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Archiv 2016 - Bürgermeister-Kolumne: »Auf ein Wort«

(neueste Artikel zuerst)

Ausgabe Nr. 30: »Auf ein Wort« vom 16.12.2016

Blick zurück aufs Jubiläumsjahr: Zusammenhalt - das macht Lünen aus - Die Adventszeit mit ihren zwei Seiten - sie beschäftigt mittlerweile sogar Wissenschaftler und Ärzte. Viele Menschen verbringen die Vorweihnachtszeit in Angst und Hektik: Alle Einkäufe erledigt? Passende Geschenke zusammen und keinen vergessen? Heiligabend bei den Eltern oder doch besser zu Hause?

Ausgabe Nr. 29: »Auf ein Wort« vom 09.12.2016

Forensik: Beharrlichkeit der Ministerin nicht nachvollziehbar - Wie geht es nun weiter in Sachen Forensik in Lünen? Kaum ein Tag, an dem mir Bürgerinnen und Bürger nicht diese Frage stellen. Daher und aus aktuellem Anlass an dieser Stelle ein aktueller Stand der Dinge und eine persönliche Einschätzung.

Ausgabe Nr. 28: »Auf ein Wort« vom 02.12.2016

Geflüchtete in die Mitte unserer Gesellschaft nehmen - Zugegeben: Schenken und beschenkt werden gehört zu Weihnachten wie die Kugeln an den Christbaum. Doch es gibt auch etwas jenseits der materiellen Dinge, die zum Fest der Liebe üblicherweise so schön verpackt auf dem Gabentisch liegen: Zeit und Zuwendung.

Ausgabe Nr. 27: »Auf ein Wort« vom 25.11.2016

Ein Weihnachtsgeschenk für unsere Stadt - Weihnachtsgeschenke machen wir uns üblicherweise erst ab Heiligabend. Eines hat unsere Stadt schon jetzt erhalten: Die Belebung des neuen Wohn- und Geschäftshauses am Markt durch zwei neue Ladenlokale. Über zu viele Jahre war die ehemalige Hertie-Brache eine Narbe in unserer Stadt. Daraus wurde ein Juwel mitten in unserer City. Zu verdanken ist dies dem Bauverein, der das Projekt mit Bravour gestemmt hat.

Ausgabe Nr. 26: »Auf ein Wort« vom 18.11.2016

Junge Menschen brauchen Raum: Lassen Sie uns Treffpunkte schaffen! - Kinder und Jugendliche brauchen nicht nur Freiräume, sondern auch Räume. Zum Treffen, für gemeinsame Aktivitäten - oder einfach nur so "zum Abhängen". Anfang letzten Jahres habe ich dazu in meinem Handlungsprogramm "Lünen bewegen!" geschrieben: Die Strukturen unserer Stadt sind dahingehend zu verbessern, dass sie optimale Bedingungen für Familien bietet. Dazu gehören auch Treffpunkte für junge Menschen. Vereinzelt werden diese Angebote bei uns in Lünen vorgehalten. Fragt man jedoch die Jugendlichen, herrscht hier insgesamt ein großer Mangel an solchen Gelegenheiten.

Ausgabe Nr. 25: »Auf ein Wort« vom 11.11.2016

"Inszenierte Empörung": Wie Meinung "gemacht" wird - Nein, das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen in Amerika will und werde ich an dieser Stelle nicht bewerten. Wohl aber die Art und Weise der Auseinandersetzung zweier Kontrahenten - und die Mittel, die für diese Schlammschlacht eingesetzt wurden. Das, liebe Leserinnen und Leser, hat mich wirklich entsetzt. Weil dies nicht unbedingt eine US-typische Streitkultur zu sein scheint, sondern auch in Deutschland zur Regel wird.

Ausgabe Nr. 24: »Auf ein Wort« vom 04.11.2016

Einbruchs-Schutz: (K)ein Thema für jüngere Menschen? - Ist Einbruchssicherung nur ein Thema für ältere Menschen? Diesen Eindruck hatten die Polizeibeamten, die am Freitag im Rathaus intensive Aufklärungsarbeit leisteten. Was auch mich überraschte: Jüngere Bürgerinnen und Bürger, auch junge Familien, blieben der kostenlosen und kompetenten Beratung fern. Eine Erfahrung, die die Polizei auch an anderen Orten macht.

Ausgabe Nr. 23: »Auf ein Wort« vom 28.10.2016

Stadtverwaltung muss auch "Mittler" sein - Ortstermin in der Innenstadt: Dass die Bäume in der Marktstraße gefällt wurden, wollte den Anwohnern und Kaufleuten gar nicht gefallen. "Wir wurden überrascht!" "Wir sind gar nicht informiert worden!" "Wir wussten nicht, an wen wir uns wenden sollten." So die Reaktionen.

