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Lünen um die Jahrhundertwende erleben: Sonntagsführung am 2. August

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   News

Die zweite Lüner Sonntagsführung in diesem Jahr steht am 2. August ganz im Zeichen der Lüner Vergangenheit. Gästeführerin Ursel Rudolph lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger dazu ein, den nördlichen Teil der Lüner Innenstadt und seine Geschichte zu erkunden.

Mit dem Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert veränderte sich die Stadt Lünen grundlegend. Ein Großteil der Bevölkerung hatte früher südlich der Lippe gewohnt und vom Handwerk und der Landwirtschaft gelebt. Die neue Eisenindustrie und der wachsende Steinkohlenbergbau sorgten dann für große strukturelle Veränderungen. Die Bevölkerung wuchs, die Nordseite der Lippe wurde besiedelt. Bei der Stadtführung mit Ursel Rudolph werden die Veränderungen zur Zeit der Jahrhundertwende in der nördlichen Innenstadt thematisiert. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren interessante Hintergründe zum Kaiserlichen Postamt, zur Alten Sparkasse und auch zum Waldschmidthaus.
 
Die Führung beginnt um 15 Uhr am Rathaus, Willy-Brandt-Platz 1. Coronabedingt können inklusive der Gästeführerin maximal zehn Personen teilnehmen. Wer dabei sein möchte, wird deshalb gebeten, sich beim Stadtmarketing der Stadt Lünen entweder per Mail an stadtmarketing@luenen.de oder unter der Telefonnummer 02306 104-1778 (Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 12:30 Uhr) unter Angabe des Namens, der Adresse und einer Telefonnummer verbindlich anzumelden. Die Stadt bittet um Verständnis dafür, dass unangemeldete Personen nicht an der Sonntagsführung teilnehmen können, sofern die maximale Gruppengröße bereits erreicht wurde. Wo der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann, muss eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Der Kostenbeitrag beträgt fünf Euro pro Person und ist vor Ort an die Gästeführerin zu entrichten. Kinder bis 15 Jahre nehmen kostenlos teil. Die Führung dauert ca. 90 Minuten.
 
Neben den Sonntagsführungen bietet das Lüner Stadtmarketing ganzjährig Führungen für Gruppen an. Ob Schulexkursion, Vereinstour oder Klassentreffen – das Gästeführerteam vermittelt interessierten Gruppen vielfältige Einblicke in Historie und Gegenwart der Lippestadt. Angeboten werden mehr als 20 verschiedene Führungen. Außerdem sind individuelle Führungswünsche möglich. Auch hier ist derzeit die Gruppengröße auf maximal zehn Personen inklusive Gästeführerin oder Gästeführer beschränkt. Zudem müssen die persönlichen Daten aller Teilnehmenden angegeben werden. Das Lüner Stadtmarketing steht auch hier bei Rückfragen unter 02306 104-1778 zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es unter www.luenen.de/stadtfuehrungen.

Kaiserliches Postamt
(c) Stadt Lünen; Kaiserliches Postamt: Heute ein Bürohaus, früher ein Postamt. Das Gebäude an der Cappenberger Straße 14 steht unter Denkmalschutz. Die neubarocke Bauform ist ein Sinnbild einer historisch geprägten, hoheitsvollen Selbstdarstellung. Früher versorgte das Postamt einen großen Bezirk mit den umgebenen Gemeinden. Es beschäftigte rund 50 Beamtinnen und Beamte und war zentrale Stelle für den Warenverkehr. 1973 endete hier der Betrieb.