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Mietvertrag ist unterzeichnet: Schuhhaus eröffnet Anfang März in der Fußgängerzone

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   News

Es gibt gute Nachrichten aus der Innenstadt. Das aktuell noch leerstehende ehemalige Ladenlokal von s.Oliver konnte neu vermietet werden. Neuer Mieter ist die Firma Kramer Schuhe, die in dem Ladenlokal eine Filiale von „Schuh okay“ eröffnen will.
 

Für die Lange Straße 3-5 waren nach dem Eigentümerwechsel verschiedene Nutzungskonzepte geprüft worden. Der Mietvertrag für das Schuhgeschäft konnte nun zum Jahresanfang unterzeichnet werden. Zunächst werden noch Umbauarbeiten stattfinden. Anfang März wird in der Langen Straße dann ein modernes Schuhgeschäft mit Damen-, Herren- und Kinderschuhen sowie modischen Accessoires eröffnen. Das in vierter Generation geführte Familienunternehmen Kramer Schuhe aus Ahaus eröffnet damit in Lünen seine 53. Filiale. Bereits im letzten Jahr ist in das Obergeschoss das Lernstudio Barbarossa eingezogen.

Auch für andere Ladenlokale in der sogenannten „1a-Lage“ der Innenstadt gibt es aussichtsreiche Gespräche für Nachvermietungen. Generell gilt aber: Der Strukturwandel im Handel, der immer wieder auch mit Ladenleerständen einhergeht, ist eine Herausforderung für Lünen. Die Entwicklung ist schwerlich aufzuhalten, aber verschiedene Maßnahmen seitens der Stadt im Dialog mit allen Akteuren sollen einen Rahmen für den Wandel geben. Die Stadtverwaltung selbst sieht ihre Aufgabe vor allem darin, den öffentlichen Raum attraktiv zu gestalten, was im Rahmen der Innenstadtentwicklung mit einheitlichen Gestaltungselementen ansprechend und umfangreich geschehen ist.

Soweit es möglich ist, berät und unterstützt das Referat für Stadtentwicklung der Stadt Lünen zudem auch Eigentümer und Gewerbetreibende mit dem Ziel, die innerstädtische Einzelhandelslandschaft und die Immobiliensituation qualitativ zu erhalten und weiterzuentwickeln. So sollen beispielsweise Leerstände durch einen guten Kontakt zu Eigentümern und Maklern möglichst schnell vermittelt werden. In den Beratungen werden Daten zu leerstehenden Innenstadtimmobilien erfasst, Handlungsoptionen für innerstädtische Immobilien ausgelotet und Größenanforderungen von gewerblichen Konzepten mit den Immobilien abgeglichen. Auch eine Schaufensterbeklebung – wie im Fall des s.Oliver-Leerstands – kann zumindest dafür sorgen, dass das leer stehende Ladenlokal ansehnlich bleibt.  

„Wichtig ist es Interessenten für Einzelhandelsnutzungen und Makler zusammenzubringen“ erläutert Astrid Linn, Fachreferentin für Innenstadtentwicklung. Nach Einschätzung der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund ist die Lüner Innenstadt für eine Mittelstadt noch sehr gut in ihrem Einzelhandelsangebot aufgestellt, so Linn weiter. Es gelte, in der Zukunft verstärkt Standorte neu auszurichten und die jeweiligen Stärken der einzelnen Innenstadtquartiere herauszustellen. Als Meilenstein könne in diesem Zusammenhang insbesondere der Umbau der Persiluhrpassage zu einem Ort von Bildung und Kultur gesehen werden, führt Linn aus.

Noch steht die ehemalige s.Oliver-Filiale in der Fußgängerzone leer. Die Schaufensterbeklebung der Stadt Lünen sorgt dafür, dass der Leerstand etwas ansehnlicher bleibt. Sie wird demnächst entfernt.