Die Stadt hat ihre Verkehrspolitik auf eine umweltverträgliche Mobilität ausgerichtet. Dabei spielt das Fahrrad eine zentrale Rolle. Die Voraussetzung für die Benutzung der "Leeze", wie das Rad im Münsterland gerne genannt wird, ist stadtstrukturell günstig. Alle 11 Stadtteile liegen nur 3 bis 5 Kilometer von der Innenstadt entfernt.
Ein wesentlicher Baustein der Radverkehrsförderung ist die Einrichtung attraktiver, weitgehend autofreier Fahrradtrassen. Das Beispiel hierfür ist der "Leezenpatt", die zentrale Radverkehrsachse Lünens. Auf einer Länge von ca. 6 Kilometer zieht sich diese Trasse teilweise über eine ehemalige Zechenbahnanlage, sonst weitgehend über vorhandene Verkehrswege, vom Altlüner Gymnasium im Norden durch die Innenstadt bis zu den Sport- und Tennisplätzen im Süden. Der "Leezenpatt" bietet darüber hinaus Anschlussmöglichkeiten nach Dortmund bzw. ins Münsterland. Aufgrund ihrer topographisch günstigen Voraussetzungen bietet die Stadt sehr gute Bedingungen für den Radtourismus.
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