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Ausgabe Nr. 23/2018: »Auf ein Wort« vom 06.07.2018: Verwaltung muss den Wandel gestalten: Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht

Blick auf das Lüner Rathaus von der Sparkassenseite (Foto: Blaszcyk)
»Auf ein Wort« Ausgabe Nr. 23/2018 vom 06.07.2018:
Verwaltung muss den Wandel gestalten: Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht
(Abbildung: Blick von der Sparkassenseite auf das Lüner Rathaus | Foto: Blaszcyk)

 „Wandel findet statt: In der Stadtgesellschaft, in der technologischen Entwicklung, innerhalb der Kommunalverwaltung. Unter diesen Rahmenbedingungen müssen Kommunen sich entwickeln. Sie müssen genau die Passform finden, die es ihnen ermöglicht, ihre Ziele stetig und effektiv zu erfüllen. Die Verwaltung ist ein vernetztes System, in dem ein langfristiger Wandel nur gelingt, wenn es ganzheitlich betrachtet wird.“

Zugegeben – diese Sätze stammen nicht von mir. Diese Erkenntnis haben Verwaltungsexperten der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) vermittelt. Auch wir, unsere Lüner Stadtverwaltung, müssen mit der Zeit gehen. Wir müssen uns zukunftssicher aufstellen – und damit sind Veränderungen verbunden.
Die Optimierung unserer Verwaltung hat uns auch die Gemeindeprüfungsanstalt (gpaNRW) dringend ans Herz gelegt. Und so haben wir unsere Hausaufgaben gemacht: Prozesse und Aufgaben analysiert, Ressourcen gebündelt und Synergien geschaffen. Überschneidungen von Zuständigkeiten sollen reduziert bzw. verhindert werden.

Das führt zu einer Veränderung der Organisationsstruktur, einem neuen Zuschnitt der vier Dezernate des Bürgermeisters, des Kämmerers, des Kultur- und Schuldezernenten und des Technischen Beigeordneten. Diesen Plan legen wir am folgenden Donnerstag den Ratsmitgliedern zur Entscheidung vor.

Im Detail ist folgendes geplant:

In meinem Dezernat werden künftig alle Sicherheits- und Ordnungsaufgaben gebündelt. Das macht Sinn, denn dort sind bereits jetzt die Feuerwehr und die Rechtsabteilung angesiedelt. Auch das Bürgerbüro und andere für die Bürgerschaft wichtige Abteilungen wie das Standesamt und die Abteilung für Ausländerangelegenheiten wechseln in mein Ressort – damit wären dann die Bürgerrelevanten Themenfelder unter einem Dach zusammengefasst.

Beim Kämmerer Uwe Quitter werden die Bereiche Finanzen, Personal und Organisation gebündelt. Nur so können künftige Herausforderungen wie Haushaltskonsolidierung, Digitalisierung oder demografischer Wandel in einem Zusammenhang betrachtet und bewältigt werden.

Diese für die interne Steuerung der Verwaltung wichtigen Aufgaben erfordern die Leitung durch einen Fachmann. Uwe Quitter bringt durch seine langjährige Verwaltungslaufbahn, in der er in Städten wie Aachen und Hagen auch für Personal und Organisation zuständig war, die entsprechende Expertise mit. Zudem erfordert diese zentrale Steuerung eine enge, verzahnte und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit mir als Bürgermeister, der qua Amt für die Gesamtverwaltung die Verantwortung trägt. Insofern schlagen wir dem Rat vor, die Funktion des Ersten Beigeordneten, des allgemeinen Vertreters des Bürgermeisters „im Innendienst“, von Horst Müller-Baß auf Uwe Quitter zu übertragen.

Diese neuen Zuschnitte entlasten den Dezernenten Müller-Baß, der u.a. mit den für Lünen wichtigen Bereichen Kitas, Schulen, Soziales, Kultur und Sport schon jetzt das größte Dezernat führt.

Aus Sicht der Verwaltungsspitze sind diese Veränderungen stimmig und dringend notwendig, um für unsere Stadt existenzielle Themen schnell und professionell anzugehen und umzusetzen: Die Verbesserung des Service für die Bürger, die Digitalisierung der Verwaltung – sie macht Prozesse und Entscheidungen transparent -, das Wissensmanagement und die Personalentwicklung, um nur einige zu nennen. Andere Städte unserer Größenordnung haben sich mit großem Erfolg dieser Aufgabe gestellt, wir wollen nicht hinterherhinken.

Nun muss der Rat entscheiden. Wir sind gespannt…

 

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Sommer-Wochenende.

 

Herzliche Grüße

Ihr

Jürgen Kleine-Frauns

 

 

 

 

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns

Assistentin des Bürgermeisters Anna Steinhoff