Ausgabe Nr. 22: »Auf ein Wort« vom 21.10.2016

Was braucht der Mensch zum Glücklichsein? - Die Menschen in der Bundesrepublik sind zufriedener als in den Vorjahren. Doch was braucht der Mensch zum Glücklichsein? Und welche Auswirkungen hat Zufriedenheit auf unser Zusammenleben? Diese Fragen habe ich mir gestellt, als ich das Fazit des frisch erschienenen Glücksatlas der Deutschen Post gelesen habe: Die Lebenszufriedenheit der Menschen hier in Deutschland ist gestiegen.

Ausgabe Nr. 21: »Auf ein Wort« vom 14.10.2016

Beschluss zu SAL im Rat: Eine Option vertan - Stellen Sie sich vor: Sie stehen kurz davor, den Vertrag für ein neues Auto zu unterzeichnen. In diesem Moment erreicht Sie ein Alternativ-Angebot eines zweiten Händlers. Was tun Sie? Ich jedenfalls würde das zweite Angebot prüfen, bevor ich den Vertrag beim ersten Händler unterzeichne. Dies in der Hoffnung, dass ich durch den Vergleich vielleicht bessere Konditionen erhalte.

Ausgabe Nr. 20: »Auf ein Wort« vom 07.10.2016

Kriminalitäts-Brennpunkte nicht erkennbar - aber: Sicherheitsgefühl der Lüner erhöhen - Es sind viele Faktoren, die eine lebens- und liebenswerte Stadt ausmachen: Kulturangebote, die Gesundheits-Infrastruktur, Freizeitanlagen - aber eben auch die Sicherheit. "Lünen ist eine sichere Stadt", das hat am vergangenen Mittwoch auch der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange bestätigt, mit dem ich eine Stadtrundfahrt unternommen habe. "Kriminalitäts-Brennpunkte“ sind nicht erkennbar.

Ausgabe Nr. 19: »Auf ein Wort« vom 30.09.2016

Zusätzliche Ausbildungsstellen schaffen - Jugendarbeitslosigkeit aktiv bekämpfen - Die Eindrücke, die unser diesjähriger Berufsinformationstag hinterlassen hat, sind noch recht frisch: Der "BIT" bot vielen jungen Menschen Orientierung auf dem Weg in die künftige Ausbildungsphase. Und: Die Veranstaltung zeigte einmal mehr das breite Spektrum an Ausbildungsberufen, die unsere starke Lüner Wirtschaft vorhält.

Ausgabe Nr. 18: »Auf ein Wort« vom 23.09.2016

Auch ein Bürgermeister braucht Unterstützung: Wie wir eingehende Terminanfragen behandeln - Wer hätte nicht schon einmal die Einladung zum Geburtstag eines guten Freundes oder Bekannten zugesagt - um dann schließlich doch den Termin wieder absagen zu müssen. Nicht, weil das Wetter so schön ist, dass man sich lieber auf der Freibadwiese räkelt. Sondern, weil außergewöhnliche und nicht planbare Umstände eingetreten sind. Ein Wasserrohrbruch zuhause, wichtige dienstliche Termine, ein kranker Verwandter.

Ausgabe Nr. 17: »Auf ein Wort« vom 16.09.2016

Für die Würde unserer Städte: Neuer Kurzfilm informiert Jugendliche - Wenn Ihr Kollege eine Runde Kaffee und Kuchen für alle bestellt und Sie schließlich die Rechnung bezahlen müssen, dann wären Sie bestimmt nicht gerade amüsiert. Diese Situation ist - zugegebenermaßen vereinfacht dargestellt - die der Städte und Gemeinden landauf, landab.

Ausgabe Nr. 16: »Auf ein Wort« vom 09.09.2016

Pilotprojekt in der Region: Lünens Wirtschaft wird digital - Im wahrsten Sinne des Wortes Hand in Hand arbeiten Roboter und Menschen bereits zusammen - dieses Bild, das sich mir während des Besuchs in einem Lüner Unternehmen bot, hat mich nachhaltig beeindruckt. Der computergesteuerte Greifarm an der Werkbank übernahm Aufgaben, die wir Menschen nicht ohne Hilfsmittel erledigen können - wie das Zusammenpressen von Einzelteilen mit hohem Druck. "Kollege Computer" gehört zum festen "Mitarbeiterstamm" vieler großer Lüner Firmen.

