Herzlich Willkommen in Lünen!

Sehenswerte Gebäude in Lünen

 

Evangelische Stadtkirche St. Georg

Westfälische Hallenkirche, ältestes Bauwerk in Lünen, erbaut 1360 bis 1366, mit spätgotischem Flügelaltar aus dem Umkreis des Liesborner Meisters (um 1470), Triumphkreuz und Taufstein.

www.stadtkirche-luenen.de

 

Katholische Kirche St. Marien

St.-Marien-Kirche

Neugotische Basilika, erbaut 1894 bis 1896 nach den Plänen von Wilhelm Rincklake, Münster, als Nachfolgerin einer frühgotischen Hallenkirche. In ihr wird das älteste Mariengnadenbild des Bistums Münster aus der Zeit um 1260 aufbewahrt. Auf dem Altstadtplatz erinnert die Sandsteinstele an die alte Stadt Lünen vor der Verlegung auf das südliche Lippeufer.

www.st-marien-luenen.de

 

Herz-Jesu-Kirche

Herz Jesu Kirche

Neugotische Hallenkirche, erbaut 1903/1904 nach Plänen des Paderborner Dombaumesiters Arnold Güldenpfennig. Die Kirche verfügt über gut erhaltene und sehenswerte Chorfenster. Das Geläut ist das Größte in Lünen. Die vier Stahlglocken umfassen ein Gewicht von insgesamt 6835 Kg.

www.pastoralverbund-luenen.de

 

Mühle Lippholthausen

Schlossmühle Lippholthausen

Die Wassermühle des früheren Adelshauses Buddenburg wurde 1760 errichtet. Besonders markant über dem spätbarocken Fachwerkgebäude erhebt sich der frühere Lastenkran über der mittigen Haustür. Der Unterteich ist noch vorhanden, der Oberteich, auf dem Ausflügler früher Kahn fahren konnten, wurde verfüllt. Mit seinem stattlichen Baumbestand lädt der Bereich um die ehemalige Schlossmühle zum Verweilen ein.

Nach langjähriger Nutzung als Wohnhaus hat der Verein der Mühlenfreunde das Gebäude von der Stadt Lünen gekauft und nach umfangreicher Renovierung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, ein besonderer Ort für Hochzeiten.

 

Spieker Niederaden

Spieker in Lünen-Niederaden

Auf einer kleinen Insel erhebt sich aus dem Wasser des früheren Hausteiches des Adelssitzes Haus Oberfelde ein spätbarockes Fachwerkgebäude, der sogenannte Spieker. Es handelt sich um einen ehemaligen Gartenpavillon, der im späten 18. Jahrhundert anstelle des ehemaligen Hauses Oberfelde errichtet wurde. Nach Sanierung der Außenanlagen wurde das Gebäude 2003 an private Investoren veräußert.

 

Colani-Ufo im Technologiezentrum LünTec

Colani-Ufo

Symbolträchtige Landmarke und attraktives Fotomotiv für den Strukturwandel ist das weithin sichtbare, futuristisch anmutende "Ufo", von Star-Designer Prof. Luigi Colani, ein Ellipsoid, das den Förderturm der einstigen Kohlenzeche Minister Achenbach IV krönt. Hier ist Zukunft aus der Vergangenheit entstanden. Zu Füßen des "Ufos", im renovierten und behutsam ergänzten Gebäudeensemble von Achenbach IV, hat das Lüner Technologie- und Gründerzentrum (LÜNTEC ) sein Domizil.

Scharoun-Schule

Scharoun-Gebäude
Das Gebäude der Scharoun-Schule zählt zu einer der bekanntesten Schulgebäude auf der Welt. Das ehemalige Mädchengymnasium ist der größte Gebäudeteil der heutigen Geschwister-Scholl-Gesamtschule und steht unter Denkmalschutz.

Er wurde vom berühmten deutschen Architekten Prof. Hans Scharoun von 1956 bis 1958 erbaut. Das Gebäude gilt als architektonisch bedeutendes Werk. Die Gestaltung des Gebäudes soll nach den Vorstellungen Scharouns Freiheit und Demokratie zum Ausdruck bringen. Sein Gedanke: Die Schule fungiert nicht mehr als reine Lehr -, sondern als Lebens- und Bildungsstätte. Ein Beispiel hierfür sind die wabenförmigen Klassenwohnungen mit jeweils eigenem Garten. (Scharoun-Gesellschaft )
 

Schloss Schwansbell

Schloss Schwansbell

Das heutige Schloss zählt zu den jüngsten Adelshäusern in Westfalen. Es wurde 1872 bis 1875 nach den Plänen des Dortmunder Baumeisters Fritz Weber erbaut. Damals entstand der dreigeschossige Bau mit einem Untergeschoß flankiert von zwei sechseckigen Türmen an der Nordseite. Der an der Ostseite liegende Zugang lässt Reste einer Allee erkennen, deren Straße früher als Auffahrt diente. Über dem Portal befindet sich als Schmuckelement das Wappen der Familie Westerholt-Gysenberg. Allerdings haben beide Schwäne als Wappenhalter nichts mit Schwansbell zu tun. Die Nordseite des Schlosses zeigt einen überdachten Balkon im ersten Obergeschoss und einen offenen im zweiten Geschoss des Mittelrisalits. Bei aller Schlichtheit der Ausführung ist der Einfluss der englischen Neugotik unverkennbar.

Schloss Schwansbell war einst Stammsitz der gleichnamigen Familie, die seit dem 12. Jahrhundert urkundlich belegt ist. Die mittelalterliche Schlossanlage ist in ihren Fundamenten erhalten.

Die Stadt Lünen erwarb 1929 das Schloss von dem Grafen Westerholt. Damals fand das Schloss keine endgültige Verwendung. Nach dem zweiten Weltkrieg diente es der Aufnahme von Flüchtlingsfamilien und wurde 1949 als Synodalwaisenhaus der evangelischen Kirche eingerichtet. Von 1976 an stand das Schloss Schwansbell leer und schien dem langsamen Verfall überlassen. 1982 erwarb Herbert Hillebrandt die gesamte Anlage und ein Teil des Grundbesitzes und rettete damit das Schloss.

Im Wirtschaftsgebäude von Schloss Schwansbell ist das Museum der Stadt Lünen untergebracht.

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