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Außensportanlagen in Lünen wieder nutzbar: Stadt verweist auf Regeln

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   News

Die Stadt Lünen hat die Öffnung der privaten und öffentlichen Außensportanlagen beschlossen. Dies hatte die Landesregierung in der vergangenen Woche ermöglicht. Da die Corona-Schutzverordnung aus Sicht der Stadt Lünen im Hinblick auf die Öffnung von Sportanlagen noch einigen Interpretationsspielraum lässt, hatte die Stadt vor der Entscheidung zunächst Rücksprachen mit dem Land NRW und dem Kreis Unna gehalten. Auch mit dem Landessportbund NRW steht die Sportverwaltung in Kontakt.

Alle Nutzungen der wieder zu öffnenden Sportanlagen müssen im Einklang mit der Corona-Schutzverordnung stehen. Für die Nutzung und den Zugang zur Sportanlage ist der jeweilige Verein verantwortlich, der gültige Belegungsplan muss eingehalten werden. Die Stadt Lünen hat sich mit einem Schreiben an alle Vereine gewandt und darin auf die geltenden Regeln hingewiesen.

Erlaubt sind nur Sportarten, die regulär alleine oder zu zweit betrieben werden können, also beispielsweise Joggen, Walken, Tennis oder Leichtathletik. Die zwei Personen einer Zweiergruppe oder Angehörige des gleichen Hausstandes müssen untereinander keinen besonderen Abstand halten. Zwischen verschiedenen Gruppen ist allerdings jederzeit ein Abstand von fünf Metern einzuhalten. Die Stadt empfiehlt den Sportvereinen, die Abstände auch für Dritte deutlich sichtbar zu gestalten, zum Beispiel durch erkennbare Markierungen. Eine Trainerin oder ein Trainer zählt zur Gruppe. Gehört er oder sie also nicht dem gleichen Hausstand an wie der Sportler oder die Sportlerin, kann er oder sie nur Einzelunterricht erteilen.

Mannschaftssport ist nicht gestattet und auch die Aufteilung von Mannschaften oder Gruppen in parallel trainierende Kleingruppen ist nicht zulässig.

Zudem gilt weiter, dass die Kabinen und Umkleiden nicht genutzt werden dürfen. Die üblichen Corona-Hygienemaßnahmen müssen eingehalten werden und es ist obligatorisch, Teilnehmerlisten zu führen, um im Infektionsfall eine Rückverfolgung zu ermöglichen.

Die Stadt Lünen hat alle Vereine, die die Anlagen nutzen möchten, gebeten, Kontakt zur Verwaltung aufzunehmen und ihren Nutzungswunsch sowie die konkret geplanten Nutzungszeiten zu besprechen. Damit soll auch vermieden werden, dass Nutzungsgebühren für gar nicht durchgeführte Trainingseinheiten erhoben werden. Die Stadt betont, dass grundsätzlich die Vereine für die Zutrittsregelung zu den Anlagen zuständig sind. Sie kündigt aber an, auch stichprobenartig sowie auf Hinweise hin Kontrollen durchzuführen. Im Falle eines Verstoßes können sowohl die Nutzerinnen und Nutzer als auch der für die Nutzung zuständige Verein zur Verantwortung gezogen werden. Die entsprechenden Bußgelder für Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung beginnen bei 250 Euro für Nutzerinnen und Nutzer sowie bei 1.000 Euro für Vereine.

Für die Schulen gelten andere Vorgaben als für die Vereine; so ist der Schulsport beispielsweise nach § 9 Abs. 1 der Corona-Schutzverordnung von einigen Regelungen - wie dem Mindestabstand von fünf Metern zwischen Gruppen und dem Verbot der Kabinennutzung - ausgenommen. Die Schulen müssen jedoch die Nutzung der Sportanlagen bei der Verwaltung ankündigen.

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Außensportanlagen in Lünen wieder nutzbar: Stadt verweist auf Regeln
(c) Pixabay; Außensportanlagen in Lünen wieder nutzbar: Stadt verweist auf Regeln