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Sicherheitsdialog in Alstedde: Mehr Probleme mit Parksündern als mit Straftaten

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   Startseite

In Alstedde fühlen sich die Anwohnerinnen und Anwohner offenbar mehrheitlich sicher und wohl. Das war das zentrale Ergebnis beim Sicherheitsdialog am Dienstagabend, 13. August. Zu diesem hatte Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns ins Vereinsheim von Blau-Weiß Alstedde eingeladen. "Mir als Bürgermeister ist es wichtig, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger in unseren Lüner Stadtteilen sicher fühlen“, sagte Kleine-Frauns zu Beginn der Veranstaltung und leitete damit in die offene Diskussionsrunde ein.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Klaus Steffenhagen, ehemaliger Polizeipräsident in Köln und Hagen. Rede und Antwort stand auch der Leiter des Lüner Ordnungsamtes, Bernd Wiesner.

Große Sorge vor Straftaten und Gewalt gebe es kaum, hieß es aus Reihen der Gäste des Sicherheitsdialogs. Kritisiert wurde hingegen die Parkplatzsituation in Alstedde. Insbesondere bei größeren Veranstaltungen - etwa an Spieltagen des Fußballvereins - und im Bereich der Grundschule sei es aufgrund enger Straßen und vieler Autos oftmals unübersichtlich und gefährlich. So würden beispielsweise Einfahrten und Rettungswege versperrt, berichteten einige Anwohner. "Hol- und Bringzeiten sind im Bereich der Lüner Schulen ein großes Thema, es wird auch kontrolliert. Wir arbeiten hier eng mit der Polizei zusammen", erklärte Bernd Wiesner. Die Stadt wolle nach diesen Schilderungen zeitnah das Augenmerk auf diese Situation richten.

Bürgermeister Kleine-Frauns zeigte Verständnis für die vorgetragenen Parkplatzprobleme, erklärte aber auch, dass es gewisse Grenzen gebe: Die Entscheidung, größere und mehr Stellflächen auf öffentlichen Plätzen zu schaffen, sei eine politische. "Als Verwaltung können wir nur Empfehlungen abgeben", ergänzte Kleine-Frauns. Der Bürgermeister wird am folgenden Sonntag den Sportplatz "Am Heikenberg“ besuchen, um sich selbst ein Bild von der Arbeit des Vereins und der Verkehrssituation vor Ort an Spieltagen zu machen.

Mit dem Dialog in Alstedde setzte der Bürgermeister die Diskussionsreihe in den Lüner Stadtteilen fort. Seit Sommer 2017 kommt Kleine-Frauns mit den Bürgerinnen und Bürgern regelmäßig ins Gespräch, um zu erfahren, wie sicher sie sich in ihren Quartieren fühlen. Die Ergebnisse der Gesprächsrunden werden festgehalten. Die städtischen Ordnungskräfte und die Polizei entwickeln dann auf dieser Basis Lösungen für die geschilderten Probleme.

Sicherheitsdialog in Alstedde
Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns, Klaus Steffenhagen, ehemaliger Polizeipräsident in Köln und Hagen, und Bernd Wiesner, Leiter des Lüner Ordnungsamtes, diskutierten mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Alstedde über die Themen Sicherheit und Ordnung in Alstedde (v.l.n.r.).
Leerraum/Abstand
Sicherheitsdialog in Alstedde
Die Anwohnerinnen und Anwohner fühlten sich insgesamt sicher in Alstedde. Lediglich die Parksituation müsse sich entschärfen.