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Bürgerbüro: Stadt schaltet Termine bis Ende Mai frei

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   News

Bürgerinnen und Bürger können ab Dienstag, 6. April, im Bürgerbüro Termine bis Ende Mai buchen. Die Termine werden ab 10 Uhr unter www.luenen.de/terminvereinbarung freigeschaltet. Die Stadtverwaltung kommt damit dem Wunsch vieler Lünerinnen und Lüner nach, Termine mehrere Wochen im Voraus buchen zu können. Bislang hatte die Stadt die Termine immer zwei Wochen im Voraus vergeben.

"Die Terminvergabe hatten wir bisher immer nur für einen vergleichsweise kurzen Zeitraum vergeben, um Absagen zu vermeiden, falls sich die sehr dynamische Infektionslage verschärfen sollte", erklärt Matthias Bork, Fachbereichsleiter Bürgerservice und Ordnung. "Dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger wollen wir aber nachkommen und werden Termine jetzt erst einmal langfristig vergeben. Wir bitten aber um Verständnis, wenn wir Termine eventuell wieder absagen müssen, sollten sich die Corona-Regeln ändern", sagt er weiter.

Jeden Morgen um 8 Uhr (donnerstags um 9 Uhr) werden außerdem kurzfristig freigewordene Termine freigeschaltet. Für Fragen und zur Terminvereinbarung stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch telefonisch unter der 02306 104-2030 zur Verfügung. Die Stadt bittet um Verständnis, wenn es wegen des hohen Aufkommens am Telefon zu Wartezeiten kommt. Man arbeite, so erklärt Matthias Bork, mit einem externen Telefondienstleister zusammen, der die Spitzen beim Anruferaufkommen abfedere.

Die Stadt Lünen bittet die Bürgerinnen und Bürger darum, weiterhin nur bei dringenden Anliegen einen Termin im Bürgerbüro zu vereinbaren. "Um Besucherinnen und Besucher sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen, können wir nur begrenzte Terminkapazitäten anbieten", erklärt Matthias Bork. Weil die Kapazitäten Grenzen haben, sei es besonders wichtig, nur dann einen persönlichen Termin zu vereinbaren, wenn es wirklich notwendig ist.

Dringend sind beispielsweise Anliegen, bei denen einer Person akute Nachteile entstünden, wenn sie nicht bearbeitet würden. Wer zum Beispiel wegen abgelaufener Dokumente einen persönlichen oder wirtschaftlichen Nachteil zu erwarten hätte, sollte sich in jedem Fall ans Bürgerbüro wenden. Auch bei Umzügen können dringende Fälle gegeben sein, so kann beispielsweise eine verzögerte oder nicht erfolgte Ummeldung zur Verweigerung von Leistungen führen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerbüros stellen allerdings fest, dass viele Bürgerinnen und Bürger mit Anliegen vorstellig werden, die nur scheinbar dringend sind. So gebe es beispielsweise einige Menschen, die bereits jetzt Dokumente für eventuelle Reisen in den Sommermonaten beantragen würden. "Das kann und muss im Moment warten", appelliert Matthias Bork angesichts der angespannten Situation. "Abgesehen davon dauert ein Personalausweis drei Wochen in der Herstellung, ein Reisepass vier. Kinderreisepässe werden sogar sofort vor Ort ausgestellt", erklärt der Fachbereichsleiter. Wenn ein Personalausweis abgelaufen ist, muss auch nicht grundsätzlich sofort ein neuer her: Wer zum Beispiel noch einen gültigen Reisepass zu Hause hat, braucht erst einmal nicht tätig zu werden, denn mit dem Reisepass erfüllt er oder sie die gesetzliche Ausweispflicht ebenso.

"Was wir auch immer wieder betonen ist: Für viele Anliegen brauchen die Bürgerinnen und Bürger gar keinen Termin", sagt Matthias Bork. Darunter seien auch zwei der häufigsten Anliegen, nämlich der Antrag auf eine Führungszeugnis und die Frage nach einer Meldebescheinigung. "Für beides reicht eine E-Mail an buergerbuero@luenen.de, die Kolleginnen und Kollegen regeln dann alles Weitere mit der Antragstellerin oder dem Antragsteller", erklärt Bork. Das Führungszeugnis könne man zudem auch direkt beim Bundesjustizamt beantragen (www.fuehrungszeugnis.bund.de). Ein Brief oder eine E-Mail reichen auch zum Verlängern des Schwerbehindertenausweises oder des Fischereischeins sowie zur Beantragung von Steuer-Identifikationsnummern und Untersuchungsberechtigungsscheinen. "Und auch wer den Verlust ihrer oder seiner Personaldokumente anzeigen will, sollte sich einfach per E-Mail bei uns melden", bittet Fachbereichsleiter Bork.

Weitere Informationen gibt es unter www.luenen.de/buergerbuero

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