Online Services

Übersicht: Maßnahmen der Stadt im Rahmen der Corona-Pandemie

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   News

Appell des Bürgermeisters: Bitte zuhause bleiben

„In diesen Zeiten steht soziale Distanz für soziale Nähe, Rücksicht und Fürsorge“, so Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns. Immer noch seien Menschengruppen in der Stadt anzutreffen, Feste und Feiern finden in privaten Räumen statt, Spielplätze und Parkanlagen werden vereinzelt gleich von mehreren Kindern und Eltern genutzt. „Dies ist vor dem Hintergrund der Infektionsgefahr nicht nur lebensgefährlich, sondern auch unverantwortlich, verboten und strafbar“, so Kleine-Frauns.

Die Bundesregierung und auch die Länderchefs erwägen, derzeit eine flächendeckende Ausgangssperre zu verhängen. „Es liegt an uns allen, ob diese Maßnahme greifen wird“, sagt der Bürgermeister: „Nur, wenn wir uns alle an die Regeln halten, ist dieser tiefe weitere Einschnitt in das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in unserer Stadt womöglich derzeit noch nicht notwendig.“

Kleine-Frauns appellierte nochmals an die Verantwortung und Vernunft der Mitbürgerinnen und Mitbürger. Spaziergänge - auch das Gassigehen - seien selbstverständlich möglich, wenn dabei der soziale Kontakt zu anderen vermieden werde. Der Bürgermeister: „Kontakte müssen zwingend auf die Menschen begrenzt werden, in denen wir in einer häuslichen Gemeinschaft leben - dazu zählt in erster Linie die Familie oder die Lebenspartnerschaft.“ Er selbst, so Jürgen Kleine-Frauns, halte sich strikt an die Regeln - „um andere und mich zu schützen.“ Das sei nicht immer einfach, aber überlebensnotwendig.

Der Bürgermeister appellierte auch dringend an die Bürgerschaft, „Hamsterkäufe“ zu unterlassen. Das sei nicht gerecht gegenüber denjenigen, die auf bestimmte Waren angewiesen seien, aber vor leeren Regalen stehen. Derzeit reagierten viele Geschäfte mit entsprechenden Aushängen. Sie geben Waren nur noch in Mengen ab, die „Haushaltsmengen üblich“ seien.

Die Stadtspitze wird in der folgenden Woche den Dialog mit dem Handelsverband suchen, um Maßnahmen gegen die „Hamsterkäufe“ zu entwickeln und umzusetzen.

Auch nachts darf angeliefert werden
Das Umweltministerium des Landes hat gestern (19. März) per Erlass die Ausweitung von Anlieferungen des Handels auf die Nachtzeit erlaubt. So dürfen die Betriebe, die offengehalten werden, zusätzlich auch zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr beliefert werden. Diese Regelung, die die Versorgung der Bevölkerung sicherstellen soll, gilt bis zum 19. April. Zu den Betrieben, die diese Ausnahmeregelungen in Anspruch nehmen können, zählen der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser und Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen und Waschsalons, Zeitungsverkauf, Bau-, Garten-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel.

Das Ordnungsamt der Stadt Lünen bittet um Verständnis, wenn es dadurch vereinzelt zu Störungen der Nachtruhe kommen könnte.

Parkscheinautomaten abgeschaltet
Zum Schutz der Mitarbeiter*innen des Ordnungsamtes, die die Parkscheinautomaten regelmäßig leeren und sich dadurch mit dem Corona-Virus infizieren könnten, hat die Stadt Lünen sämtliche Parkscheinautomaten im Stadtgebiet abgeschaltet. Entsprechende Hinweise wurden an den Automaten angebracht. Autofahrer werden gebeten, beim Abstellen des Fahrzeugs die Parkscheibe auszulegen.

Zurück
Bitte schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen - halten Sie 2 Meter Abstand!
(c) Pixabay; Bitte schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen - halten Sie 2 Meter Abstand!