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Brand in der Luisenhüttenstraße - Feuerwehr dankt Anwohnern

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   Pressemitteilungen

In der Luisenhüttenstraße 20 kam es am Donnerstagabend, 25. Juli, gegen 20 Uhr aus noch ungeklärten Gründen zu einem Dachstuhlbrand. Bei Eintreffen der Feuerwehr standen außerdem die Dächer der Hausnummern 22 und 24 in Flammen. Insgesamt waren rund 90 Einsatzkräfte vor Ort. Der Einsatz endete gegen 1 Uhr.

Durch das umsichtige Verhalten der Bewohner waren die Gebäude zum Zeitpunkt des Eintreffens der Feuerwehr bereits geräumt. Nur eine Person musste von den Einsatzkräften aus Gebäude Nummer 20 gerettet werden. Insgesamt wurden drei Menschen leicht verletzt, fünf mussten ambulant vor Ort betreut werden.

Durch den Einsatz von zwei Drehleitern, einem Teleskopmast der Feuerwehr Bergkamen und Rettungskräften mit Atemschutzgeräten konnte verhindert werden, dass sich das Feuer auf das Innere der benachbarten Gebäude ausbreiten konnte. Das Gebäude der Luisenhüttenstraße 20 bleibt vorerst durch die Polizei gesperrt. Freitagmittag, 26. Juli, werden Beamte der Kripo das Haus untersuchen. Außerdem muss die Statik des Gebäudes kontrolliert werden.

Bislang ist noch unklar, wann die Bewohner ihre Wohnungen wieder betreten dürfen. Betroffen sind insgesamt 25 Wohnungen. Ungefähr die Hälfte der Bewohner kam im Laufe der Nacht bei Freunden oder Verwandten unter, die andere Hälfte - 41 Bewohner - wurden vom Eigentümer WBG in einem Hotel untergebracht.

Die Bewohner der anderen betroffenen Gebäude konnten im Laufe der Nacht wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Feuerwehr der Stadt Lünen hatte sich nach dem Einsatz bei allen Menschen vor Ort bedankt. "Besonders gefreut haben wir uns über Bürgerinnen und Bürger, die uns während des Einsatzes mit Getränken und Wassereis versorgt haben", bedankte sich die Lüner Feuerwehr. Zur Einsatzzeit herrschte noch eine Temperatur von über 30 Grad.

Foto: Löschfahrzeug
Insgesamt waren 90 Einsatzkräfte - Feuerwehr und Rettungsdienst - vor Ort.