Herzlich Willkommen in Lünen!

Ausgabe Nr. 33: »Auf ein Wort« vom 27.01.2017

Wittekindschule, Foto: G. Blasczyk

Mit Landesmitteln können wir in Köpfe und Steine investieren - "Wirtschaft 4.0", die Digitalisierung der Wirtschaft also, ist seit Ende vergangenen Jahres eines der Themen, die ich vorantreiben oder zumindest dafür werben möchte. Zudem arbeiten wir im Rathaus derzeit an der Verwaltung 4.0, die Abläufe erleichtern wird und unseren Kundinnen und Kunden Behördengänge erleichtern – oder diese gar ersetzen soll.

Jetzt haben wir die Möglichkeit, auch die Schule 4.0 anzugehen. Denn die Landesregierung hilft Städten und Gemeinden mit dem Programm Gute Schule 2020. Es soll zur langfristigen Finanzierung kommunaler Investitionen in die Sanierung, die Modernisierung und den Ausbau der kommunalen Schulinfrastruktur beitragen. Das Programm hat ein Gesamtvolumen von zwei Milliarden Euro.

Die Stadt Lünen will sich an dem Programm beteiligen und erhält dann bis 2020 jährlich 2,4 Mio. Euro Fördermittel. Das Gesamtvolumen beträgt 9,7 Mio. Euro.

Es ist ein wertvolles Geschenk des Landes an uns, das wir nicht abschlagen dürfen.

Die Verwaltungsspitze hat zu dem Förderprogramm ihre Hausaufgaben gemacht und hat einen Maßnahmenkatalog erarbeitet, der am 9. Februar im Ausschuss für Bildung und Sport und am 2. März im Rat beraten und beschlossen werden soll. Dieser Ratsbeschluss über den Maßnahmenkatalog ist die Voraussetzung dafür, dass wir das Geld erhalten.

Es ist eine Binsenweisheit, dass gute Bildung eine gute Lernatmosphäre benötigt. Wir wollen schon bis 2020 gute und moderne Schulen in Lünen schaffen. Denn wenn wir in kluge Köpfe investieren, wenn Inklusion und Integration gelingen sollen, brauchen wir gute Schulen, benötigen wir eine moderne Schulinfrastruktur.

Mit dem Programm Gute Schule 2020 wollen wir nicht nur in Steine, also in Gebäude, investieren. Wir wollen vor allem auch den digitalen Aufbruch unserer Schulen vorantreiben, um die Grundlagen für die Zukunft des Lernens in unseren Schulen zu verbessern. Das ist auch eine Zielvorgabe der Landesregierung. Daher ist es mir wichtig, dass wir vor allem auch die Medienkompetenz der jungen Menschen fördern – durch den Ausbau eines stabilen WLAN-Netzes mit ausreichender Bandbreite, moderne Computer und aktuelle Software. Dies alles sind Grundvoraussetzungen dafür, dass die Schülerinnen und Schüler fit gemacht werden können für den Arbeitsmarkt, der sich – siehe oben – zunehmend mehr digital aufstellt.

Wir als Verwaltungsvorstand haben für die Fachgremien und für den Rat Vorschläge erarbeitet, wie und wann wir das Programm Gute Schule in Lünen umsetzen wollen. Mit diesem Katalog werden wir nunmehr in die politischen Beratungen eintreten.

Wichtig ist zu wissen, dass wir alle ein Ziel vor Augen haben. Über die Wege, wie wir dieses Ziel erreichen, werden wir nunmehr diskutieren.

Es ist notwendig, dass wir bis 2020 eine sichtbar und spürbar gute Schullandschaft hier in Lünen schaffen und vorhalten. Davon profitieren alle: Schüler, Lehrkräfte, Elternschaft – und später auch unsere Wirtschaft als Arbeitgeber.

Mit den besten Wünschen für ein angenehmes Wochenende

grüßt Sie herzlich

Ihr

Jürgen Kleine-Frauns
Bürgermeister der Stadt Lünen

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns

Assistentin des Bürgermeisters Anna Steinhoff