Ausgabe Nr. 15: »Auf ein Wort« vom 02.09.2016

Sie haben die Wahl: Welche Brücke sollen wir Salford "schenken"? - Brücken verbinden. Sie verbinden (wie in Istanbul) Kontinente, sie verbinden Städte, Stadtteile - und damit auch Menschen. Was liegt also näher, als zum 50-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Lünen und dem englischen Salford eine Brücke nach unserer Partnerstadt zu benennen? Zumal vor sich vor 50 Jahren ehemalige Kriegsgegner von hüben wie drüben die Hand gegeben haben und sozusagen den Brückenschlag zwischen Lünen in Deutschland und Salford in England gewagt haben.

Ausgabe Nr. 14: »Auf ein Wort« vom 26.08.2016

Ein Sommer-Freizeitspaß: Lünen vom Wasser aus erleben - Die Sommerferien sind beendet, der Alltag hat uns wieder. Ich hoffe, Sie hatten einen erholsamen Urlaub und sind gesund zurückgekehrt. Viele sind in der Sommerzeit jedoch nicht in die Ferne geschweift, sondern haben unsere Region und unsere Stadt erkundet. Wie es auch rund 60.000 Menschen tun, die laut IT NRW jährlich im Schnitt Lünen besuchen. Wobei jeder Gast statistisch gesehen zwei Übernachtungen in unserer Lippestadt bucht.

Ausgabe Nr. 13: »Auf ein Wort« vom 15.07.2016

Die Frau für alle Fälle im Rathaus - Ein gelungenes Brunnenfestival - zum Stadtjubiläum haben wir diesmal an zwei Tagen auf dem Theaterparkplatz Party gemacht - liegt hinter uns. Leider lagen am Montagmorgen auch mehrere Müllberge vor uns. Wieder einmal wurden die aufgestellten Container nicht genutzt, der Abfall landete achtlos davor - und in der ganzen Stadt verstreut. Ein Fall für die Müllabfuhr - und auch auch unser Bürgertelefon.

Ausgabe Nr. 12: »Auf ein Wort« vom 08.07.2016

Ein Familienfest zum Stadt-Geburtstag - Schon der griechische Naturphilosoph Demokrit wusste: "Ein Leben ohne Feste gleicht einer weiten Reise ohne Einkehr." Am vergangenen Montag haben wir sowohl ein buntes "Familienfest" zum Stadtjubiläum gefeiert, als auch - im doppelten Sinne des Wortes - dabei Einkehr gehalten. Denn vielen von uns ist während des Festaktes und des Empfangs sehr bewusst geworden, wie jung und spritzig, wie modern und vielfältig unsere Stadt ist. Und: Wie unverzichtbar das ehrenamtliche Engagement in unserer Stadt und für unsere Stadt ist.

Ausgabe Nr. 11: »Auf ein Wort« vom 01.07.2016

Ziel ist der Wissensaustausch mit Partnerstädten - Eine Investition in Wissen bringt die besten Zinsen, wusste schon der US-Politiker und Erfinder Benjamin Franklin. Diese Erkenntnis stand auch bei meinem Besuch in Salford am vergangenen Wochenende im Mittelpunkt der Gespräche mit Politik, Verwaltung und Wirtschaft unserer Partnerstadt.

Ausgabe Nr. 10: »Auf ein Wort« vom 24.06.2016

Nur im Schulterschluss kommen wir weiter - Darüber waren sich am vergangenen Dienstag alle einig: Eine Straßenwidmung mit einem derart "großen Besteck" hat Lünen noch nie erlebt. Zur Einweihung der Alfred-Meermann-Straße wurde es proppenvoll auf dem Gelände des ehemaligen Lüner Hallenbades. Familie, Schützen, Feuerwehr, Gesangsvereine, Nachbarn, Freunde und Weggefährten huldigten dem Vollblut-Politiker und "großen Sohn unserer Stadt", wie eine Zeitung zum Tod Meermanns im Februar des vergangenen Jahres titelte.

Ausgabe Nr. 9: »Auf ein Wort« vom 17.06.2016

Aufeinander zugehen, voneinander lernen - Gut möglich, dass der Kugelschreiber, den Sie gerade in der Hand halten, in Lünen zusammengebaut wurde. Oder dass das komplexe Innenleben Ihrer Duscharmatur in unserer Stadt eingesetzt wurde. Bei einem Ortstermin Anfang der Woche in den Caritas-Werkstätten in Lippholthausen haben mir Menschen mit Handicap in beeindruckender Weise gezeigt, was sie zu leisten vermögen - und mit welch großer Motivation und Freude sie die Arbeit angehen.

