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Luftfilter in Schulen: Stellungnahme der Stadt Lünen

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   News

Stellungnahme der Stadtverwaltung zu den Artikeln der Ruhrnachrichten (Autorin Sylvia vom Hofe), vom 08.10.2021 und 18.10.2021

Unter Bezugnahme auf die aktuelle Berichterstattung der Ruhrnachrichten zu den Luftfilteranlagen bezieht die Stadtverwaltung zu den dort geschriebenen Behauptungen wie folgt Stellung:

"Peinlich, Herr Bürgermeister: Gutachten hält nicht, was Sie versprechen." So kommentiert die Redakteurin der Ruhrnachrichten die Aussagen des Bürgermeisters. Hierbei wird der Bürgermeister Kleine-Frauns in den o.g. Artikeln wie folgt zitiert: "Die Klassenräume seien sicher. (…) Das sei attestiert. Von externen Gutachtern."

Die Zusammenstellung der Zitate erweckt den Eindruck, dass der Bürgermeister diese Aussagen in einem Statement getätigt habe. Diese Aussagen aus der Sitzung des Rates vom 16.09.2021 sind jedoch aus dem Kontext gerissen.

Zum Beginn der Debatte erklärte der Bürgermeister, dass ein Teil der Räumlichkeiten durch einen externen Gutachter untersucht worden sind und andere Räume durch eigene Sichtungen bzw. Begutachtungen von Lageplänen kategorisiert wurden.

Im Laufe der politischen Debatte bestätigte die Erste Beigeordnete, Frau Bettina Brennenstuhl, die Ausführungen des Bürgermeisters und erläuterte ergänzend, dass der Gutachter für die Überprüfung der Räume mit fest verbauten mechanische Lüftungsanlagen zuständig gewesen war, während ZGL sich um die übrigen Räume kümmerte.

Im Ergebnis haben der externe Gutachter als auch ZGL bestätigt - mit anderen Worten "attestiert", dass alle ca. 660 Klassenzimmer ausreichend belüftet werden können. Daraus wird deutlich, dass in Punkten, in denen die Stadtverwaltung keine ausreichende eigene Fachexpertise hatte (Untersuchung der mechanischen Lüftungsanlagen) externe Unterstützung einkauft wurde. Die vorhandene Fachexpertise aus der Verwaltung wurde dagegen bei den übrigen Untersuchungen herangezogen.

Ferner merkte der zuständige Schuldezernent Horst Müller-Baß an, dass die Fachverwaltung den Empfehlungen des Bundesumweltamtes gefolgt war bzgl. der Kategorisierung der Räume.

Erst nach diesen Feststellungen und - ausdrücklich -, um zwischenzeitlichen Zweifeln bei den Eltern vorzubeugen, die sich bis zur Fortsetzung der Luftfilterdiskussion in dem Fachausschuss ergeben könnten, resümierte der Bürgermeister, dass die Klassenräume in Lünen sicher sind.

In der Ausgabe der Ruhrnachrichten vom 18.10.2021 behauptet die Autorin, dass die politischen Gremien die gutachterlichen Stellungnahmen des externen Gutachters nicht bekommen haben.

Richtig ist: Nachdem sich die in der letzten Ratssitzung zugesagte Übersendung der Gutachten zunächst urlaubsbedingt verzögert hatte, hat die Stadtverwaltung am 14.10.2021 durch ZGL sämtliche Gutachten und eine Auflistung der durch ZGL unternommenen Aktivitäten an die Vertreter des Rates verschickt. Eine kurze Recherche der Autorin des Berichts in dieser Angelegenheit hätte sie vor dieser Falschmeldung bewahrt.

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Symbolbild; Luftfilter in Schulen: Stellungnahme der Stadt Lünen
(c) Stadt Lünen; Luftfilter in Schulen: Stellungnahme der Stadt Lünen