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Ausgabe Nr. 24/2018: »Auf ein Wort« vom 13.07.2018: Jung und Alt bereichern sich gegenseitig in unserer Stadt

Abbildung: Beispielfoto | Quelle: Pixabay
»Auf ein Wort« Ausgabe Nr. 24/2018 vom 13.07.2018:
»Jung und Alt bereichern sich gegenseitig in unserer Stadt«
(Abbildung: Beispielfoto | Quelle: Pixabay)

Kurt Tucholsky war es, der das damalige Verhältnis von Alt und Jung - wie ich meine - treffend beschrieb: "Die verschiedenen Altersstufen der Menschen halten einander für verschiedene Rassen. Alte haben gewöhnlich vergessen, dass sie jung gewesen sind, oder sie vergessen, dass sie alt sind, und Junge begreifen nie, dass sie alt werden können." Das war einmal, das hat sich aus meiner Erfahrung grundlegend verändert.

Heute erkennen jüngere und ältere Menschen, dass sie sich hervorragend ergänzen können und sollten. Gerade in Lünen gibt es viele Beispiele dafür:

Erst vor wenigen Tagen durfte ich in der Kleingartenanlage Am Subeck im zweiten Jahr in Folge an einem tollen Austausch zwischen der Profilschule Brambauer und dem AWO-Seniorenheim teilnehmen. Es war erneut sehr beeindruckend zu sehen, wie herzlich, rege und intensiv der Dialog geführt wurde - und wie viel Erkenntnisse Alt und Jung aus den Gesprächen gewonnen haben.

Es gibt - auch in Lünen - bewährte Wohnmodelle: Alt und Jung leben in Siedlungen Tür an Tür. Und sie ergänzen sich hervorragend: Die meist mobileren jungen Familien machen dann schon mal Besorgungen für ihre älteren Nachbarn. Und diese passen auch mal auf die Kinder auf, sollten die Eltern wichtige Termine haben.

Die Lüner IT-Firma Itemis hat in dieser Woche eine Patenschaft mit einer Lüner Grundschule besiegelt. Gestandene Programmierer vermitteln dort künftig ihr Wissen im Umgang mit digitalen Medien - und neben diesem Wissen vermitteln die Experten auch jede Menge Spaß an der Sache.

Und schauen wir uns unsere Vereinslandschaft an: Da trainieren die Bambinis auf dem Fußballplatz, angelernt und angefeuert von den "alten Hasen", die jeden Ball-Trick kennen.

Halten wir also fest: Gemeinsam Freude haben, einander helfen und ein respektvolles Miteinander erleben - das ist das Fundament für ein gutes Miteinander in Lünen. Nutzen Sie doch die Ferienzeit, um sich generationsübergreifend auszutauschen und gemeinsame Freizeitaktivitäten zu unternehmen.

Ich wünsche Ihnen viel Freude dabei, eine schöne Sommerzeit und erholsame Ferien.

Herzliche Grüße

Ihr

Jürgen Kleine-Frauns
Bürgermeister der Stadt Lünen

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns

Assistentin des Bürgermeisters Anna Fischer