Ausgabe Nr. 8: »Auf ein Wort« vom 10.06.2016

Ohne Engagement von Unternehmen wäre unsere Stadt um einiges ärmer - Die gute Nachricht erreichte mich am Donnerstagabend: Das Sparkassen-Drachenfest ist in diesem Jahr gesichert. Die Sparkasse an der Lippe wird sich wieder als Sponsor einbringen. Eine Nachricht, die zwar heiß ersehnt, aber nicht als selbstverständlich zu bezeichnen ist. Denn in unserer Stadt, die an allen Ecken und Enden sparen muss, sind wir auf das Sponsoring angewiesen. Aus eigener Kraft, aus eigenen Mitteln könnten wir große und auch viele kleinere Projekte nicht stemmen. Wir müssten sie qualitativ und quantitativ reduzieren.

Ausgabe Nr. 7: »Auf ein Wort« vom 03.06.2016

Vorhang auf für "Junges Theater": Festival belebt die Lüner Kulturszene - Der österreichische Regisseur Max Reinhardt hat über das Theater einmal gesagt: Es sei der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt haben. Und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen.

Ausgabe Nr. 6: »Auf ein Wort« vom 27.05.2016

Nicht nur bei Städtepartnerschaften: Vereine sind die Säulen unserer Stadt -  Ein solides Haus bedarf eines guten Fundaments und kräftiger Säulen, die das Dach tragen. Diese Binsenweisheit, die nicht etwa von einem Architekten, sondern sinngemäß von einem deutschen Schriftsteller stammt, wurde mir in der ablaufenden Woche einmal mehr bewusst.

Ausgabe Nr. 5: »Auf ein Wort« vom 20.05.2016

Haushalt genehmigt: Startschuss auch für Jubiläums-Termine - Wenn das Konto gesperrt ist, geht es einer Stadt nicht anders als einer Familie, die einen lang ersehnten Urlaub zwar geplant hat, aber noch nicht antreten kann: Man hofft auf den Geldfluss, kann aber nicht voraussehen, ob und wann die Koffer gepackt werden.

Ausgabe Nr. 4: »Auf ein Wort« vom 13.05.2016

Starke Wirtschaft, starkes Lünen - Eine starke Wirtschaft bestimmt den Herzschlag einer Stadt und einer Region. Wie sehr diese Aussage auf unsere Lippestadt zutrifft, zeigten in den vergangenen Tagen gleich mehrere Veranstaltungen von und mit Lüner Unternehmern: Aurubis feierte in Hamburg 150-jähriges Bestehen und der Recyclingstandort Lünen wurde 100 Jahre alt. Die Stärkung der Industrie als produzierendes Gewerbe vor Ort war auch Thema beim Wirtschaftsgespräch am vergangenen Dienstag, das wir als Stadt gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer einmal jährlich veranstalten.

Ausgabe Nr. 3: »Auf ein Wort« vom 06.05.2016

Vandalismus trübt friedliches Bild - "Das ist eine tolle Party! Einmal im Jahr haben wir die Möglichkeit, unter freiem Himmel in Lünen so abzufeiern, wie wir möchten." So wie Tobias (18), der am frühen Abend des 1. Mai auf der Grillwiese am Cappenberger See seine Begeisterung nicht verbergen könnte - und wollte -, so haben viele junge Menschen bei der Maifeier in Altlünen in Gesprächen reagiert.

Ausgabe Nr. 2: »Auf ein Wort« vom 29.04.2016

Meisterliches auf der Bühne - Es gibt Bürgermeister-Termine, die einen dauerhaften Eindruck hinterlassen. Sie sind sozusagen die Kür unter den Einladungen und Veranstaltungen. Zu dieser Kategorie zählt für mich die Meisterfeier des Lüner Stadtsportverbandes. Am vergangenen Freitagabend wurde mir, wurde uns allen vor Augen geführt, was unsere Lüner Sportlerinnen und Sportler zu leisten vermögen - teils live bei den tollen Darbietungen, teils durch die Vielzahl an Auszeichnungen von Spitzensportlern auf der Bühne. Hut ab vor so viel Engagement und Erfolg!

Ausgabe Nr. 1: »Auf ein Wort« vom 22.04.2016

Es ist genau ein halbes Jahr her, dass mich die Lünerinnen und Lüner zum Bürgermeister unserer Stadt gewählt haben. Es war ein spannendes halbes Jahr mit vielen Begegnungen, Eindrücken, Terminen und Entscheidungen, die zu treffen waren und sind. Was macht ein Bürgermeister? Was bewegt ihn? Welche Termine hat er wahrgenommen? Warum hat er in dieser oder jener Weise gehandelt und entschieden? Diese und viele andere Fragen werden mir aus der Bürgerschaft häufig gestellt. Beantworten möchte ich sie Ihnen in Form eines "Tagebuchs", das ich an dieser Stelle einmal wöchentlich veröffentliche. Denn ich möchte Sie teilhaben lassen an dem, was ich tue, was mich antreibt und was ich erlebe.

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