Herzlich Willkommen in Lünen!

Ausgabe Nr. 60: »Auf ein Wort« vom 29.09.2017

Verkehrzeichen (Lkw-Fahrverbot)

Lünen darf nicht als Abkürzung  für Brummifahrer herhalten - Rein statistisch hat jeder Lüner über 18 ein Auto. Fast 56.000 Fahrzeuge sind in unserer Stadt zugelassen, 5.000 mehr als noch vor sechs Jahren. Kreis-, Landes- und Bundestrends zeigen ähnliche Entwicklungen auf. Unsere Straßen sind, wie unlängst ein Bürger am Beispiel der Kamener Straße aufzeigte, hoffnungslos überlastet.

Hoffnungslos? Ich denke, nein. Denn mit relativ bescheidenen Mitteln können wir den Verkehr auf Lünens Straßen reduzieren. Das beginnt mit Kopfarbeit: Denn längst muss nicht jeder Weg mit dem Pkw zurückgelegt werden. Für kurze Strecken ist das Fahrrad meist ein schnelleres - und umweltfreundlicheres - Verkehrsmittel. Daher setze ich mich für den weiteren Ausbau des Lüner Radwegenetzes ein. Die neue Landesregierung hat entsprechende Fördertöpfe geöffnet.

Zudem halte ich an meiner Idee fest, Lünen vom Lkw-Durchgangsverkehr zu befreien. Unsere Stadt darf nicht länger als Abkürzung für Brummifahrer herhalten, die sich die Autobahnmaut sparen oder Staus umfahren wollen. Für dieses Projekt will ich auch bei der neuen Bundesregierung werben.

Ich wünsche Ihnen ein staufreies Wochenende. Ein Tipp: Steuern Sie morgen den Ehrenamtstag in der Bürgerhalle unseres Rathauses oder das Lüner Sparkassen-Drachenfest am 7. und 8. Oktober doch mal mit dem Fahrrad an!

Herzliche Grüße

Ihr


Jürgen Kleine-Frauns

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns

Assistentin des Bürgermeisters Anna Steinhoff