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Landesförderung soll Stadtteilzentrum Brambauer und Lüner Innenstadt stärken

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   News

Lünen erhält eine Landesförderung von rund 442.000 Euro zur Stärkung der Innenstadt und des Stadtteilzentrums von Brambauer. Das Geld kommt aus dem "Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren" des Landesministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung.

Der Hintergrund des Förderprogramms ist, dass der lokale Einzelhandel sowie die Gastronomie derzeit unter erheblichen Umsatzeinbußen leiden. Zudem bringt der Bedeutungszuwachs des Online-Handels tiefgreifende Veränderungen für die Stadtzentren. Sehr häufig sind es äußere Umstände, die die Händlerinnen und Händler selbst nicht beeinflussen können. Diese Umstände bedrohen die Existenzen der Geschäftsleute und die ihrer Beschäftigten - und damit das "Gesicht" der Innenstädte. Die Corona-Krise macht das mehr als deutlich.

Als Reaktion auf die Schäden, die aus den notwendigen Corona-Maßnahmen entstehen, hat das NRW-Heimatministerium das Förderprogramm aufgelegt. Es will damit die Auswirkungen der Pandemie auf die Innenstädte und Stadtteilzentren, insbesondere auf den dortigen (Einzel-)Handel, die Gastronomie und die Kulturszene abfedern. Mit Hilfe des Sofortprogramms soll der Wandel im Handel aktiv begleitet und unterstützt werden. "Innenstädte und Zentren sind das Gesicht, sind das Herz unserer Städte und Gemeinden. Mit dem Sofortprogramm ermöglicht die Landesregierung den Städten und Gemeinden, rasch zu handeln, neue Wege zu gehen und Perspektiven zu entwickeln", so Ministerin Ina Scharrenbach in einer Mitteilung.

In Lünen stehen mit der Landesförderung und städtischen Mitteln für die kommenden drei Jahre jeweils etwa 250.000 Euro für das Stadtteilzentrum Brambauer und die Innenstadt zur Verfügung. "Mit der Förderung haben wir für nun die Möglichkeit über einen sogenannten »Verfügungsfonds Anmietung« aktuell leerstehende Objekte in den beiden Zentren anzumieten und zu attraktiven Konditionen für neue Nutzungen und Ideen zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich ist im nächsten Jahr der Aufbau eines Zentrenmanagements geplant, das sich gezielt um Belange der Einzelhändler, Gastronomen und Unternehmer zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der beiden Zentren kümmern kann", so Astrid Linn, Fachreferentin Stadtentwicklung der Stadt Lünen. Im Zuge der Förderantragsstellung haben bereits erste Gespräche mit verschiedenen Akteuren aus Handel und Kultur stattgefunden.

Die Entwicklung neuer Möglichkeiten für eine attraktive und nachhaltige Nutzung aktuell leerstehender Ladenlokale läuft unter dem Namen "Erlebnis.RAUM". Die Stadt Lünen will diesen Prozess gemeinsam mit verschiedenen Partnern angehen. "Wir haben jetzt die Chance, im Dialog mit den Akteuren vor Ort an einer zukunftsfähigen Entwicklung der Zentren Brambauer und Innenstadt zu arbeiten. Für Lünen ist dies ein weiterer wichtiger Schritt um die Innenstadt attraktiv zu halten und das Zentrum Brambauers zu stärken", so der Technische Beigeordnete Arnold Reeker. Damit soll der vom Ministerium vorgegebene  Grundgedanke des Sonderprogramms - "Gemeinsam anpacken, um die Marktplätze des 21. Jahrhunderts zu gestalten" - auch und gerade in Lünen lebendig werden.

Wer Fragen zu den Möglichkeiten der Nutzung leerstehender Objekte hat oder bereits konkrete Vorstellungen und Ideen schildern möchte, erreicht das Referat Stadtentwicklung telefonisch unter 02306 104-1308 oder per E-Mail an frank.ahlrichs.02@luenen.de.    

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Landesfördermittel für Lünen
(c) Land NRW/Pixabay; Landesförderung soll Stadtteilzentrum Brambauer und Lüner Innenstadt stärken