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Mehrheit der Läden in Lünen kann Montag wieder öffnen

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   News

Die NRW-Landesregierung hat in der neuen Coronaschutzverordnung festgelegt, dass ab Montag (20. April) Geschäfte wieder öffnen dürfen, deren Verkaufsfläche nicht größer als 800 Quadratmeter ist. Die „Verkaufsfläche“ ist die für Kunden zugängliche Fläche, dazu zählen beispielsweise auch Treppen, Kassenzonen oder Standflächen für Verkaufsregale. 800 Quadratmeter entsprechen der Größe eines Handballfelds.

In Lünen gibt es etwa 50 Geschäfte, deren Verkaufsfläche 800 Quadratmeter überschreitet. Die meisten davon dürfen jedoch ab Montag trotzdem öffnen: Die Coronaschutzverordnung sieht zahlreiche Ausnahmen vor, zum Beispiel für Autohäuser, Buchhandlungen oder Einrichtungshäuser. Andere mussten gar nicht erst schließen, wie zum Beispiel Supermärkte, Tierbedarfsgeschäfte und Baumärkte. Die Stadt Lünen prüft derzeit, welche Geschäfte auch nach der neuen Verordnung definitiv geschlossen bleiben müssen und schreibt deren Betreiberinnen und Betreiber an, um sie auf die Regelung hinzuweisen.

Alle Einrichtungen, die öffnen, müssen allerdings die Hygiene sicherstellen. Das Land schreibt vor, dass der Zutritt gesteuert werden muss und Warteschlangen zu vermeiden sind. Es muss sichergestellt sein, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kundinnen und Kunden eingehalten werden kann. Auch die Zahl gleichzeitig anwesender Kundinnen und Kunden ist beschränkt: Pro zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche darf maximal eine Person im Laden sein. Ein Discounter mit 500 Quadratmetern Verkaufsfläche darf also maximal 50 Kundinnen und Kunden gleichzeitig einlassen.

Die Regelungen zur Hygiene gelten auch für die Geschäftslokale von Handwerksbetrieben und Dienstleistern. Handwerkerinnen und Handwerker sowie Dienstleisterinnen und Dienstleister können ihrer Tätigkeit unter Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen weiterhin nachgehen. Ausgenommen davon bleiben unter anderem Friseursalons, Nagelstudios, Tätowierstudios und Massagesalons.

Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten bleiben geschlossen und damit auch alle Diskotheken, Kinos und Museen. Auch Restaurants, Gaststätten, Imbisse, Kneipen und Cafés dürfen weiterhin nicht öffnen. Der Außer-Haus-Verkauf und die Belieferung sind jedoch erlaubt, wenn geeignete Hygienevorkehrungen getroffen werden. Der Verzehr von Speisen in einem Umkreis von 50 Metern um die Verkaufsstelle ist untersagt.

Um vor allem Gastronominnen und Gastronomen eine Plattform zu bieten und Bürgerinnen und Bürgern bei der Auswahl von Lieferdiensten und Abholangeboten Orientierung zu bieten, hat die Stadt Lünen gemeinsam mit dem City-Ring das Online-Portal „Lünen bringt’s“ gestartet. Es ist erreichbar unter www.luenen.de/luenenbringts. Ein Eintrag dort ist für Unternehmerinnen und Unternehmer kostenlos.
 

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