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Corona: Stadt bietet vereinfachtes Wohngeld-Verfahren für Betroffene an

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   News

Die Corona-Krise bedroht nicht nur unsere Gesundheit, sondern auch Existenzen – auch von Privatleuten und Familien. Schon jetzt kommt es durch Arbeitslosen- und Kurzarbeitergeld, Wegfall von Minijobs und anderen Einkommensminderungen vermehrt zu gravierenden wirtschaftlichen Einschränkungen.

Wer im Zuge der COVID 19-Krise in finanzielle Schwierigkeiten gerät und etwa die Hauslasten nicht mehr zahlen kann, sollte frühzeitig einen möglichen Wohngeldanspruch prüfen lassen.

Die Stadtverwaltung hat auf diese Entwicklung reagiert und bietet ab sofort bei der Wohngeldbewilligung ein vereinfachtes Verfahren an. Die Bewilligung erfolgt, ohne weitere Prüfung der Einkommens- und persönlichen Verhältnisse, nach den Angaben des Antragstellers unter dem Vorbehalt der Rückforderung.

Der Zuschuss zur Miete oder Belastung wird zunächst als Vorschuss für drei Monate bewilligt. Soweit bei einer Neuberechnung des Wohngeldanspruchs auf der Grundlage der festgestellten Einkommens- und persönlichen Verhältnisse die dann zustehende Wohngeldleistung geringer ist oder entfällt, ist überzahltes Wohngeld zu erstatten.

Wohngeld ist ein Zuschuss zur Miete beziehungsweise ein Zuschuss zur Belastung für Eigentümer. Die Leistung richtet sich an diejenigen, die Einkommen erzielen, das jedoch nicht ausreicht, um die Wohnkosten in voller Höhe zu decken.

Die Wohngeldhöhe richtet sich nach dem Einkommen, der Haushaltsgröße und der Miethöhe beziehungsweise Belastungshöhe.

Durch diese Leistung kann der Mieter seiner Mietzahlungspflicht oder der Eigentümer seiner Zahlungsverpflichtung für die Belastung rechtzeitig nachkommen.

Wohngeldanträge können bei der Stadt Lünen auf folgenden Wegen gestellt werden:
 

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Wohngeldantrag
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