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Neue Regeln: Lükaz sagt Veranstaltungen ab und plant Alternativformate

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   News

Das Team des Lükaz hat sich in Abstimmung mit dem Stab Außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt Lünen dazu entschlossen, alle geplanten Veranstaltungen bis zum 31. Dezember abzusagen.

Die aktuellen Corona-Regeln sehen vor, dass ab einem Inzidenz-Wert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnern Veranstaltungen stark eingeschränkt werden. Dieser Wert wird im Kreis Unna derzeit überschritten. Der Kreis hat einen Erlass der Landesregierung in eine Verfügung überführt, die unter anderem besagt, dass Veranstaltungen mit mehr als 250 Personen in geschlossenen Räumen verboten sind und die zulässige Teilnehmerzahl auf 20 Prozent der normalen Kapazität des Veranstaltungsortes beschränkt wird. Außerdem gilt bei Veranstaltungen auch am Platz die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Veranstaltungen nur mit 20-prozentiger Auslastungsquote durchführen zu können, mit fester Platzzuweisung und mit verpflichtendem Mund-Nase-Schutz – das sei kaum mit den Bedürfnissen junger Menschen in Einklang zu bringen, sagt Sabine Kroner, Veranstaltungsleiterin des Lükaz: „Die Qualität der ohnehin schon stark eingeschränkten Veranstaltungen würde mit den aktuellen Bestimmungen noch mehr leiden. Außerdem hat die Gesundheit unserer Gäste und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oberste Priorität.“
 
Zugleich arbeitet der gesamte Bereich der Jugendförderung der Stadt Lünen, zu dem auch das Lükaz gehört, an einem alternativen Konzept für Kinder und Jugendliche, das den Schulalltag ergänzen soll. Auf diese Weise will das Lükaz zumindest mit einem Corona-angepassten Wiedereinstieg in die offene Jugendarbeit seinem Auftrag nachkommen. Es versucht, sich damit der veränderten Lebenswelt in einer gerade für Kinder und Jugendliche komplizierten und schwierigen Zeit anzupassen. Weitere Informationen dazu will die Stadt in Kürze veröffentlichen.

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(c) Stadt Lünen; Lükaz sagt Veranstaltungen ab und plant Alternativformate