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Ausgabe Nr. 28/2018: »Auf ein Wort« vom 21.09.2018: »Sie brennen für den Einsatz - alles andere können sie löschen«

Großübung "HIOB" am Tanklager Buchenberg - Foto: Stadt Lünen
»Auf ein Wort« Ausgabe Nr. 28/2018 vom 21.09.2018:
»Sie brennen für den Einsatz - alles andere können sie löschen«
(Abbildung: Großübung »HIOB« am Tanklager Buchenberg | Foto: Stadt Lünen)

Vor kurzem ist mir wieder eine Broschüre in die Hände gefallen, mit der die Feuerwehren Mitglieder werben. Darin heißt es: "Es sind nicht die Bequemsten, nicht die Langsamsten, die den Weg zur Feuerwehr finden. Die freiwillig einen Teil ihrer Zeit dafür aufbringen, anderen in Not zu helfen - auch mitten in der Nacht und bei jedem Wetter. Feuerwehrtätigkeit ist packend und weit mehr als Brände löschen: Vom Auffahrunfall auf der Autobahn bis hin zum Gefahrgutalarm - langweilig ist es in der Feuerwehr nicht."

Das muss ich den Mitgliedern unserer Wehr nicht erzählen, denn sie sind es, die täglich vor neue Herausforderungen gestellt werden. Und um was es bei ihren Einsätzen geht, das wurde uns allen erst am vergangenen Wochenende bei der Großübung am Tanklager Buchenberg eindrucksvoll vor Augen geführt. Fast 250 Retter und Helfer waren im Einsatz, um eine simulierte - aber durchaus real dargestellte - Katastrophe in und für Lünen abzuwenden: Flugzeug und Helikopter waren über dem Tanklager abgestürzt, die riesigen Gefäße drohten zu explodieren, brennende Wrackteile regneten auf Passanten nieder und es galt, Gekenterte aus dem Kanal zu bergen.

Professionell und besonnen gingen die Retter und Helfer - dazu zählten neben den Löschzügen der Lüner und Selmer Wehr auch das DRK, die Johanniter, das THW und die DLRG - nur kurze Zeit nach der Alarmierung mit den gestellten Aufgaben an den unterschiedlichsten Orten, aber alle zur selben Zeit stattfindend, um. Ganz ehrlich: Viele von uns hätten da "den Kopf verloren".

Es war ein bemerkenswertes Zusammenspiel von haupt- und vor allem zahlreichen ehrenamtlichen Rettern und Helfern, das uns allen das Gefühl gibt: Wenn etwas passiert, sind wir in guten Händen. Herzlichen Dank dafür all denjenigen, die die Übung vorbereitet haben und vor allem den Teilnehmern, die ihr freies Wochenende für die Übung geopfert haben. Das ist nicht selbstverständlich.

Besonders erwähnenswert: In den Reihen der Feuerwehr, des THW, des DRK oder des DLRG waren sehr viele junge Menschen im Einsatz. Das ist eine gute Werbung für unsere Hilfeleistenden, das ist ein Beweis für die große Solidarität in unserer Stadt. Wie heißt es so treffend im Slogan der Wehr: "Wir brennen für den Einsatz. Alles andere können wir löschen." Dieses Motto haben die vielen Retter am Wochenende vorgelebt!

Ich wünsche Ihnen ein gutes, gesundes und sicheres Wochenende!

Herzliche Grüße

Ihr
Jürgen Kleine-Frauns
Bürgermeister der Stadt Lünen

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns

Assistentin des Bürgermeisters Anna Fischer