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Stadt kontrolliert Sperrstunde: Verordnung verbietet auch Außer-Haus-Verkauf und Lieferservice

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   News

Mit umfangreichen außerordentlichen Kontrollen hat das Ordnungsamt der Stadt Lünen am Wochenende gastronomische Einrichtungen im Stadtgebiet überprüft. Am späten Freitag- und Samstagabend (23. und 24. Oktober) waren die Mitarbeiter der Behörde in Lünen unterwegs, vor allem in der Innenstadt, in Brambauer sowie in Lünen-Nord. Insbesondere kontrollierten sie, ob die Gastronominnen und Gastronomen die Sperrstunde einhielten und ob Betreiberinnen und Betreiber von Kiosken oder Tankstellen das Verkaufsverbot für Alkohol beachteten.

Die aktuelle Coronaschutzverordnung des Landes NRW verbietet den Betrieb gastronomischer Einrichtungen und den Verkauf alkoholischer Getränke zwischen 23 und 6 Uhr. Die Stadtverwaltung macht außerdem darauf aufmerksam, dass auch ein Außer-Haus-Verkauf, ein Lieferservice oder die Abholung von Speisen und Getränken am Auto-Schalter in der Sperrzeit nicht zulässig sind. Das bekräftigt auch eine Klarstellung des Landesgesundheitsministeriums, die der Kreis Unna bereits in der vergangenen Woche an die Kreiskommunen weitergeleitet hatte.

Die Kontrolleure des städtischen Ordnungsamts zogen am Montag ein weitgehend positives Fazit des Wochenendes. Die meisten Gastronominnen und Gastronomen hielten sich an die Sperrzeit. In Einzelfällen seien Betreiberinnen und Betreiber gastronomischer Einrichtungen angesprochen und ermahnt worden, ihren Betrieb zu schließen. Dem seien die Angesprochenen ausnahmslos nachgekommen. In einem Fall wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, da der Betrieb nicht zum ersten Mal auffällig geworden war.

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Abbildung Gastronomie
(c) Pixabay; Stadt kontrolliert Sperrstunde: Verordnung verbietet auch Außer-Haus-Verkauf und Lieferservice