenamtlichen nicht stemmen.

Ausgabe Nr. 43: »Auf ein Wort« vom 07.04.2017

Ostern lädt ein zum Ausspannen und Innehalten - Auch, wenn wir einen sehr milden Winter hinter uns haben: Wir sehnen uns dieser Tage nach wärmenden Sonnenstrahlen, aufblühender Natur und Freiluft-Aktivitäten. Da kommen uns die Ferien und die nahen Osterfeiertage gerade recht. Nehmen wir uns also Zeit für unsere Familien und für uns selbst. Vielleicht besinnen wir uns dabei auch auf die Osterbotschaft, die über das gegenseitige Beschenken und das Verstecken von Ostereiern weit hinausgeht.

Ausgabe Nr. 42: »Auf ein Wort« vom 31.03.2017

Wie aus einer Innenstadt ein Wohlfühlort wurde. -"Tue zuerst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche." (Franz von Assisi). Genauso empfinde ich auch den Umbau unserer Innenstadt, der mit dem Stadtumbaufest am Sonntag nun endlich auf die Zielgraden geht. Denn das ehemalige Hertie-Haus - als Narbe in Mitten unserer Stadt - aufzuwerten, war dringend notwendig.

Ausgabe Nr. 41: »Auf ein Wort« vom 24.03.2017

"Du hast die Wahl.": Nur wenn Viele mithelfen, kann jeder Einzelne seine Stimme abgeben - "Du hast die Wahl." Das ist nicht nur der neue, viel diskutierte Werbeslogan eines bekannten Discounters, sondern aus meiner Sicht vor allem das gute - und bei Weitem nicht selbstverständliche - Recht jedes einzelnen Menschen! Denn "die Wahl zu haben" bedeutet, seine Meinung zu äußern ohne Repressalien befürchten zu müssen, sich zwischen verschiedenen Alternativen entscheiden zu können und somit die Zukunft unserer Gesellschaft mitzubestimmen.

Ausgabe Nr. 40: »Auf ein Wort« vom 17.03.2017

Dienstleister Stadtverwaltung: Personal ist der Schlüssel für Effizienz - Vor allem im Süden unserer Republik gilt in kleineren Städten und Gemeinden: Wer ein "Bürgerhaus" betritt, der findet sich nicht etwa in einem Veranstaltungszentrum wieder, sondern in der Stadtverwaltung. "Bürgerhaus" ist aus meiner Sicht der bessere Begriff für ein "Rathaus". Denn die Verwaltung ist vornehmlich Dienstleister für die Bürger und dafür "zuständig", dass sich die Menschen wohlfühlen in unserer Stadt. Darin sehe ich das oberste Ziel von Kommunalpolitik.

Ausgabe Nr. 39: »Auf ein Wort« vom 10.03.2017

Keine Selbstverständlichkeit: Lünen hat ausgeglichenen Haushalt - Haben Sie es mitbekommen? Der Rat der Stadt Lünen hat in seiner Sitzung am 2. März 2017 einen ausgeglichenen Haushalt verabschiedet. "Ausgeglichen" bedeutet bei öffentlichen Haushalten, dass die Erträge die Aufwendungen übersteigen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, sollte man meinen: Dass man - vereinfacht ausgedrückt - nicht mehr ausgeben darf, als man in der Kasse hat.

Ausgabe Nr. 38: »Auf ein Wort« vom 03.03.2017

Weihnachtsmarkt ist Herzensangelegenheit - Veranstaltungen in den Städten sind kein Selbstzweck. Sie dienen dem Image und helfen der Wirtschaft. Diese Aussage des Unnaer Marketing-Chefs Horst Bresan am Mittwochabend im Hansesaal möchte ich ergänzen: Traditionsveranstaltungen sind der Bürgerschaft eine Herzensangelegenheit. Rund 80 Bürgerinnen und Bürger - das ist eine beeindruckende Zahl - hatte sich auf Einladung der Stadt mit der Weiterentwicklung des Lüner Weihnachtsmarktes befasst.

