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Ausgabe Nr. 31/2018: »Auf ein Wort« vom 12.10.2018: »Konzept "Campus": Schule gibt einem ganzen Stadtteil Raum und Platz«

Abbildung: Berufs- und Studienorientierungs-Büro -BuS- der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule | Quelle: Käthe-Kollwitz-Gesamtschule
»Auf ein Wort« Ausgabe Nr. 31/2018 vom 12.10.2018:
»Konzept "Campus": Schule gibt einem ganzen Stadtteil Raum und Platz«
(Abbildung: Berufs- und Studienorientierungs-Büro -BuS- der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule | Quelle: Käthe-Kollwitz-Gesamtschule)

Schulen sind Orte der Bildung. In Schulen wird der Nachwuchs auf die Gestaltung des Lebens in der zukünftigen Gesellschaft vorbereitet. Insofern ist es nur konsequent, wenn Schule immer offen ist - nach außen und nach innen.

"Öffnung von Schule" bedeutet, dass Lehrer, Eltern und Schüler bereit sind, neue Wege zu gehen, um am Umbau zu einer "besseren" Schule mitzuarbeiten. Warum - diese Fragen habe ich schon vor mehr als drei Jahren aufgeworfen - sollen unsere Kinder nach dem "offiziellen Schulalltag" nicht den benachbarten Schulhof nutzen? Warum können wir verfügbare Schulräume am Abend nicht auch für Vereine, Verbände und Bildungseinrichtungen öffnen?

Lösungen präsentiert das Konzept "Campus Lünen-Süd" des Leiters der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule, das wir vor Kurzem gemeinsam der NRW-Schulministerin Gebauer vorstellen konnten. Es sieht unter anderem vor, die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule und ihr Umfeld das Gelände und die Gebäude der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule zu restrukturieren, zu öffnen und damit auch zu aktivieren. Zusammen mit den engagierten Akteuren aus Lünen-Süd können dadurch vielfältige und vielseitige Kooperationen entstehen - was sowohl den Vereinen, Verbänden und Organisationen als auch der Schülerschaft zugute kommt. Denn die Nutzung von Schulräumen für Freizeit- und Bildungsprojekte ist auch eine Chance, diverse neue Kooperationen einzugehen und neue Bildungspartnerschaften zu schmieden - womöglich auch mit Unternehmen vor Ort oder sozialen Einrichtungen. Das ermöglicht aus meiner Sicht neue Wege der außerschulischen Bildung.

"Der Schule Raum geben" - so lautete ein ehemaliges Motto des NRW-Schulministeriums. Ich freue mich, dass die neue Ministerin den Ball aufgreift und unser Vorhaben flankieren will: "Die Schule gibt Raum" - und davon profitieren vor allem junge Menschen. Das wäre ein konsequenter neuer Ansatz, der einen Stadtteil und damit auch unsere gesamten Stadt aufwertet. Mein Wunsch: Der Campus wird ein Projekt, das schnell Nachahmer findet. In Lünen und landesweit. Als Bürgermeister werde ich alle Möglichkeiten nutzen, dieses Vorhaben zu einem Erfolgsmodell werden zu lassen.

Ich wünsche Ihnen ein sonniges Wochenende und - womöglich - erholsame Herbstferien.

Ihr

Jürgen Kleine-Frauns
Bürgermeister der Stadt Lünen

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns

Assistentin des Bürgermeisters Anna Fischer