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Warmes Wochenende: Stadt Lünen mahnt zur Rücksicht und kündigt Kontrollen an

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   News

Am Wochenende meldet sich der Frühling zu Wort: Bis zu 20 Grad Celsius sagt der Deutsche Wetterdienst für Deutschland voraus. Bei der Stadt Lünen vermutet man, dass das gute Wetter viele Menschen nach draußen lockt. Das ist aber in Zeiten von Corona nicht ungefährlich.

„Auch wenn das gute Wetter lockt: Die Verhaltensregeln, die helfen sollen, um die Corona-Epidemie einzudämmen, gelten natürlich uneingeschränkt auch am Wochenende“, sagt Bernd Wiesner, der Leiter des Lüner Ordnungsamtes. Das habe vor allem etwas mit Rücksicht und Verantwortung zu tun: „Die Abstands- und Sicherheitsregeln sind ja dafür da, dass man sich und auch die Mitmenschen vor Ansteckung schützt“, so Wiesner.

Damit die Regeln eingehalten werden, hat die Stadt Lünen angekündigt, dass es auch am Wochenende im gesamten Stadtgebiet Kontrollen geben wird. Das Ordnungsamt hat sich für diese Aufgabe mit Kräften aus anderen Bereichen der Stadtverwaltung verstärkt. Außerdem unterstützt ein privater Sicherheitsdienst die Kontrollen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind schwerpunktmäßig im Seepark in Horstmar unterwegs, werden aber auch an anderen Stellen im Stadtgebiet eingesetzt.

Ein Verstoß gegen das Zusammenkunftsverbot von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit ist mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 200 Euro pro Person belegt. Treffen sich diese Personen auch noch zum Picknicken oder Grillen, steigt das Bußgeld auf 250 Euro. Wer sich sein Mittagessen im Restaurant oder Imbiss abholt, sollte es dann nicht vor Ort zu sich nehmen: Verzehren Kunden erworbene Speisen im Umkreis von 50 Metern um die Verkaufsstelle, wird ebenfalls ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro pro Person fällig. Die Bußgelder sind NRW-weit einheitlich.

Bisher halten sich die Lünerinnen und Lüner aber weitgehend an die Regeln: „Allgemein stellen wir fest, dass die Vorgaben vom Großteil der Menschen akzeptiert und umgesetzt werden“, berichtet Bernd Wiesner. Auch die Kontrollen seien bisher überwiegend unproblematisch. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Außendienst erhielten sogar häufig positive Rückmeldungen, sagt der Leiter des Ordnungsamtes. Seit die umfassenden Regeln der landesweiten „Coronaschutzverordnung“ gelten, hat die Stadt lediglich 18 Bußgeldverfahren eingeleitet. Sie stehen alle in Verbindung mit Verstößen gegen die Zusammenkunftsbeschränkungen.

Das Telefon klingelt derzeit im Rathaus des Öfteren. Etwa 50 Anrufe verzeichnet allein das Ordnungsamt pro Tag. Dazu kommen zahlreiche E-Mails. Gibt es darunter viele Hinweise auf Verstöße gegen die Corona-Regeln? „Natürlich wird da zunehmend auch auf tatsächliches oder vermeintliches Fehlverhalten aufmerksam gemacht“, sagt Bernd Wiesner, „aber die Inhalte der Anfragen sind viel breiter. Sehr oft geht es um Verhaltensregeln und Auskünfte im Zusammenhang mit Zusammenkünften und Ansammlungen.“ Außerdem riefen häufig Gewerbetreibende an, die sichergehen möchten, was erlaubt ist und was nicht.

Bei der Stadtverwaltung geht in Corona-Zeiten auch am Wochenende jemand ans Telefon: Die städtische Nummer 02306 104-0 ist samstags und sonntags zwischen 10 und 18 Uhr erreichbar.

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Kontaktverbot
(c) Pixabay; Warmes Wochenende: Stadt Lünen mahnt zur Rücksicht und kündigt Kontrollen an