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Ausgabe Nr. 12/2018: »Auf ein Wort« vom 13.04.2018: Bürgerinnen und Bürger helfen als "Augen und Ohren" vor Ort, unseren Service zu verbessern

Abbildung: Mängelmelder-App des Lüner Bürgertelefons | Quelle: Stadt Lünen
Ausgabe Nr. 12/2018: »Auf ein Wort« vom 13.04.2018:
»Bürgerinnen und Bürger helfen als "Augen und Ohren" vor Ort, unseren Service zu verbessern«
(Abbildung: Mängelmelder-App des Lüner Bürgertelefons | Quelle: Stadt Lünen)

Viele werden sich noch an die Zeiten erinnern, in denen an der Spitze der Verwaltung ein hochdotierter Stadtdirektor amtierte, der die Kommune auch in Rechtsangelegenheiten vertrat. Der - ehrenamtliche - Bürgermeister neben ihm wurde vom Rat gewählt und durfte die Stadt repräsentieren.

Seit 1999 - der Landtag beschloss diese Reform schon 1994 - gibt es in NRW-Rathäusern keine Doppelspitze mehr. Der von der Bürgerschaft gewählte Bürgermeister ist Chef der Verwaltung und Repräsentant der Stadt in einer Person. Das ist, so habe ich es in den vergangenen zweieinhalb Jahren meiner Amtszeit erfahren, häufig ein Spagat, will man beide Funktionen voll ausfüllen.

Mein Anspruch an das Bürgermeisteramt ist es, die Verwaltung fit für die Zukunft zu machen: Wie viele andere Kommunen haben auch wir in Sachen Digitalisierung einiges aufzuholen. Das tun wir derzeit, um unseren Bürgerservice, aber auch die Kommunikation untereinander in einer großen Verwaltung zu optimieren. Personalentwicklung, leistungsorientierte Bezahlung für die Belegschaft, zeitgemäße Arbeitsbedingungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - das sind weitere, wichtige Themen, an denen wir mit Hochdruck arbeiten.

So bin ich froh, dass wir nun einen neuen Fachdezernenten einstellen werden, der mich in der Funktion des Leiters der Verwaltung unterstützt und entlastet. Ab dem 1. Mai steht uns dafür ein erfahrener Verwaltungsexperte zur Seite. Sein Wissen und seine Expertise werden uns nützlich sein und dazu beitragen, die angestoßenen Prozesse nochmals zu beschleunigen.

So werde ich mich künftig noch intensiver den Aufgaben und Themen widmen können, die mir sehr am Herzen liegen: Die Sicherheit in unserer Stadt - und damit auch die Stärkung der Attraktivität und Familienfreundlichkeit, die Bildungspolitik auch im Hinblick auf den Ausbau der digitalen Kompetenz, die Förderung des sozialen Zusammenhalts und des bürgerschaftlichen Engagements. Zudem möchte ich darauf hinwirken, dass die Bereiche Wirtschaft, Wohnen und Mobilität als Gesamtaufgabe begriffen und angegangen werden.

Auch will ich den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt weiter ausbauen. Es ist wichtig - für mich als Bürgermeister und für unsere Verwaltung als Dienstleister - zu wissen, wo den Menschen in Lünen "der Schuh drückt". Denn nur durch dieses Wissen können wir Probleme beseitigen und Arbeitsprozesse in der Verwaltung nachregulieren.

Die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sind unsere "Augen und Ohren" vor Ort. Vor allem, weil wir nicht überall sein können. Bei meinen Ortsterminen und Sprechstunden im Rathaus stelle ich häufig fest, dass wir vielfach schnell, unbürokratisch und unkompliziert helfen können. Eine Hilfe ist unsere kostenlose Mängelmelder-App, mit der Sie uns standortgenau informieren können (www.luenen.de/buergertelefon).

Auch über andere Wege nimmt die Stadt Anregungen und Meldungen entgegen: Persönlich in der 9. Etage des Rathauses, Zimmer 907, telefonisch unter (02306) 104-2020 oder per E-Mail an buergertelefon@luenen.de.

Ich freue mich, wenn Sie diese persönlichen und elektronischen "Kanäle" intensiv nutzen.

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen

Ihr

Jürgen Kleine-Frauns
Bürgermeister der Stadt Lünen

(Abbildung: Mängelmelder-App des Lüner Bürgertelefons | Quelle: Stadt Lünen)

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns

Assistentin des Bürgermeisters Anna Steinhoff