Mit einer viel beachteten Auftaktveranstaltung in Anwesenheit von Armin Laschet, Minister für Generationen, Familien, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen startete am 5. September 2007 in der Lippestadt ein offener Diskussionsprozess zur Entwicklung einer aktiven und nachhaltigen Integrationsarbeit. Die Stadt Lünen trägt damit der sich abzeichnenden demografischen Entwicklung Rechnung und sieht in der Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte eine der größten gesellschaftspolitischen Herausforderungen der Zukunft.
Rund 140 Bürgerinnen und Bürger mit
Moderatorenteams haben sich seither in vier Arbeitsgruppen zu den Themenfeldern
Die Zwischenkonferenz vom 12. Februar 2008 lässt
erste Strukturen erkennen, die in den weiteren Prozess einfließen und der
Weiterentwicklung des integrationspolitischen Dialoges dienen.
Weitere Informationen stehen im Downloadbereich
zur Verfügung.
Der Rat der Stadt Lünen hat mit Grundsatzbeschluss vom 30. Oktober 2008 die Diskussionsprozesse "Zukunftsdialog Infrastruktur Lünen" und "Lüner Dialog - Integration gemeinsam gestalten" zum "neuen" Lüner Dialog zusammengeführt. Gleichzeitig verabschiedete das Gremium gemeinsam erarbeitete Leitlinien und Handlungsempfehlungen, die künftig die Richtschnur bei kommunalpolitischen Entscheidungen darstellen.
Der Rat der Stadt Lünen hat mit der Entscheidung über "Leitlinien" am 30. Oktober 2008 die Weichen zur Weiterführung des nachhaltig angelegten Diskussionsprozesses zu Fragen der Integration und der Infrastruktur unter dem Leitgedanken "Lüner Dialog" gestellt.
Experten, Lehrer, Betroffene und Vertreter der Stadt Lünen diskutierten am 13. Oktober im Hansesaal bei einer Podiumsdiskussion das Thema »Inklusion«. Ziel ist es, in den kommenden Jahren Menschen mit Behinderungen den barrierefreien Zugang zu Schulen, Kneipen, Stadien, Kinos etc. zu ermöglichen.
Was ist ein Bürgerhaushalt?
Beim Bürgerhaushalt haben alle Lünerinnen und Lüner die Möglichkeit, sich aktiv an der Aufstellung des städtischen Haushaltsplans zu beteiligen. Wo soll gespart werden? Wo sollen wir investieren? Wie können wir mehr Einnahmen erzielen?
Wir sind gespannt auf Ihre Vorschläge.
Warum ein Bürgerhaushalt?
Durch den gemeinsamen Dialog wollen wir erreichen, dass die Bürgerinnen und Bürger besser über den städtischen Haushalt und die Vorhaben der Stadt informiert werden.
Die Lünerinnen und Lüner werden stärker als bisher in die Aufstellung des städtischen Haushalts einbezogen. Sie liefern Vorschläge und Ideen, die der Politik und Verwaltung als Richtschnur dienen können.
Bitte nutzen Sie die Möglichkeit und bringen sich ein. Schreiben Sie uns Ihre Ideen!