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Kinderferienstadt Lünopoli wird verschoben - Alternativen geplant

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   News

Die bei Kindern beliebte Ferienstadt Lünopoli wird um ein Jahr verschoben. Das teilt die Stadtverwaltung Lünen mit. Lünopoli findet in der Regel alle zwei Jahre statt und hätte nach der letzten Ausgabe im Jahr 2019 folglich in diesem Sommer wieder seine Türen für rund 500 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren geöffnet.

Die Stadt begründet die Verschiebung mit der anhaltenden Corona-Pandemie. Eine sichere Planung und Organisation sei derzeit nicht möglich, heißt es seitens der Verwaltung. "Die Entscheidung, Lünopoli um ein Jahr zu verschieben, ist uns sehr schwer gefallen. Fakt ist aber, dass wir den Kindern Lünopoli nicht annähernd in der gewohnten und notwendigen Qualität anbieten können, die die Kinder kennen", sagt Ludger Trepper, Fachbereichsleiter Jugend & Soziales der Stadt Lünen.

Deshalb konzentriere sich die Verwaltung jetzt vor allem auf Alternativen: "Die Pandemie belastet die Jüngsten von uns enorm - vor allem auch die, die schon vorher benachteiligt waren. Die Jugend-, Schul- und Kulturverwaltung arbeitet deshalb aktuell unter Hochdruck daran, Kindern zwischen 6 und 12 Jahren ein Unterstützungsangebot zu machen, um viele pandemiebedingte Defizite wieder aufzuholen", erklärt Trepper.

"Die Alternativen, die wir derzeit ausarbeiten, sollen im Offenen Ganztag angeboten werden und sich nicht ausschließlich auf die Kinder beschränken, die bereits einen Platz dort haben", führt der Fachbereichsleiter aus. Die Angebote sollen den Kindern vor allem dabei helfen, Sprach- und Sozialkompetenzen sowie Konzentrationsfähigkeit oder Kreativität wieder aufzufrischen. "Gerade diese grundlegenden Kompetenzen, die Kinder im normalen Schulalltag lernen, gehen in der aktuellen Situation leider verloren. Da wollen wir ansetzen", erklärt Trepper die geplanten Unterstützungsangebote. Die Verwaltung habe daran gearbeitet, ein solches Angebot bereits in den Osterferien anzubieten, die Pandemie-Lage lasse das aber aktuell nicht zu.

Über Angebote im Offenen Ganztag hinaus plant die Stadt für den Sommer zentrale Angebote in Kultur- und Bildungseinrichtungen wie etwa im Theater, im Museum, in der Bücherei, in der Musikschule und im Lükaz. Auch hier werde derzeit unter Hochdruck an Angeboten gearbeitet, die - sofern es die Infektionslage zulässt - ebenfalls in den Sommerferien stattfinden könnten.

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(c) Stadt Lünen; Die Kinderferienstadt Lünopoli wird auf 2022 verschoben - Alternativen sind in Planung