Ausgabe Nr. 37: »Auf ein Wort« vom 24.02.2017

Unsere Schulen vermitteln mit der Bildung auch eine Haltung - Was Schulen lehren, was Schülerinnen und Schüler in unserer Stadt lernen - das führte uns am Donnerstagabend das Altlüner Gymnasium in beeindruckender Weise und exemplarisch für all unsere Bildungseinrichtungen vor Augen: Mit einem  grandiosen Konzert leitete die Schule die Jubiläumsaktivitäten anlässlich des 50-jährigen Bestehens ein. Das ganze Jahr über zeigen sich die jungen Lünerinnen und Lüner von ihrer sportlichen, musischen und sozialen Seite - bieten Theater, Kabarett und vieles mehr.

Ausgabe Nr. 36: »Auf ein Wort« vom 17.02.2017

Ordnungspartnerschaften: Nicht ohne Plan handeln - Wer ein Haus baut, der benötigt - nicht ohne Grund - einen Plan. Denn ohne Vermessungen und Bauzeichnungen würde im wahrsten Sinne des Wortes einiges schief laufen. So ist es aus meiner Sicht auch dringend notwendig, auch in Sachen Ordnungspartnerschaften nach Plan vorzugehen.

Ausgabe Nr. 35: »Auf ein Wort« vom 10.02.2017

Wenn der Löwe auf den Bären trifft: Berlinale bietet Lünen eine Bühne - Auf den ersten Blick haben unsere Bundeshauptstadt Berlin und unsere Stadt Lünen kaum Gemeinsamkeiten. Berlin ist arm, aber sexy – so der einstige Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit. Lünen ist arm, aber stark und sozial. Wer genauer hinschaut, der entdeckt die Leidenschaft beider Städte für Entwicklung, Veränderung und herausragende Filme. Das sind Brücken, die Lünen und Berlin verbindet.

Ausgabe Nr. 34: »Auf ein Wort« vom 03.02.2017

Informationstechnik oder Ogata? Wir müssen beides realisieren! - Dass Bildungspolitik mitunter in ideologische Schaukämpfe ausarten kann, ist nichts Neues. Da streiten sich - landauf, landab – Politiker, Verwaltungen und sogar Regierungen um Schulzeitverkürzungen an Gymnasien, über die Anzahl von Sportstunden oder den Zuschnitt von Klassenräumen. Nicht selten geschieht das auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler.

Ausgabe Nr. 33: »Auf ein Wort« vom 27.01.2017

Mit Landesmitteln können wir in Köpfe und Steine investieren -  "Wirtschaft 4.0", die Digitalisierung der Wirtschaft also, ist seit Ende vergangenen Jahres eines der Themen, die ich vorantreiben oder zumindest dafür werben möchte. Zudem arbeiten wir im Rathaus derzeit an der Verwaltung 4.0, die Abläufe erleichtern wird und unseren Kundinnen und Kunden Behördengänge erleichtern – oder diese gar ersetzen soll.

Ausgabe Nr. 32: »Auf ein Wort« vom 20.01.2017

Für die Menschen, die für Sie durchs Feuer gehen - Wenn wir sie rufen, dann sind sie da: Die Frauen und Männer unserer Feuerwehr. Sie löschen Brände, retten Menschen, bergen Unfallopfer oder holen auch Katzen aus den Bäumen. Wenn die Feuerwehr ruft, wenn sie - wie aktuell an diesem Wochenende - zur Jahresdienstbesprechung einlädt, dann sind wir da: Die Vertreter der Vereine und Verbände, der Wirtschaft, der Politik, der befreundeten Nachbar-Wehren. Es ist eine Verpflichtung. Es ist eine Verbeugung vor den Menschen, die tagtäglich für unsere Sicherheit, für unsere Gesundheit, für unser Leben sorgen.

Ausgabe Nr. 31: »Auf ein Wort« vom 13.01.2017

Willkommen im neuen Jahr. Ich hoffe, Sie sind "gut reingekommen" - Ein neues Jahr beginnt üblicherweise mit guten Vorsätzen, die auch Sie vielleicht für sich getroffen haben: Mehr Sport, mehr Zeit für die Familie, mit dem Rauchen aufhören. Viele haben mit Sicherheit zum Jahreswechsel den Vorsatz gefasst, das Jahr nicht mit guten Vorsätzen zu begrüßen.

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